Mittwoch, 24. Dezember 2014

David Bowie – Stage




David Bowie – Stage


Besetzung:

David Bowie – vocals, keyboards


Gastmusiker:

Carlos Alomar – rhythm guitar, backing vocals
George Murray – bass, backing vocals
Dennis Davis – drums, percussion
Adrian Belew – lead guitar, backing vocals
Simon House – violin
Sean Mayes – piano, string ensemble, backing vocals
Roger Powell – synthesizer, keyboards, backing vocals


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Art Rock, Experimental Rock, Elektronische Musik


Trackliste:

LP 1, Seite 1:

1. Hang On To Yourself (3:26)
2. Ziggy Stardust (3:32)
3. Five Years (3:58)
4. Soul Love (2:55)
5. Star (2:31)

LP 1, Seite 2:

1. Station To Station (8:55)
2. Fame (4:06)
3. TVC 15 (4:37)

LP 2, Seite 1:

1. Warszawa (6:50)
2. Speed Of Life (2:44)
3. Art Decade (3:10)
4. Sense Of Doubt (3:13)
5. Breaking Glass ()

LP 2, Seite 1:

1. Heroes (6:19)
2. What In The World (4:24)
3. Blackout (4:01)
4. Beauty And The Beast (5:08)

Gesamtspieldauer: 1:11:57




„Stage“ ist das zweite Live-Album von David Bowie. Es erschien im Jahr 1978 und ist somit auch geprägt von der Musik, mit der David Bowie gerade Ende der 70er Jahre sehr erfolgreich war: der elektronischen Musik. Die Platten „Station To Station“, „Low“ und „Heroes“, alle in den Jahren 1976 und 1977 veröffentlicht, stehen ganz klar im Fokus dieses Live-Albums.

Was bei „Stage“ ein wenig zu kurz kommt, das ist der Live-Charakter der ehemaligen Doppel-LP, die es inzwischen auch als Doppel-CD mit drei Bonus-Tracks und anderer Liedanordnung gibt. Klar hört man das Publikum, allerdings lediglich an den Enden der Lieder oder an deren Übergängen. Dieser Applaus wirkt dabei immer sehr ähnlich und hätte durchaus auch so hineingeschnitten werden können. Aber das ist sicherlich nicht passiert, wäre allerdings durchaus möglich gewesen. Die einzelnen Stücke bleiben auch sehr nahe am Original, viel herumexperimentiert wird da live auf der Bühne nicht. Nur ab und an gibt es ein paar Abweichungen vom Original.

Somit stellt „Stage“ irgendwie kein „richtiges“ Live-Album dar. Es ist sehr viel eher eine Art „Best Of…-Platte“ aus der damaligen Zeit des Engländers. Hörenswert ist das allerdings alles durchaus. Ich kannte diese Aufnahmen auch vor den Studioalben und gerade ein Lied ist hier dann irgendwie doch noch kraftvoller, als auf der Studioplatte: „Warszawa“. Wahrlich sehr eindringlich und düster klingt das hier, noch ein wenig mehr, als beim Original auf dem Album „Low“.

Fazit: Wer einen guten Überblick über das Schaffen des David Bowie Ende der 70er Jahre haben möchte, der ist mit „Stage“ bestens bedient. Das „Live-Gefühl“ lässt sich auf der Scheibe zwar nur am Rande ausmachen, allerdings gibt es hier wahrlich gute Musik zu hören. Oftmals zwar sehr technisch, was jedoch nichts über die Qualität der Songs aussagt. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: Warzawa



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen