Samstag, 18. Mai 2013

The Stranglers – Aural Sculpture




The Stranglers – Aural Sculpture


Besetzung:

Hugh Cornwell – vocals, guitar
Jean-Jacques Burnel – bass, vocals
Jet Black – drums, percussion
Dave Greenfield – keyboards, vocals


Gastmusiker:

Jimmy Chambers – vocals, backing vocals
George Chandler – vocals, backing vocals
Carmen Franco – vocals
Tony Jackson – vocals
Paul Neiman – trombone
Paul Nieman – trombone
Paul Spong – trumpet
Tim Whitehead – saxophone


Label: EPIC Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: Pop, New Wave


Trackliste:

1. Ice Queen (4:02)
2. Skin Deep (3:53)
3. Let Me Down Easy (4:11)
4. No Mercy (3:38)
5. North Winds Blowing (4:03)
6. Uptown (2:57)
7. Punch & Judy (3:47)
8. Spain (4:13)
9. Laughing (4:12)
10. Souls (2:42)
11. Mad Hatter (4:00)


Bonus Tracks:

12. Here & There (4:21)
13. In One Door (2:55)
14. Head On The Line (3:08)
15. Achilles Heel (2:55)
16. Hot Club (Riot Mix) (3:04)
17. Place de Victoires (Instrumental) (4:10)
18. Vladimir And The Beast (Part 3) (3:53)
19. Vladimir Goes To Havana (5:28)

Gesamtspieldauer: 1:11:32




„Aural Sculpture“ heißt das 1984 erschienene achte Studioalbum der britischen Band The Stranglers. Erneut auf „Epic Records“ erschienen stellt es eine konsequente Fortführung des mit „Feline“ eingeschlagenen Weges dar. Auch auf „Aural Sculpture“ gibt es wieder New Wave zu hören, leider auch wieder mit diesem doch störenden elektronischen Drum Sound – obwohl, wahrscheinlich gehört gerade dieser Sound zum Genre „New Wave“ dazu. Ansonsten sind die Lieder hier sogar noch ein wenig mehr gelungen, als auf dem Vorgängeralbum. Dies trifft zumindest für die erste Hälfte des Albums zu, welche durchaus überzeugen kann.

Schöne und eingängige Melodien gibt es da im Gewand des New Waves zu hören. Das gilt für den ersten Track „Ice Queen“, noch ein wenig mehr für „Skin Deep“, dem nächsten Titel des Albums. Und auch „Let Me Down Easy“ und der Hit der Platte „No Mercy“ gehen ziemlich schnell ins Ohr und besitzen diesen bestimmten Wiedererkennungswert.

Sogar noch ein wenig besser wird es mit „North Winds Blowing“, da dieser Song sogar ein bisschen untypisch für das Album ist. Zwar ebenfalls dem Genre „New Wave“ zurechenbar, kommen hier auch akustische Instrumente zum Einsatz, die die melodiöse Nummer noch aufwerten. Auch „Uptown“ ist erneut eingängig und dabei etwas flotter als der Vorgänger.

Der Rest der Platte plätschert dann so ein wenig vor sich hin. Schlecht ist das nicht, was man dort zu hören bekommt, es reißt einen allerdings auch nicht mehr aus den Sitzen. Ganz nett, ohne Nachhaltigkeit. Eine ganze Menge Bonus-Tracks wurde der remasterten Fassung des Albums hinzugemixt. Das ist natürlich eine schöne Geschichte, auch wenn diese Lieder ebenfalls nicht die Qualität der Songs zu Beginn des Albums erreichen. Aber es sind durchaus ganz nette Zugaben, da will und sollte man sich nicht beschweren.

Fazit: Das Album ist zweigeteilt, besitzt einen tollen Start und einen nicht mehr überzeugenden zweiten Teil. Wer New Wave Musik der 80er Jahre mag, der wird hier allerdings bestens bedient. Dazu gibt es jede Menge Zugaben und man bekommt so relativ viel Musik für im Moment nur kleines Geld. Neun Punkte.

Anspieltipps: Ice Queen, Skin Deep, No Mercy, North Winds Blowing, Uptown





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