Mittwoch, 17. August 2011

Eloy – Dawn





Eloy – Dawn


Besetzung:

Frank Bornemann – lead vocals, all electric and acoustic guitars
Klaus-Peter Matziol – bass guitars, vocals
Detlev Schmitchen – hammond organ, mini moog, mellotron, rmi keyboard computer, guitars, vocals
Jürgen Rosenthal – ludwig drums, paiste cymbals, glockenspiel, gongs, timbales, roto-toms, kettle-drums, temple blocks, voices, steps


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1976


Stil: Progressive Rock / Krautrock


Trackliste:

1. Awakening (2:39)
2. Between The Times (6:07)
a. Between The Times
b. Memory Flash
c. Appearance Of The Voice
3. The Sun-Song (4:24)
4. The Dance In Doubt And Fear (4:28)
5. Lost? (Introduction) (5:20)
6. Lost? (The Decision) (5:01)
7. The Midnight Fight / The Victory Of Mental Force (8:07)
8. Gliding Into Light And Knowledge (4:16)
9. Le Réveil Du Soleil / The Dawn (6:48)




Mit dem Album “Dawn” haben Eloy 1976 eine klasse Scheibe vorgelegt. Das Album enthält nur Hörenswertes. „Awakening“ beginnt mit Donnergrollen und Regengeprassel, dann setzen die Streicher ein und der starke Beginn der Silberscheibe ist perfekt. Fließend geht es dann über in „Between The Times“. Hier halten schließlich schwerere Gitarren Einzug. Toll ist bei diesem Stück vor allem der zweite Teil: „Memory Flash“, wunderbar melodiös und schwebend klingt dieses Stück Musik. Im dritten Teil gibt es dann unter anderem einen weiblichen Sprechgesang, wobei die Sängerin nicht in den Credits aufgeführt wird. Und auch dieses Stilmittel passt perfekt zur Stimmung und Abwechslung des Liedes.

Es folgt mit dem „Sun-Song“, ein weiteres Highlight der Platte. Die vier Hannoveraner schaffen es nahezu perfekt auf diesem Album, wunderschöne Melodien zu kreieren, die fast frei schwebend aus den Boxen fließen und zum Tagträumen einladen. Weiter geht es mit „The Dance In Doubt And Fear“ und den beiden „Lost?“-Stücken, von denen nur „Lost? (Introduction)“ nicht ganz an die Qualität der anderen Stücke heranreicht, ohne wirklich schlecht zu sein.

Bei dem achtminütigen Track „The Midnight Fight / The Victory Of Mental Force“, fällt das immer wiederkehrende Manko der Band dann allerdings doch wieder sehr negativ auf: Der Gesang Frank Bornemanns. Bei diesem Track, bei dem er den Text schneller singen muss, fällt die schlechte Aussprache am deutlichsten auf: Als Beispiel sei hier nur sein „Sssru sse times“ erwähnt.

Die beiden letzten Stücke: „Gliding Into Light And Knowledge” und “Le Réveil Du Soleil / The Dawn“ sind dann aber wieder echte Highlights des Albums. Auch hier gibt es erneut wunderschöne Melodien zu hören, die perfekt instrumentiert sind.

Fazit: „Dawn“ ist ein fast durchweg gelungenes Album von Eloy und zeigt die Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Wer wunderschöne Melodien und perfekte Arrangements mit viel Atmosphäre mag, der kann hier getrost zugreifen. Einziger Kritikpunkt ist, wie so oft bei Eloy, dieser verdeutschte, englische Gesang. Aber vielleicht kann man sich daran auch gewöhnen? Von mir gibt es für dieses Werk satte ZWÖLF Punkte. Wer Krautrock und progressive Rockmusik mag, der wird dieses Album sehr wahrscheinlich auch klasse finden.

Anspieltipps: Alle Titel.




1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Finde ich auch, dass das das beste Album von Eloy ist.