Donnerstag, 11. September 2014

Nirvana – Nevermind




Nirvana – Nevermind


Besetzung:

Kurt Cobain – vocals, guitar
Dave Grohl – drums, vocals
Krist Novoselic – bass, vocals


Label: Geffen Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Grunge, Alternative Rock


Trackliste:

1. Smells Like Teen Spirit (5:01)
2. In Bloom (4:15)
3. Come As You Are (3:39)
4. Breed (3:04)
5. Lithium (4:17)
6. Polly (2:57)
7. Territorial Pissings (2:23)
8. Drain You (3:44)
9. Lounge Act (2:37)
10. Stay Away (3:33)
11. On A Plain (3:16)
12. Something In The Way (+ Hidden Track: Endless, Nameless) (3:51) + (7:24)

Gesamtspieldauer: 49:01



Ganz schöne Sprünge hier. Gestern Stefanie Hertel aus dem Jahr 1991, heute Nirvana – ebenfalls von 1991, mit einem der wohl bekanntesten Alben überhaupt. „Nevermind“ wurde mit Preisen überschüttet, verkaufte sich zig-millionenfach, ebnete dem Grunge den Weg und bewirkte den Aufstieg des Kurt Cobain in den Rock-Olymp.

Und all dies völlig zu Recht. „Nevermind“ ist ein Album voller unglaublich kraftvoller Musik, die einfach mitreißt und zu einem langfristigen Begleiter wird. Dabei sind es nicht nur die „Hits“ der Platte wie „Smells Like Teen Spirit“, „Come As You Are“ oder „Lithium“, die hier überzeugen können, es ist die Gesamtheit der Songs, die diese Ausstrahlung besitzt. Alles wirkt und klingt. Wenn Kurt Cobain schreit, dann hört sich dies nach Verzweiflung an, die ergreift. Wenn er „normal“ singt, wirkt das intensiv und packend. Die Melodien gehen ins Ohr, egal wie hart da gerade gespielt wird. Und wenn man, wie ich 1993, das Glück hatte, diese Band noch live zu erleben, dann weiß man, dass hier Musik gemacht wurde, die ohne jeglichen Schnickschnack, fast schon statisch eingespielt, die Zuhörer zum kollektiven Ausrasten zu bewegen im Stande ist. Wahrlich beeindruckend.

Es gibt keine Ausfälle auf „Nevermind“. Und selbst so einem „Hidden Track“ wie „Endless, Nameless“ wohnt irgendwas Faszinierendes inne. Hidden Tracks waren mit Aufkommen der CD richtig „in“ und eigentlich eine Unart, da sich zumindest mir der Sinn nie richtig erschloss. Hier kann man es allerdings ein wenig nachvollziehen, da es sich in diesem Fall um eine Art Improvisation handelt, die nicht ganz zum Rest der Platte passt.

Fazit: Klasse und packende Musik, für Rock-Fans wahrlich ein Nirwana. Ganz klar, diese Scheibe ist ein Meilenstein der Rock-Musik, den man kennen sollte. Die Texte sollte man sich dabei auch mal zu Gemüte führen, um in die Welt des Kurt Cobain noch weiter einsteigen zu können. Wer Rock mag, die oder der wird dieses Album lieben. Ganz sicher. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: Lithium



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