Donnerstag, 25. Dezember 2014

Procol Harum – Live In Concert With The Edmonton Symphony Orchestra




Procol Harum – Live In Concert With The Edmonton Symphony Orchestra


Besetzung:

Chris Copping – organ
Alan Cartwright – bass guitar
B.J. Wilson – drums
Dave Ball – guitar
Gary Brooker – piano and vocals
Keith Reid – lyrics


Gastmusiker:

The Edmonton Symphony Orchestra
The Da Camera Singers


Label: Chrysalis Records


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Art Rock, Progressive Rock, Symphonic Rock


Trackliste:

1. Conquistador (5:02)
2. Whaling Stories (7:41)
3. A Salty Dog (5:34)
4. All This And More (4:22)
5. In Held 'Twas In I (19:00)
a) Glimpses Of Nirvana
b) 'Twas Teatime At The Circus
c) In The Autumn Of My Madness
d) Look To Your Soul
e) Grand Finale

Gesamtspieldauer: 41:39



„Procol Harum Live In Concert With The Edmonton Symphony Orchestra“ ist das erste Live-Album der britischen Band Procol Harum und ihre sechste Veröffentlichung überhaupt. Die Platte stellt verkaufstechnisch das erfolgreichste Album von Procol Harum dar – und dies völlig zu Recht. Wer auf symphonischen und eingängigen Rock steht, die oder der wird diese Platte lieben. Alles hierauf ist melodiös und harmonisch gestaltet. Es werden Geschichten erzählt, die kraftvoll und ausgereift und wohl überlegt klingen. Die Musik geht dabei sehr schnell ins Ohr und vermag dort auch über viele Jahre zu verbleiben. Ohrwurmcharakter also durchaus gegeben.

Ein Orchester passt sehr gut zur Musik von Procol Harum, obwohl ich zum Beispiel mit „verklassischten“ Rock-Stücken überhaupt nichts anzufangen weiß. Hier, auf „Procol Harum Live In Concert With The Edmonton Symphony Orchestra“ bietet die Verbindung aus Rock-Instrumenten und all den Streichern und Bläsern des klassischen Orchesters jedoch eine nahezu perfekte Einheit. Jeder Titel wirkt geradezu so, als ob er extra dafür geschrieben worden wäre, in genau dieser Kombination aufgenommen und dargeboten zu werden. Dazu gesellt sich auch noch der sehr überzeugende Einsatz des Chores, der das Ergebnis noch ein wenig voller und runder glänzen lässt.

Einzelne Titel hier herauszuheben ist fast nicht möglich, da die Platte über überhaupt keine Ausfälle verfügt. Egal, ob man das unglaublich eingängige „Conquistador“, den Ohrwurm „A Salty Dog“ oder das epische, wie eine kleine Reise anmutende „In Held 'Twas In I” hört, überzeugen kann das alles. 

Fazit: Im Grunde genommen habe ich die Zusammenfassung bereits oben geschrieben: Wer auf symphonischen und eingängigen Rock steht, die oder der wird diese Platte lieben. Der Live-Charakter des Albums kommt zwar nur am Beginn und am Ende der jeweiligen Songs zum Tragen, dafür sich die Musik jedoch perfekt abgemischt und klingt, wie im Studio aufgenommen. Sehr hörenswert. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: Conquistador, In Held 'Twas In I



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