Donnerstag, 14. September 2017

Easterhouse – Waiting For The Redbird




Easterhouse – Waiting For The Redbird


Besetzung:

Andy Perry – vocals
David Verner – drums
Neil Taylor – guitars
Lance Sabin – lead guitars
Steve Lovell – lead guitar


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Rough Trade Records


Erscheinungsdatum: 1989


Stil: Pop-Rock, Synthie Pop


Trackliste:

1. Waiting For The Redbird
2. You're Gonna Miss It (When It's Gone)
3. Stay With Me (Death On The Dole)
4. Come Out Fighting
5. America
6. Hope And Glory
7. Say Yes
8. This Country
9. Sweatshop

Gesamtspieldauer: 44:39




Easterhouse war eine Band um den englischen Sänger und Songschreiber Andy Perry, die in den 80er Jahren insgesamt zwei Studioalben veröffentlichte. „Waiting For The Redbird“ ist die zweite Platte dieses Pärchens und erschien im Jahr 1989 bei Rough Trade Records. Auf der Scheibe hört man eine Ansammlung von Pop-Rock-Liedern, die auch zum Teil im Synthie Pop beheimatet sind. Umso überraschender ist es von daher, dass in den Credits weder Keyboard noch Synthesizer aufgeführt werden, die in der Musik von Easterhouse eine zentrale Rolle einnehmen. Hier werden Gitarren aufgeführt, die ein unter Umständen völlig falsches Bild von der Musik vermitteln. Zwar sind diese zu hören, spielen oftmals allerdings nicht die Rolle.

Diese auf „Waiting For The Redbird“ zu hörende poppige Mainstream-Mischung ist beliebig austauschbar und zumeist sehr langweilig. Ziemlich oberflächliche und langweilige Musik, die für die Radiostationen dieser Welt konzipiert wurde, um möglichst schnell möglichst viele Endverbraucher zu erreichen. Wer hier Tiefgang sucht, sollte besser in den Keller gehen. Auch textlich gesehen ist auf diesem Album nichts dabei, was einen zum Nachdenken anregen oder zum Zuhören einladen würde.

„Waiting For The Redbird“ von Easterhouse läuft einfach so durch, ohne auch nur irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Spannende und interessante Musik klingt definitiv anders. Dabei hört sich das alles noch nicht einmal so an, als ob man schnell den Raum verlassen müsste, wenn die Musik erklingt. Allerdings nimmt man die Lieder dieser Scheibe eben auch kaum wahr. Es passiert nichts, was einen würde aufhorchen lassen – und das ganze neun Lieder lang.

Fazit: „Waiting For The Redbird“ von Easterhouse ist eine jener Platten, die man nicht gehört haben muss. Klar kann die Musik gut im Hintergrund laufen und nervt nur wenig, aber das kann kaum der Sinn von Musik sein. Begeistern können diese neun Lieder auf der Platte zumindest überhaupt nicht. Wenn man sich allerdings lediglich berieseln lassen möchte, kann man hier nichts falsch machen. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Waiting For The Redbird



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