Donnerstag, 11. Mai 2017

QuadruMana – Noche De Luz




QuadruMana – Noche De Luz


Besetzung:

Thomas Tezzele – guitar, vocal
Clemens Maria Peters – guitar, vocal
Reinhold Bauer – percussion, vocal


Label: Decam


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Latin, spanische Folklore


Trackliste:

1. El lerele (5:51)
2. Maria Isabell (4:12)
3. Oh que sera (5:09)
4. Aqua de beber (3:56)
5. La bella Maria di mi alma (5:04)
6. Manha do carnaval (6:21)
7. Maruja Limon (4:22)
8. Quiero saber (6:38)
9. Tangos de la sultana (4:54)
10. Angel negro (4:27)

Gesamtspieldauer: 50:59




QuadruMana sind drei deutsche Musiker, die sich den spanischen und südamerikanischen Klängen verschrieben haben. „Noche De Luz“ scheint dabei ihre erste Veröffentlichung zu sein, wurde am Ende des Jahres 1997 eingespielt und schließlich 1998 und auf dem Label Decam veröffentlicht. Das Ganze klingt nach einer Mischung aus dem Gypsy Kings und spanischer Folklore.

Die Lieder sind allesamt auch keine Eigenkompositionen, sondern Titel anderer Künstler, die hier für die Scheibe „Noche De Luz“ neu arrangiert wurden. Selbstverständlich kann man mit diesen Klängen nur etwas anfangen, wenn man diese Art der Musik auch mag. Spanische Folklore? Sicherlich ein Beißer für den Freund der rockigen Klänge. Dabei bleibt jedoch festzustellen, dass die Musik wahrlich gelungen ist, die drei Musiker verstehen auch ihr Handwerk auf das Allerbeste. Allerdings, sobald gesungen wird – und es wird bei jedem Lied gesungen – dann klingt die Musik von QuadruMana auf eine gewisse Art kitschig und überzogen.

So bleibt mir hier im Grunde genommen nur festzustellen, dass mich diese Art der Musik, eben gerade durch diesen Gesang, absolut überhaupt nicht überzeugt. Wer jedoch mit diesem Gesang „klarkommt“, für die oder den dürfte das Album mit Sicherheit einen entsprechenden Mehrwert besitzen.

Fazit: Wer spanische Musik inklusive von Gesang mag, die oder der wird hier fündig. Freundinnen und Freunde der Gypsy Kings oder ähnlicher Bands dürften hier sehr viel Spaß mit haben. Für mich ist das allerdings definitiv überhaupt nichts, was mich in irgendeiner Art und Weise anspricht und ich gerne höre. Dies liegt allerdings nicht an den Klängen der spanischen Gitarre, die klingen gut, es liegt ganz eindeutig an diesem süßlichen Gesang. Drei Punkte.

Anspieltipps: Jeder Titel



(Keine Videos vorhanden)

Mittwoch, 10. Mai 2017

End Of Green – Dead End Dreaming




End Of Green – Dead End Dreaming


Besetzung:

Cardinal Mazinger – drums
Rainier Sicone Di Hampez – bass
Michelle Darkness – all voices
Kirk Kirker – electric guitar
Sad Sir – guitar


Label: Silverdust Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Gothic Metal, Hard Rock


Trackliste:

1. No Coming Home (4:17)
2. Dead End Hero (3:30)
3. Speed My Drug (4:07)
4. Cure My Pain (5:46)
5. Weakness (4:11)
6. Sad Song (5:02)
7. So Many Voices (3:42)
8. Sick One (4:53)
9. She's Wild (4:57)
10. Drink Myself To Sleep (5:22)
11. Farewell (A Song Of Agony) (5:40)
12. All About Nothing (6:40)

Gesamtspieldauer: 58:12




„End Of Green“ ist eine deutsche Rockband, die 1992 in Stuttgart gegründet wurde. Die Band nennt ihren eigenen musikalischen Stil „Depressed Subcore“. „Dead End Dreaming“ ist dabei ihr fünftes Studio-Album und erschien im Jahr 2005 auf dem Label Silverdust Records. Zu hören gibt es darauf eine Mischung aus Hard Rock und Gothic Metal. Die Atmosphäre der Musik ist eine eher düstere bis dunkle, was sowohl die Musik selbst, wie auch die Texte betrifft und von beidem auch genau so transportiert wird. Von daher lässt sich die Eigenbezeichnung der Musik der Band mit „Depressed Subcore“ durchaus nachvollziehen, würde dann allerdings auch auf eine ganze Reihe von Gothic Metal Bands zutreffen.

Steht man auf die härteren Töne in der Musik, so macht „Dead End Dreaming“ durchaus Spaß. Die fünf Musiker sind hier recht kompromisslos in der Wiedergabe und Art ihrer Lieder. Weich oder gar verweichlicht klingt hier nichts, bei End Of Green wird ordentlich gerockt. Und dies in einer Art und Weise, die auch ins Ohr geht. Die Lieder sind – trotz aller Härte – mit melodiös zu umschreiben. Allzu viele Durchläufe der Scheibe benötigt man da auch nicht, um sich den musikalischen Kosmos von End Of Green erschließen zu können. Die einzelnen Titel des Albums klingen schnell und lassen die Füße mitwippen.

Hört man sich die Scheibe einige Male an, so stellt man bereits nach kurzer Zeit fest, dass es hier auch keinen Ausreißer nach Unten zu beklagen gibt. Kein Füllmaterial ist auf „Dead End Dreaming“ enthalten. Bei gleichbleibender Qualität stechen zwei Titel für mich noch etwas mehr heraus. Dies sind die Nummern „Speed My Drug“ sowie „Drink Myself To Sleep“. Ganz klar Geschmackssache natürlich, doch sind diese beiden Titel noch ein wenig eingängiger, ohne dabei auch nur etwas von der Härte oder von der transportierten, düsteren Atmosphäre einzubüßen.

Fazit: Gothic Metal aus Deutschland gibt es bei End Of Green auf dem Album „Dead End Dreaming“ zu hören. Die Stimmung auf der Scheibe ist eine dunkle, die Musik selbst rockt dabei konsequent und ohne Ausnahme. Zusätzlich sind die einzelnen Titel melodiös und gehen ins Ohr. Lohnt sich für alle Hard Rock und Gothic Fans. Acht Punkte.

Anspieltipps: Speed My Drug, Drink Myself To Sleep



Dienstag, 9. Mai 2017

Three Merry Widows – Which Dreamed It?




Three Merry Widows – Which Dreamed It?


Besetzung:

Matt Albert – drums
Sean Garcia – guitar, mandolin, vocals
Charles Shipman – bass
Brian Simpson – guitar
Alice Spencer – vocals


Gastmusiker:

Tim Albert – auxilliary percussion
Peter Hyrka – violin
Ross Rice – accordion
Shane Fentryne – additional guitar on “Rejected”


Label: TVT Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Psychedelic Rock, Progressive Rock, Folk Rock


Trackliste:

1. Black Halo (4:49)
2. Relevance (5:52)
3. The Other Side (5:49)
4. Solucinations (5:00)
5. In A Box (2:29)
6. Which Dreamed It? (3:08)
7. When Will I Believe (3:55)
8. Awaken (3:30)
9. The Winter Seems Too Long (4:33)
10. Rejected (5:02)
11. Pictureless Frame (4:38)
12. Doon (0:59)
13. Early In The Spring (2:42)
14. - (0:46)
15. Circle Of Ages (5:28)

Gesamtspieldauer: 58:47




Three Merry Widows war eine US-amerikanische Band, die im Jahr 1988 in St. Louis, Missouri, USA, gegründet wurde. 1991 wurde ihr einziges Album auf dem Label TVT Records veröffentlicht, welches den Titel „Which Dreamed It?“ trug. Darauf zu hören ist eine Mischung aus Psychedelic Rock, etwas Progressive Rock und alles zusammen verpackt mit einer ordentlichen Dosis English Folk.

Die Musik auf „Which Dreamed It?“ klingt keineswegs nach dem Beginn der 90er Jahre, viel eher würde man das Album zeitlich stilistisch in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts einsortieren. Die Lieder auf der Platte sind eher sanft gehalten, dabei immer melodiös, wenn auch der ein oder andere Ton etwas schräger klingt. Doch die Musik geht gut ins Ohr und zwar mit jedem weiteren Mal des Anhörens ein wenig mehr. Die „drei frohen Witwen“ wissen dabei nicht unbedingt sofort mit dem ersten Mal zu überzeugen, werden jedoch interessanter und eingängiger, mit den Wiederholungen.

Dies gilt auch und sogar ganz besonders für den Klang des Gesangs, der wohl immer etwas gewöhnungsbedürftig bleiben wird. Diese Aussage trifft sowohl auf den Sänger Sean Garcia wie auf die Sängerin Alice Spencer zu. Natürlich treffen beide die Töne und singen nicht falsch, jedoch ist die Stimmlage weder hoch, noch tief, liegt irgendwie dazwischen. Dabei wirkt die Aussprache der Worte manchmal etwas gepresst und doch wieder einfach, manchmal auch nicht ganz zur Musik passend. Natürlich ist das reine Geschmackssache, mir fehlt hier allerdings oftmals die Fülle in der Stimme, die man nur selten ausmachen kann. Und somit macht gerade die Art des Gesangs das Hören von „Which Dreamed It?“ zunächst nicht ganz einfach und etwas gewöhnungsbedürftig.

Hat man sich hiermit arrangiert, warten Three Merry Widows mit durchaus gelungener Musik auf. Diese besteht keinesfalls aus irgendwelchen 08/15-Liedern. Ohne konstruiert zu wirken sind die Melodiebögen oftmals überraschend, die Takte krumm und doch ist das Gesamtergebnis dann wieder eingängig. Der Wiedererkennungswert der Musik ist ein hoher, was nicht nur an dem Gesang liegt, sondern auch in den etwas anderen Klangwelten von Three Merry Widows begründet ist. Bezüglich des Gesangs sollen hier allerdings auch die mehrstimmigen Gesangarrangements nicht unerwähnt bleiben, in denen dann die Stimmen der Sänger doch wieder wirken.

Fazit: Das Album „Which Dreamed It?“ von der US-amerikanischen Band Three Merry Widows erschien 1991 und klingt wie Musik, die im Jahr 1971 verwurzelt ist. Mit Liedern, die irgendwo zwischen Psychedelic Rock, Progressive Rock und Folk Rock angesiedelt sind, entwickeln die Musiker von Three Merry Widows hier ein spannendes Album, welches man auf diese Art und Weise nicht oft zu hören bekommt. Der Gesang ist dabei etwas gewöhnungsbedürftig geraten, trägt allerdings auch zum Wiedererkennungswert der Band bei. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Relevance, Solucinations, Which Dreamed It?, Pictureless Frame, Circle Of Ages



Montag, 8. Mai 2017

Skunk Anansie – Smashes And Trashes




Skunk Anansie – Smashes And Trashes


Besetzung:

Skin – lead vocals, guitar
Martin "Ace" Kent – guitar, backing vocals
Richard "Cass" Lewis – guitar, bass, backing vocals
Mark Richardson – drums and percussion
Robbie France – drums and percussion


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: One Little Indian Records


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

CD1:

1. Charlie Big Potato (5:33)
2. I Can Dream (3:35)
3. Hedonism (Just Because You Feel Good) (3:28)
4. Tear The Place Up (2:59)
5. Weak (3:33)
6. Secretly (4:47)
7. Because Of You (4:28)
8. All I Want (3:54)
9. Brazen (Weep) (4:33)
10. Twisted (Everyday Hurts) (4:14)
11. Squander (4:29)
12. Lately (3:55)
13. Selling Jesus (3:51)
14. Charity (4:38)
15. You'll Follow Me Down (4:06)


CD2:

1. Twisted (D. Ramirez Remix) (9:21)
2. Secretly (Armand Van Helden Mix) (7:41)
3. I Can Drem (Skreamix) (4:15)
4. Charity (High Rankin Remix) (5:24)
5. Brazen (Weep) (Perfecto Mix) (7:14)
6. I Can Dream (Smokin Jo Presents TRNSSTR Remix) (8:08)
7. Weak (Paul Woolford Remix Edit) (4:08)
8. Charity (Dekker & Johan - Radio Edit) (3:29)
9. Hedonism (Just Because You Feel Good) (Kissy Sell Out Version) (3:53)
10. Selling Jesus (Riva Starr Loves The SKUNK Rmx) (6:17)
11. Because Of You (New Track) (Michel Cleis Remix) (9:04)
12. Squander (New Track) (illAudio Remix) (5:06)

Gesamtspieldauer CD1 (1:02:10) und CD2 (1:14:06): 2:16:16


DVD1:

1. Selling Jesus (Gob TV) (3:46)
2. I Can Dream (Gob TV) (3:38)
3. Charity (4:36)
4. Weak (3:41)
5. All I Want (3:32)
6. Twisted (4:15)
7. Brazen (Weep) (4:31)
8. Hedonism (Just Because You Feel Good) (Uncut Version) (3:35)
9. Charlie Big Potato (5:08)
10. Secretly (5:42)
11. Lately (Uncut Version) (4:07)
12. You'll Follow Me Down (3:39)
13. Tear The Place Up (3:00)
14. Because Of You (3:39)
15. Squander (3:33)


DVD2:

1. I Can Dream (Live At Roxy Bar) (3:44)
2. Weak (Live At TFI Friday) (3:56)
3. All I Want (Live At Roxy Bar) (4:00)
4. Selling Jesus (Live At Water Rats, London) (4:30)
5. Charlie Big Potato (Live At TFI Friday) (4:25)
6. Hedonism (Just Because You Feel Good) (Acoustic Version) (Live At 'Help!') (3:47)
7. We Don't Need Who You Think You Are (Live At 'Later With Jools Holland) (4:38)
8. Secretly (Live At TFI Friday) (3:32)
9. All In The Name Of Pity (Live At Water Rats, London) (4:03)
10. Little Baby Swastikkka (Live At Glastonbury Festival) (6:25)
11. You'll Follow Me Down (Live At 'Later' Hootenanny) (4:38)
12. The Skankheads (Live At Glastonbury Festival) (3:56)




„Smashes And Trashes“ ist das bisher einzige Greatest Hits Album der britischen Rock Band Skunk Anansie. Diese Platte erschien in mehreren Versionen, die allerdings seltsamerweise im Moment alle fast gleich viel kosten. Meine Version umfasst zwei CD’s sowie zwei DVD’s. Veröffentlicht wurde das Album im Jahr 2009 auf dem Musiklabel One Little Indian Records. Auf der CD1 befinden sich zwölf „Best Of…“-Titel sowie drei bisher unveröffentlichte Nummern. CD2 wartet mit zwölf Stücken auf, die in Form von Remixen hinzugesteuert wurden. Auf DVD1 kann man sich insgesamt fünfzehn Videos der Band ansehen, wohingegen auf DVD2 Skunk Anansie live zu sehen und hören ist.

Zunächst zu CD1, auf der wahrlich kraftvoller und gut gemachter Rock zu hören ist. Die Titel zünden und gehen ins Ohr, mit jedem weiteren Durchlauf der Scheibe sogar noch ein wenig mehr. Man muss es immer ein wenig zwiespältig sehen, wenn eine „Best Of…“-Kompilation zusammen mit neuen Titeln veröffentlicht wird. Nicht anders liegt auch im Falle von „Smashes And Trashes“ vor und somit ist der geneigte Fan nochmals „gezwungen“, bei „seiner“ Band zuzuschlagen, will der denn alles von dieser besitzen. In Zeiten des Downloads relativiert sich dies natürlich ein wenig, denn hier können nun einzelne Titel ausgesucht werden. Im Falle von „Smashes And Trashes“ relativiert zudem die Veröffentlichung mit zwei CDs und zwei DVDs den Kauf, da es hier sowieso eine ganze Menge mehr zu hören beziehungsweise zu sehen gibt. Festzuhalten bleibt dabei, dass sich die drei neuen Nummern, „Tear The Place Up“, „Because Of You“ sowie „Squander“ nahtlos in die Qualität der „Hits“ der Band einreihen. Lückenfüller sind dies auf gar keinen Fall. Diese drei Stücke sind im Übrigen die ersten neuen Lieder, die Skunk Anansie nach der Auflösung im Jahr 2001 und mit der Wiedervereinigung im Jahr 2009 veröffentlichten.

Die Lieder auf „Smashes And Trashes“ gehen ins Ohr, einige davon sind fast schon Ohrwürmer. Dabei ist die Musik der Band eher rockig hart, denn weich. Ab und an bewegen sich die Nummern jedoch auch im Mid-Tempo. Qualitative Unterschiede lassen sich allerdings auch nicht bezüglich der Tempi ausmachen, alles weiß hier gut zu überzeugen. Höhepunkte sind die drei mehr oder weniger bekannten Stücke „Charlie Big Potato“, „Hedonism“ und „Brazen“ sowie das neue Stück „Because Of You“. So muss Rock klingen, will er denn mitreißen.

Kommen wir zur weniger schönen Seite von „Smashes And Trashes“. Diese findet sich geballt auf der zweiten CD. Was es soll, gute Lieder durch Remixe zu zerstören, auf denen nun viel Synthesizer und Drum-Computer zu hören sind, das wird sich mir wohl nie erschließen. CD2 anzuhören ist nichts anderes als eine Qual. Besser wird es da dann wieder mit den DVDs. Die erste zeigt die Videos der Band, die zweite DVD Live-Aufnahmen. Hier sind Auftritte von Skunk Anansie zu sehen und zu hören, die sowohl im Fernsehstudio, wie auf großen und kleineren Bühnen stattfanden. Durchaus ganz nett, sich dies einmal zu gönnen, sehr viel öfter wird man es wohl allerdings nicht tun.

Fazit: „Smashes And Trashes“ besteht in dieser Version aus vier Tonträgern, mit denen man einen sehr guten Überblick über die Musik der britischen Band Skunk Anansie erhält. Richtig lohnend ist dabei allerdings nur die erste CD mit einer Sammlung der „Hits“ der Band und drei bisher unveröffentlichten Titeln, die allerdings ebenfalls sehr hörenswert sind. Auf CD2 gibt es wahrlich grausame Remixe zu hören, die die Band wohl noch mehr auf den Tanzflächen etablieren sollten. Völlig überflüssig und zum Teil sehr nervig. Die beiden DVDs stellen dagegen wieder nette Zugaben dar, die sich durchaus lohnen gesehen und gehört zu werden, auch wenn man dies nicht allzu oft machen wird. Insgesamt zählt jedoch nur die erste CD, gefüllt mit tollem Rock, der ins Ohr geht. Nur für diese Zusammenstellung lohnt sich der Kauf von „Smashes And Trashes“. Elf Punkte.

Anspieltipps: Charlie Big Potato, Hedonism, Because Of You, Brazen



Sonntag, 7. Mai 2017

Shiny Gnomes – Orange




Shiny Gnomes – Orange


Besetzung:

Ufo – table, noise guitars, cymbals, choir
Hanz – fuzzbasses, fingercymbals, choir
Limo – fuzzguitars, fingercymbals, choir


Gastmusiker:

Anke, Linda, Frau Brandhuber, Nadreen, Wolfi, Gaby, Mrs. Fit, Thomas, Francis, Frauke, Wolfgang, Antje, Iwie Candy XO7, Thee Stecker – The Overcomers Choir


Label: Rough Trade


Erscheinungsdatum: 1993


Stil: Independent Rock, Psychedelic Rock


Trackliste:

1. We Grow (4:09)
2. City Mirror (5:47)
3. So Much To Learn (4:30)
4. Beside The Things (6:38)
5. Spongy (3:40)
6. Outta The Screen (3:13)
7. At The Scene (2:20)
8. Resurgent Mind (2:58)
9. The Orchards (3:54)
10. Shin (6:22)
11. Imagination Song (3:48)
12. Overcome (3:24)

Gesamtspieldauer: 50:48




„Orange“ heißt das achte Studioalbum der Nürnberger Band Shiny Gnomes. Erschienen ist es im Jahr 1993 auf dem Label Rough Trade. Darauf zu hören ist eine Mischung aus Independent Rock mit ein paar Einsprengseln Psychedelic. Im Zentrum der Musik steht der Gesang des Stefan Lienemann alias Limo, sowie ein zumeist sehr rauer Gitarrensound.

„Orange“ ist sicherlich kein schlechtes Album geworden, denn die einzelnen Lieder schaffen es immer wieder einen einzufangen. Insgesamt jedoch ist die gesamte Platte ein wenig langweilig und langatmig geraten. Das liegt daran, dass die Lieder durchaus ähnlich klingen, auf die Dauer dadurch etwas monoton wirken. Kein Titel schafft es großartig sich über den anderen hinwegzuheben. Der Gesamtsound ist geprägt von einer häufig sehr schrammelnden E-Gitarre, die quasi omnipräsent ist und den Hintergrund zu vielen Titeln bildet. Dazu gesellt sich der hier nicht gerade abwechslungsreiche Gesang Limos, der alles noch ein wenig dumpfer und monotoner klingen lässt.

Dabei fällt auf „Orange“ kein Titel großartig ab, übersieht man mal das wohl eher parodistisch gemeinte letzte Lied „Overcome“, welches sich vom Titel „We shall overcome“ ableitet. Ansonsten wohnt gerade den psychedelischen Momenten etwas Interessantes und Spannendes inne, in ihrer Gesamtheit ist dies allerdings leider ein wenig zu gleichförmig geraten, sodass das ganze Album nach einem ersten Aufhorchen manchmal einfach nur noch so durchläuft. Ein paar mehr Auflockerungen hätten der Scheibe sicherlich sehr gut getan.

Fazit: Auf „Orange“ von den Shiny Gnomes hört man psychedelischen Independent Rock, der in einzelnen Liedern auch wirkt. In der Gesamtheit von zwölf Nummern sich allerdings etwas langweilig, da zu monoton anhört. Von daher ist „Orange“ ein Album geworden, welches zu Beginn durchaus beeindruckt, im weiteren Verlauf allerdings immer mehr von seinem Zauber verliert. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Spongy, The Orchards



(Kein Video verfügbar)

Samstag, 6. Mai 2017

Lumukanda – Araglin




Lumukanda – Araglin


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Label: Restless Records


Erscheinungsdatum: 1994


Stil: Trance, Ambient


Trackliste:

1. Red, Black & Mellow (7:27)
2. Sunday St Kilda Setdown (7:56)
3. Dance Ov Thee Pink Elephants (7:32)
4. Triad 2 (5:22)
5. Triad 3 (7:38)
6. Walk In Thee Black Forest (7:30)
7. EMC Squared (9:33)
8. √529 (12:40)

Gesamtspieldauer: 1:05:41




Auf dem Album „Araglin“ von Lumukanda bekommt man äußerst elektronische Musik zu hören, die im Bereich des Trance bis hin zum Ambient angesiedelt ist. Erschienen ist die Platte im Jahr 1994 auf dem Label Restless Recods. Für Menschen, die auf „handgemachte“ Musik stehen, wird es hier sicherlich sehr schwierig und auch Freunde der Musik von Klaus Schulze oder Tangerine Dream werden beim Hören von „Araglin“ von Lumukanda sicherlich nicht sofort in Begeisterungsstürme ausbrechen.

Alles auf diese Scheibe klingt künstlich, selbst die Gesangsstimmen, wenn sie denn mal zu hören sind, sind verfremdet worden. Immer wieder werden zusätzliche Gesprächsfetzen eingebaut, die die einzelnen Lieder durchaus spannender werden lassen. Schließlich kommt sogar noch ein Didgeridoo zum Einsatz, was das Ganze noch ein wenig interessanter werden lässt.

Kann man sich auf dieser Art der Musik einstellen, so hat sie durchaus was. Der Genrename Trance ist hier sicherlich nicht falsch gewählt. Immer wiederkehrende und oftmals monotone Wiederholungen lassen einen, hört man die einzelnen Tracks auf „Araglin“ in entsprechender Lautstärke und intensiv, durchaus in andere Sphären gleiten. Und dazu benötigt man noch nicht einmal weitere bewusstseinserweiternde Zutaten. Sphäre und Groove gehen hier Hand in Hand und scheinen wie füreinander geschaffen zu sein. Im Titel „√529“ ist schließlich noch ein sogenannter Hidden Track enthalten. Das Lied endet nach neuneinhalb Minuten und nach knapp zwölf Minuten erzählt eine Männerstimme etwas über fliegende Untertassen, welche wohl einer Sendung aus den 50er oder 60er entnommen sein dürfte.

Fazit: Eine Mischung aus Ambient und Trance hört man auf „Araglin“ von Lumukanda. Bestimmt nicht jedermanns Sache, wenn man sich allerdings auf diese hauptsächlich synthetischen Töne einlassen kann, schaffen es vielleicht auch solche Lieder, zur Entspannung und Unterhaltung beizutragen. Das ist definitiv nicht meine Musik, trotzdem hat das was – aber man muss eben diese elektronische Musik mögen. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Sunday St Kilda Setdown, Dance Ov Thee Pink Elephants, 23



Freitag, 5. Mai 2017

Various Artists – Klangbad - First Steps




Various Artists – Klangbad - First Steps


Label: Klangbad


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Experimentelle Musik, elektronische Musik, Rock


Trackliste:

1. Scotch von Circle (7:39)
2. Northern Sky von Circle (2:29)
3. Spiritual Healing von Dälek (3:36)
4. Der Zwiebelfisch von S/T (5:30)
5. Everybody Is Sneaking, Baby von Audiac (4:04)
6. X von Nista Nje Nista (5:38)
7. Emancipazione von Adriano Lanzi & Omar Sodano (5:12)
8. Love Is von Kangaroo Moon (4:48)
9. Museum von Hans Joachim Irmler (4:43)
10. I Can, U 2? von Faust (7:22
11. White Stone (Net Doma) von Ole Lukkoye (9:01)

Gesamtspieldauer: 1:00:06




„Klangbad - First Steps“ ist eine Zusammenstellung verschiedenster Künstler und musikalischer Genres, die an Käufer weitergegeben wurde, welche im Jahr 2002 die 222. Ausgabe des Magazins The Wire erwarben. Inzwischen wird das Album im Internet auch einzeln verkauft. Das deutsche Label Klangbad stellte hiermit ein Kompilationsalbum zusammen, auf dem sich neben experimentellen Klängen auch Hip Hop, sphärische Musik und Rock befindet. Bei dieser musikalischen Breite ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Endergebnis ein wahres Sammelsurium von Klängen, Rhythmen, Atmosphären und Melodien wurde, die manchmal anscheinend gar nichts miteinander zu tun haben wollen.

Diese Kompilation in einem durchzuhören erscheint schwierig, wenn man sich denn auf die Musik konzentrieren möchte. Immer wieder wird man durch Stilbrüche aus einer einmal eingenommenen Stimmung unsanft herausbefördert, weil sich die Atmosphäre im nächsten Titel wieder um 180 Grad gewendet hat. Was man hier allerdings erhören kann, das sind unter Umständen Bands und musikalische Genres, die einen mehr interessieren und für die man vielleicht auch noch ein Ohr auf einer anderen Scheibe riskiert. Die Übersicht ist zumindest gelungen.

Mich überzeugen hier die beiden sphärischen Instrumentalstücke von Circle, wobei vor allen Dingen „Northern Sky“ wirklich wunderschön klingt. „Der Zwiebelfisch“ von S/T ist ebenso sehr gelungen. Dieses Lied verströmt eine sehr seltsame, fast mystische Stimmung, könnte einem Märchen entsprungen sein. Weitere ganz interessante Nummern sind das an Radiohead erinnernde „Everybody Is Sneaking, Baby“ von Audiac, das sehr verschrobene „X“ von Nista Nje Nista, was dieses Mal Vergleiche mit Björk heraufbeschwört, das poppige „Love Is“ von Kangaroo Moon sowie der lange, ungewöhnliche und experimentelle Abschluss mit „White Stone (Net Doma)“ von Ole Lukkoye.

Fazit: Mit „Klangbad - First Steps“ bekommt man neue und oftmals völlig andere Musik vorgestellt. Wenn man dies so sieht du sich der Platte auf diese Weise nähert, kann man einiges auf diesem Album entdecken und findet vielleicht sogar Tipps für musikalische Genres und Bands, die man so bisher noch nicht gehört hat. Natürlich ist das keine Musik die man auflegt, um sich dabei nebenbei zu unterhalten. Etwas Konzentration gehört hier schon dazu. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Northern Sky, Der Zwiebelfisch, Everybody Is Sneaking Baby



Donnerstag, 4. Mai 2017

Fiddler's Green – Wall Of Folk




Fiddler's Green – Wall Of Folk


Besetzung:

Ralf “Albi” Albers – vocals, acoustic guitar, bouzouki, mandolin, banjo
Pat Prziwara – vocals, electric guitars, banjo
Tobias Heindl – violin, vocals
Stefan Klug – accordion, bodhrán
Rainer Schulz – bass
Frank Jooss – drums, percussion


Label: Deaf Shepherd Recordings


Erscheinungsdatum: 2011


Stil: Folk Rock, Speed Folk


Trackliste:

1. Wall Of Folk (3:30)
2. P Stands For Paddy (2:52)
3. Country Of Plenty (3:24)
4. Fields Of Green / Nie zu spät (3:50)
5. Victor And His Demons (3:25)
6. Irish Rover (3:17)
7. Scolding Wife (3:04)
8. Greens And Fellows (4:30)
9. Lost To The Moon (3:52)
10. Tam Lin (2:45)
11. Walking High (3:25)
12. Milk The Damned Cash Cow (3:18)
13. Hangman's Lullaby (3:15)
14. Dirty Old Town (4:42)


Bonus Tracks:

15. Jump (3:36)
16. I Quit (3:28)
17. Tell Me Ma (2:40)
18. Yindy (3:09)
19. Fields Of Green (3:49)
20. Little Monsters (2:00)
21. Scolding Wife Reprise (1:05)

Gesamtspieldauer: 1:09:07




„Wall Of Folk“ heißt das elfte Studioalbum der Erlanger Folk Rock bis Folk Speed Band Fiddler’s Green, welches im Jahr 2011 auf dem Musiklabel Deaf Shepherd Recordings veröffentlicht wurde. Alles so wie gehabt glaubt man zu hören, wenn man die Scheibe einlegt. Und das stimmt auch. Es gibt auch auf „Wall Of Folk“ die sanfteren Lieder, die sehr am Irish Folk angelehnt sind. Dann sind da diese Speed Folk Lieder, bei denen ordentlich gerockt wird. Und schließlich gibt es nun auch – und das ist neu – eine ganze Menge Titel, die anscheinend irgendwie zum Mitgrölen einladen sollen. Diese gab es auch schon auf den vorherigen Veröffentlichungen von Fiddler’s Green, sind nun aber deutlich mehr vertreten.

Am Überzeugendsten klingt die Musik von Fiddler‘s Green allerdings, wenn sie irisch und sanft klingt. Das bedeutet, dass „Wall Of Folk“ immer dann besonders Spaß macht, wenn die Band eher mit Folk als mit Rock ihre Zuhörerinnen beziehungsweise Zuhörer zu begeistern versucht. Gerade die sanfteren Nummern sind es nämlich, die auf diesem Album zu überzeugen wissen. Dagegen wirken die ganzen Lieder, die eher nach Festzelt und Party klingen, deutlich weniger gelungen. Aber halt, so einfach ist das natürlich nicht. Live gespielt, sind es gerade diese rockigen und zum Mitsingen einladenden Stücke, die für die Stimmung sorgen. Allerdings wirkt dies eben deutlich weniger auf einem Album, welches man Zuhause, in den eigenen vier Wänden hört.

Nach diesen Aussagen ist es nicht weiter verwunderlich, dass gerade solche Titel wie „Lost To The Moon“ für mich die Höhepunkte auf „Wall Of Folk“ darstellen. Sanft, überaus eingängig und melodiös gehalten, gehen gerade diese Lieder ins Ohr und vermitteln auch ein wenig die Sehnsucht, die man empfindet, wenn man über die hügelige, wolkenverhangene Landschaft in Irland blickt und ganz viel Zeit im Gepäck hat.

Fazit: Eine Mischung aus schnelleren und sanfteren Titeln gibt es auf „Wall Of Folk“ zu hören. Dabei spielt es keine Rolle, welche Geschwindigkeit das gerade gehörte Lied besitzt, dem irischen Folk sind die Nummern auf jeden Fall immer zuzuordnen. Am schönsten klingt die Musik von Fiddler’s Green auf Platte allerdings, wenn man die sanfteren Töne in dieser Musik genießen kann. Live sieht das natürlich schon wieder ganz anders aus. Acht Punkte.

Anspieltipps: Lost To The Moon



Mittwoch, 3. Mai 2017

The Sygnet – Children Of The Future




The Sygnet – Children Of The Future


Besetzung:

Michael Bormann – vocals
Alexander Beyrodt – guitars
Michael Müller – bass
Andre Hilgers – drums


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: ZYX Records


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Heavy Metal


Trackliste:

1. Face In The Mirror (1:48)
2. Fire In Paradise (5:31)
3. Devil In Disguise (5:21)
4. Unload The Gun (6:20)
5. Insincere (5:56)
6. Solitude (0:43)
7. Children Of The Future (6:55)
8. Tears Of Rage (4:50)
9. Tragedy (6:46)
10. Fortunate Son (5:20)
11. Hero (4:24)
12. Friends Should Be Friends (3:25)

Gesamtspieldauer: 57:26




The Sygnet war eine deutsche Heavy Metal Band, die mit dem Album „Children Of The Future“ ihre erste und gleichzeitig auch einzige Platte veröffentlichte. Diese erschien im Jahr 1998 auf dem Label ZYX Records. Darauf zu hören ist Heavy Metal, der in den einzelnen Titeln durchaus auch mal Variationen aufweist. Das Ganze klingt hart, wird allerdings immer wieder durch kürzere Auflockerungen spannender präsentiert.

Dabei bleibt es allerdings immer Heavy Metal. Dieser geht wie selbstverständlich ohne größere Umwege ins Ohr. Richtig begeistern können die Lieder allerdings trotzdem nicht, denn dazu sind die Melodien nicht dergestalt, dass sie einen so stark einfangen, um auch längerfristig im Ohr zu verbleiben. Nichtsdestotrotz werden hier Heavy Metal Fans jede Menge für sich entdecken können und wenn man sich dann auch noch die „coolen“ zwei Bilder der Band im Booklet ansieht, so erfüllen sie auch äußerlich die Ansprüche, die wohl an eine Heavy Metal Band gestellt werden – zumindest in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Höhepunkte der Scheibe sind für mich die Nummern „Unload The Gun“, „Insincere“, „Tears Of Rage“ sowie das kurze Zwischenspiel „Solitude“. Hier treffen The Sygnet noch am besten dieses Spiel zwischen harten Riffs und kurzen Auflockerungen, die so manchen Song dann spannend und interessant werden lassen. Trotzdem bleibt die Musik an jeder Stelle konsequent und hart.

Fazit: „Children Of The Future“ von The Sygnet ist ein Heavy Metal Album, welches alle Freunde dieses musikalischen Genres sicher erfreuen wird. Die Musik entspricht perfekt diesem Stil ohne auch nur ein wenig damit zu experimentieren. Die vier Musiker erfüllen bezüglich ihrem Blick und ihrer Haarpracht ebenfalls alle Klischees, die man im Bereich dieser Musik erfüllen kann. Von daher ein schönes Album für die Rocker unter den Musikhörern, die harte Musik noch zu schätzen wissen. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Unload The Gun, Insincere, Solitude, Tears Of Rage



Dienstag, 2. Mai 2017

Honk – Coach House Live




Honk – Coach House Live


Besetzung:


Beth Fitchet – lead vocals & guitar
Richard Stekol – lead guitar & lead vocals
Steve Wood – keyboards & lead vocals
Craig Buhler – woodwinds
Tris Imboden – drums
Will Brady – bass


Label: Restless Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Funk, Pop, Rock, Blues


Trackliste:

1. Heat Wave (4:19)
2. Hesitation (3:59)
3. Made My Statement (5:44)
4. Coloured Water (4:26)
5. Every Part Of Love (5:33)
6. Move Me (3:54)
7. Summer (6:54)
8. Try To Remember (5:24)
9. Don't Let Your (3:23)
10. Pipeline Sequence (11:43)

Gesamtspieldauer: 55:24




Honk ist eine US-amerikanische Band aus Laguna Beach, Kalifornien. Bekannt wurden Honk, da sie 1972 den Soundtrack zum Dokumentarfilm „Five Summer Stories“ schrieben. 1973 und 1974 erschienen dann noch zwei Studioalben, die überraschenderweise bei „Honk“ hießen, danach löste sich die Band auf. Mit Mitglieder spielten allerdings immer wieder mal zusammen. Im Jahr 1991 wurde dann das Live-Album „Coach House Live“ auf dem Label Restless Records veröffentlicht.

Dabei handelt sich allerdings wohl kaum um den Mitschnitt eines Konzertes, da zwischen den einzelnen Liedern immer sowohl die Musik, wie das Klatschen der Zuschauer vollständig ausgeblendet wird. So werden wohl mehrere Auftritte zur Scheibe beigetragen haben und die entsprechenden Stücke zusammengeschnitten worden sein. Und auch heute noch spielen Honk übrigens ab und zu im Coach House in San Juan Capistrano, Kalifornien, wie man auf Ihrer Bandseite im Internet nachlesen kann.

Nun, auf „Coach House Live“ ist funkiger Blues Rock zu hören, der zumeist mit schmalzigen Texten versehen wurde. Alles sehr langweilig und überhaupt nicht packend. Am ehesten kann da schon das einzige Folk Lied überzeugen, welches den Namen „Coloured Water“ trägt. Ansonsten ist, was man auf dieser Scheibe zu hören bekommt, alles andere als begeisternd. Bei letztem, fast zwölfminütigen Titel „Pipeline Sequence“, kommt zumindest noch mal so etwas wie Abwechslung auf, da es hier verschiedene Abschnitte und auch diverse Soli zu hören gibt, aber überzeugend klingt das dabei auch nicht unbedingt.

Fazit: Es gibt so viel schöne Musik auf der Welt. Und es gibt auch schlechte und dazu auch noch langweilige. In die letzte Kategorie fällt die Scheibe „Coach House Live“ von Honk. Man merkt es irgendwie schon beim Bandnamen, dass hier nichts Umwerfendes zu erwarten ist. Funkiger Blues Rock, absolut nicht eingängig oder auch nur etwas spannend. Ganz wenig ist hier hörenswert, die häufig schmalzigen Texte schon mal ganz besonders nicht. Vier Punkte.

Anspieltipps: Coloured Water



(Kein Video verfügbar)

Montag, 1. Mai 2017

Sensifer – Center Of Oceans




Sensifer – Center Of Oceans


Besetzung:

A. Mitschke – Gitarre
M. Schirmer – Gitarre
J. Hesse – Bass / Keys
L. Kreye – Schlagzeug / Perkussion


Gastmusiker:

David Grupp – spoken words “The Garden”


Label: Sensifer


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Postrock


Trackliste:

1. Reflection (1:44)
2. Treasure's Hidden (10:43)
3. Mant(r)a (7:37)
4. Please, Disturb Me A Little More (6:18)
5. Aembryo (7:52)
6. Bermuda (4:37)
7. The Change (8:06)
8. Between Water And Dust (4:08)
9. Androgyn (12:24)
10. The Garden (8:19)

Gesamtspieldauer: 1:11:53




Sensifer ist eine deutsche Band aus Dresden, die im Jahr 2011 gegründet wurde und im März 2013 ihr erstes Album live im Tonstudio einspielte. „Center Of Oceans“ heißt diese Scheibe, die angefüllt ist mit sehr sphärischer und doch gleichzeitig auch rockiger Musik, welche klingt und ins Ohr geht. Als Inspirationen geben die vier Musiker an verschiedenen Stellen Tool, Sigur Rós, Explosions In The Sky, Caspian, Pink Floyd und andere an. Wahrlich ein sehr breites Spektrum. Die Musik von Sensifer ist eine andere, doch wer etwas mit den oben genannten Bands anzufangen versteht, die oder der sollte auch mal ein Ohr bei Sensifer riskieren.

Auf „Center Of Oceans“ hört man Postrock, zu allermeist in der instrumentalen Version. Ganz falsch würde man sicherlich auch nicht liegen, wenn man die Musik von Sensifer mit „Ambient Rock“ umschreiben würde. Lediglich auf drei Stücken des Albums ist Gesang beziehungsweise eine Erzählstimme zu hören. Der Fokus in der Musik von Sensifer liegt eindeutig auf der Atmosphäre, die hier transportiert werden soll. Die Lieder auf „Center Of Oceans“ klingen dabei voll und kraftvoll. Klangteppiche werden gewoben und Melodien entwickeln sich, getragen sowohl vom Keyboard, der Gitarre, dem Bass sowie dem Schlagzeug, die hier alle gleichberechtigt nebeneinander und doch zusammenspielen und das lohnende und überzeugende Klangerlebnis bewirken.

Auf der Homepage der Band kann man lesen: „Wir freuen uns, euch die Schwere, Tiefe, Weite und Unendlichkeit des Ozeans näherzubringen und tauchen ab in die unzähligen Facetten des Meeres. „Center Of Oceans“ widmet sich ganz und gar in 10 Tracks dem tiefen blauen Reich des Wassers.“ Ihre Interpretationen sind den vier Musikern von Sensifer durchaus gelungen. So lässt sich hier vortrefflich in Klanggebilden schwelgen, die einen einhüllen und tragen, dieses Gefühl der Weite und Tiefe durchaus mitvermitteln. Dabei klingt die Musik von Sensifer immer melodiös, geht ins Ohr. Als Höhepunkte seien hier drei der vier längsten Titel genannt, in denen diese Stimmungen und Atmosphären bestens transportiert werden. Dies wären die Nummern „Treasure's Hidden“, „The Change“ sowie „Androgyn“. Der Ehrlichkeit halber hätte ich an dieser Stelle jedoch auch jeden anderen der insgesamt zehn Lieder aufzählen können, denn alle besitzen Qualität und machen Spaß gehört zu werden.

Fazit: Sehr atmosphärischen Postrock gibt es von Sensifer auf „Center Of Oceans“ zu hören. Stimmungen und Eindrücke in Bezug auf das Meer, den Ozean werden dabei sehr schön umgesetzt, ohne dass man hierfür allzu viel Phantasie benötigt. Die Musik variiert von sphärisch nach rockig und zurück, spielt dazu mit Lautstärken und Intensitäten. Die zehn Lieder gehen allesamt gut ins Ohr und wirken dort auch nach. „Center Of Oceans“ macht viel Spaß. Elf Punkte.

Anspieltipps: Treasure's Hidden, The Change, Androgyn



Sonntag, 30. April 2017

The Elephant Circus – The Great R 'n' R Swindlers




The Elephant Circus – The Great R 'n' R Swindlers

Besetzung:


Uli Tsitsos – vocals, guitar, harp, mandolin, xylophone, backing vocals
Andi Wunderlich – drums, percussion, backing vocals
Stefan Blanke – lead & rhythm guitars
René la Ruso – piano, fender rhodes, keyboards, guitar, backing vocals
Lutz J. Mays – double bass
Christian “Krispy” Prauschke – double bass, guitar lick


Gastmusiker:

Pam Bressler – backing vocals
Selina Schneider – backing vocals


Label: Apocalyptic Productions


Erscheinungsdatum: 2008


Stil: Folk Rock, Pop


Trackliste:

1. Let's Go California (3:47)
2. Here On The Other Side (4:14)
3. No Hands! (3:10)
4. Bye-Bye Butterfly (4:02)
5. Save My Soul (4:49)
6. Underground (5:20)
7. How Long? (3:58)
8. Heat Up The Gun (4:16)
9. God's Grace (3:44)
10. Lost Valentine (4:06)
11. Christ Illusion (5:06)
12. Jesus, Don't You Leave Us (3:50)

Gesamtspieldauer: 50:27




Die Nürnberger Band The Elephant Circus hat bisher drei Alben veröffentlicht. „The Great R 'n' R Swindlers“ ist das dabei die erste Veröffentlichung dieser noch kurzen Reihe und erschien im Jahr 2008 auf dem Label Apocalyptic Productions. Zu hören gibt es darauf Folk Rock bis Pop, wobei der Folk Rock doch sehr im Vordergrund steht.

Sanft und weich und getragen klingen die Lieder des Uli Tsitsos, der alle Texte schrieb und auch alle Titel komponierte, wobei er bei den Nummern „Here On The Other Side“, „How Long?“, „Heat Up The Gun“ und „Jesus, Don't You Leave Us“ Unterstützung von René la Ruso erhielt. Uli Tsitsos nuschelt durchaus ein klein wenig beim Singen, wodurch auch die Vergleiche zu Bob Dylan unweigerlich aufkommen. Dies passiert allerdings schon alleine beim Hören der fast immer getragenen Stücke, die Melancholie und Sentimentalität verbreiten und von einer etwas traurigen Stimmung umgeben sind.

Die Musik von The Elephant Circus auf „The Great R 'n' R Swindlers“ ist eine sehr melodiöse. Man benötigt nicht viele Durchgänge, um sich die einzelnen Lieder zu erschließen zu können. Alles ist eingängig, klingt hauptsächlich sanft und warm. Die Texte haben oftmals einen christlich religiösen Hintergrund, was auch perfekt zur Art der Musik passt. Am überzeugendsten klingen für mich dabei die Titel „How Long?“ und „Christ Illusion“. Beides Lieder, die nicht nur schnell ins Ohr gehen, sondern dort auch längerfristig verbleiben. Im Grunde genommen unterschieden sich diese beiden Nummern allerdings nicht großartig vom Rest des Albums.

Fazit: Wer mag Folk Musik mit christlichem Inhalt aus Deutschland und in englischer Sprache vorgetragen? Für wen das interessant klingt, die oder der sollte mal bei The Elephant Circus ein Ohr riskieren. Aber man könnte es auch einfacher ausdrücken: Wem Bob Dylan gut gefällt, der oder dem könnte auch „The Great R 'n' R Swindlers“ von The Elephant Circus gut gefallen. Selbstverständlich ist das nicht Bob Dylan, doch ähnlich klingt es. Folk, der ins Ohr geht. Acht Punkte.

Anspieltipps: How Long? Christ Illusion



Samstag, 29. April 2017

Various Artists – Sometimes God Smiles: The Young Persons’ Guide To Discipline Volume II




Various Artists – Sometimes God Smiles: The Young Persons’ Guide To Discipline Volume II


Label: Discipline Global Mobile


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Experimentelle Musik, Progressive Rock


Trackliste:

1. Three Of A Perfect Pair - King Crimson (4:18)
2. Never Enough - Adrian Belew (2:12)
3. Heavy Constructiom - ProjeKct Two (2:11)
4. Shipbuilding - Mr. McFall's Chamber (1:42)
5. Wild Dizzy - Bill Nelson (1:22)
6. Original Sin - Bruford Levin (2:31)
7. Native Of The Rain - Tony Geballe (2:09)
8. Porfaned Sanctuary Of The Human Heart - Bill Nelson (0:42)
9. Nothing Comes - Peter Hammill (2:06)
10. Pie Jesus - Robert Fripp (2:55)
11. Amethyst - Bill Bruford (2:59)
12. Of Bow And Drum - Adrian Belew (3:05)
13. Score With No Film - Adrian Belew (1:19)
14. The Strangest Things, The Strangest Times - Bill Nelson (1:52)
15. Shepard's Song - Gorn, Levin, Marotta (2:39)
16. Sabre Dance - Radical Dance (2:56)
17. On The Approach Of Doubt - Robert Fripp (0:28)
18. Allegro Con Brio, Synphony No. 5 - California Guitar Trio (2:58)
19. Allegretto - Mr. McFall's Chamber (2:44)
20. Prism - King Crimson (1:58)
21. 4 (I) - ProjeKct One (1:41)
22. Space Groove [Part 2] - ProjeKct Two (0:49)
23. Spinning Dizzy On The Dial - Bill Nelson (0:18)
24. Toccata Seconda - Jacob Heringman (6:04)
25. 21st Century Schizoid Man - ProjeKct Two (4:15)
26. Interlude - Bruford Levin (2:34)
27. Easy Money - King Crimson (3:49)
28. Dinosaur - King Crimson (1:56)
29. Lindisfarne - Matt Seattle (1:27)
30. On My Mother's Birthday - Robert Fripp (4:11)

Gesamtspieldauer: 1:12:25




„Sometimes God Smiles: The Young Persons’ Guide To Discipline Volume II“ ist, wie der Name bereits sagt, das zweite Kompilationsalbum von Robert Fripps eigenem Plattenlabel Discipline Global Mobile, auf dem Musiker zu hören sind, die hier veröffentlichen. Erschienen ist diese Zusammenstellung mit insgesamt dreißig Stücken im Jahr 1998.

Neben bekannten King Crinson Stücken, die zum Teil auch Live-Aufnahmen beinhalten und einigen weiteren Titeln, die im Progressive Rock verwurzelt sind, hört man darauf das sehr viel mehr Jazz-inspirierte Projekct Two, welches aus ehemaligen King Crimson Musikern besteht. Dazu gibt es noch ein Stück von Peter Hammill zu hören und weitere aktuelle und ehemalige King Crimson Mitglieder versuchen sich als Solisten oder als Duo. Schließlich hört man auf „Sometimes God Smiles: The Young Persons’ Guide To Discipline Volume II“ noch diverse weitere Musiker, die sich ebenfalls alle auf dem Label von Robert Fripp eingeschrieben hatten. Die Musik ist dabei oftmals ganz so einfach, nicht immer liegt auch die klassische Liedstruktur einem Titel zugrunde. Oftmals wird experimentiert, sodass die einzelnen Lieder weit davon entfernt sind, im Mainstream Radio gehört zu werden.

Häufig klingt das alles durchaus auch sehr spannend, jedoch krankt das Gesamtbild dieser Scheibe doch ein wenig. Dies liegt an der Anzahl der darauf enthaltenen Stücke. Dreißig Nummern auf einer einzigen CD bedeutet automatisch, dass Lieder oftmals nur angespielt, anstatt ausgespielt werden können. Oft kann man sich somit kaum auf einen Titel einstellen, sich auf ihn einlassen, da er dann bereits wieder ausklingt und vorbei ist. Ist dieses Kompilationsalbum einzig und allein dazu gedacht, die Bandbreite der Musik aufzuzeigen, die auf Robert Fripps Label zu hören ist, dann wird dieser Ansatz natürlich bestens erfüllt. Geht es allerdings darum, in diese Musik auch eintauchen zu können, dann wird es schon deutlich schwieriger.

Fazit: Nicht immer ganz leichte Kost gibt es auf „Sometimes God Smiles: The Young Persons’ Guide To Discipline Volume II“, einem Kompilationsalbum mit Musikern zu hören, die alle auf Robert Fripps Label Discipline Global Mobile veröffentlichen. Neben Titeln, die sich im Bereich des Progressive Rock bewegen, gibt es hier auch deutlich experimentellere Titel und auch Lieder zu hören, die sich dem Jazz annähern. Abwechslungsreich ist das auf jeden Fall, jedoch durch diese Vielfalt nicht immer ganz leicht zu hören. Dazu gesellt sich der Umstand, dass viele der Titel einfach etwas zu kurz geraten sind, um besser wirken zu können. Etwas Besonderes ist dieses Album jedoch allemal. Neun Punkte.

Anspieltipps: Three Of A Perfect Pair, Shipbuilding, Shepard's Song, Dinosaur



Freitag, 28. April 2017

Swell – Too Many Days Without Thinking




Swell – Too Many Days Without Thinking


Besetzung:

David Freel – guitar, vocals
Sean Kirkpatrick – drums
Monte Vallier – bass


Gastmusiker:

Clem Waldmann – drums


Label: Beggars Banquet Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Independent Rock


Trackliste:

1. Throw The Wine (4:55)
2. What I Always Wanted (4:59)
3. Make Mine You (3:35)
4. Fuck Even Flow (3:54)
5. At Lennies (5:25)
6. When You Come Over (3:42)
7. (I Know) The Trip (4:34)
8. Going Up (To Portland)? (3:50)
9. Bridgette, You Love Me (3:15)
10. Sunshine Everyday (4:53)

Gesamtspieldauer: 43:08




Swell ist eine Band aus San Francisco, Kalifornien, die im Jahr 1989 von David Freel (Gesang und Gitarre) und Sean Kirkpatrick (Schlagzeug) gegründet wurde. Die Musik der Band kann wohl am besten mit Independent Rock umschrieben werden. Seit Ende der 80er Jahre besteht die Formation – mit kurzen Unterbrechungen – bis heute. Das bisher letzte Album von Swell erschien 2014. „Too Many Days Without Thinking“ ist das vierte Studioalbum der Band und wurde im Jahr 1997 auf dem Label Beggars Banquet Records veröffentlicht.

Auf „Too Many Days Without Thinking“ hört man guten und eingängigen Independent Rock, der zwar nicht sonderlich spektakulär klingt, jedoch gut rockt, in die Füße geht und auch mit so manch schöner Melodie überraschen kann. Das Tempo der einzelnen bewegt sich dabei zuallermeist im mittleren Bereich. Die einzelnen Lieder von Swell klingen insgesamt relativ gechillt und fast schon cool. Richtige Wärme wird dabei nicht verbreitet, aber diese Lockerheit, die den einzelnen Stücken innewohnt, macht das ganze Album durchaus interessant.

Qualitativ bewegen sich die zehn Titel auf „Too Many Days Without Thinking“ alle auf etwa demselben Niveau. Ausreißer nach unten gibt es glücklicherweise nicht, Lieder, die weit über die anderen Nummern herausragen allerdings auch nicht – zumindest nicht in Hülle und Fülle. Ein Lied muss hier allerdings definitiv Erwähnung finden und dies ist der zweite Track des Albums: „What I Always Wanted“. Wahrlich ein tolles, ebenfalls sehr relaxtes Lied, welches über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt, die auf die hier vorhandene melodische Monotonie des Stücks zurückzuführen ist. Ein Lied mit Ohrwurmcharakter. Weitere sehr gelungene Titel wären „When You Come Over“ und das letzte Stück des Albums „Sunshine Everyday“.

Fazit: Ein schönes und unterhaltsames Independent Rock Album ist „Too Many Days Without Thinking“ von Swell geworden. Die Stimmung darauf ist sicherlich keine warme und weiche. Die Musik von Swell wirkt auf dieser Scheibe eher cool und relaxt. Die Lieder gehen zum Teil gut ins Ohr. Titel, die wie Füllmaterial wirken, gibt es auf dem Album glücklicherweise nicht. Die einzelnen Stücke sind praktisch alle im Mid-Tempo gehalten, was trotzdem nicht langweilig wird und wirkt. Lohnt sich für Freunde des Rock. Neun Punkte.

Anspieltipps: What I Always Wanted, When You Come Over, Sunshine Everyday