Sonntag, 16. August 2015

Peter Gabriel – Plays Live




Peter Gabriel – Plays Live


Besetzung:

Peter Gabriel – lead vocals, piano, synthesizers


Gastmusiker:

Jerry Marotta – drums, percussion, backing vocals
Tony Levin – bass guitar, stick, backing vocals
David Rhodes – guitars, backing vocals
Larry Fast – synthesizers, piano, keyboards


Label: Charisma Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Art Rock, Experimental Rock


Trackliste:

CD1:

1. The Rhythm Of The Heat (6:26)
2. I Have The Touch (5:18)
3. Not One Of Us (5:29)
4. Family Snapshot (4:44)
5. D.I.Y. (4:20)
6. The Family And The Fishing Net (7:22)
7. Intruder (5:03)
8. I Go Swimming (4:44)


CD2:

1. San Jacinto (8:28)
2. Solsbury Hill (4:40)
3. No Self Control (5:02)
4. I Don't Remember (4:20)
5. Shock The Monkey (7:40)
6. Humdrum (4:03)
7. On The Air (5:20)
8. Biko (6:50)

Gesamtspieldauer: 89:53




Über die einzelnen Titel, die sich auf dem Album befinden, muss man nicht großartig reden, diese wurden hier auf diesen Seiten bereits im Rahmen der Studioalben besprochen. Viel interessanter ist es von daher, ob es Peter Gabriel schafft, die einzelnen Stücke auch live so zu transportieren und präsentieren, dass die Atmosphäre der einzelnen Titel nicht nur bei den Besuchern des Konzertes überspringt. Dies ist an den Reaktionen des Publikums durchaus zu hören, eine auf Platte veröffentlichte Live-Einspielung muss jedoch ohne die entsprechenden Bilder auskommen und wirken.

Auf Peter Gabriels „Plays Live“ wird der Hörerin beziehungsweise dem Hörer eine Übersicht über das Schaffen des Peter Gabriel auf seinen ersten vier Solo-Alben geboten. Diese vier Platten wurden jeweils ohne eigenen Titel veröffentlicht und somit, zur besseren Unterscheidung, von 1 bis 4 durchnummeriert. Dazu gesellt sich mit „I Go Swimming“ ein zusätzlicher Titel, der auf keinem Solo-Album des Briten vertreten ist. Auch diese Nummer ist – genau wie der Rest – absolut mitreißend und man ist überrascht, dass dieses Lied nicht auch in einer Studio-Version veröffentlicht wurde, beinhaltet es doch ein unglaublich fröhliches Sommergefühl.

Gut, Peter Gabriel „Plays Live“ ersetzt keineswegs den Besuch eines Konzertes des Ex-Genesis-Sängers, trotzdem gibt es einen tollen Stimmungsbericht darüber ab, wie mitreißend solch ein Konzert sein kann. Die einzelnen Titel werden zwar nahe am Original wiedergegeben, wirken hier jedoch noch ein klein wenig rockiger, als noch in den Studioversionen. Klar kann man dabei über die Auswahl der einzelnen Titel unterschiedlicher Meinung sein, trotzdem bietet dieses Doppelalbum einen guten Überblick über das Schaffen des Peter Gabriel in den ersten Jahren seiner Solo-Karriere, als er auch noch sehr viel regelmäßiger Alben veröffentlichte.

Fazit: Für Fans des Peter Gabriel ein absolutes Muss, nicht nur weil hier noch ein anderer Titel vorhanden ist, den es sonst so nirgendwo zu hören gibt. Die Musik ist mitreißend und die Stimmung eines Peter Gabriel Konzertes wird auch sehr gut auf Platte hinüber gerettet. Auch für Leute, die sich einen Überblick über das Schaffen des Peter Gabriel zu Beginn seiner Solo-Karriere machen wollen, ist diese Scheibe durchaus geeignet, da sie dieses sehr schön widerspiegelt. Macht einfach Spaß. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: I Go Swimming, San Jacinto



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