Mittwoch, 24. April 2013

Guns N’ Roses – Appetite For Destruction




Guns N’ Roses – Appetite For Destruction


Besetzung:

W. Axl Rose – all lead vocals, backing vocals, synthesizer and percussion
Slash – lead, rhythm and acoustic guitars
Izzy Stradlin‘ – rhythm, lead guitars, backing vocals and percussion
Duff „Rose“ McKagan – bass guitar and backing vocals
Steven Adler – drums


Label: Geffen Records


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: Hard Rock


Trackliste:

1. Welcome To The Jungle (4:34)
2. It's So Easy (3:23)
3. Nightrain (4:29)
4. Out Ta Get Me (4:24)
5. Mr. Brownstone (3:49)
6. Paradise City (6:46)
7. My Michelle (3:40)
8. Think About You (3:52)
9. Sweet Child O' Mine (5:56)
10. You're Crazy (3:17)
11. Anything Goes (3:26)
12. Rocket Queen (6:13)

Gesamtspieldauer: 53:49



„Appetite For Destruction“ ist das erfolgreichste Debut-Album einer Band oder einer Solo-Künstlerin beziehungsweise eines Solo-Künstlers mit bisher über 28 Millionen Verkäufen. Und dabei hatte es dieses Album zu Beginn gar nicht mal so einfach. Erst ein Jahr nach Erscheinungstermin erreichte es die Nummer 1 der amerikanischen Billboard Charts, da es inzwischen in der Heavy Rotation des Musiksenders MTV gelandet war.

Nun, wer auf Hard’n’Heavy steht, der macht mit „Appetite For Destruction“ natürlich einen guten Griff. Hier wird nicht rumgeeiert, hier wird knallhart darauf losgerockt. Hier knallt es fast ohne Unterbrechung, nur ab und an verirrt sich mal eine langsamere Einleitung oder ein kurzer, etwas zurückhaltender Zwischenteil auf eines der Lieder. Eine Ausnahme bildet da schon das überaus bekannte „Sweet Child O' Mine“, was zwar auch kein „ruhiges“ Lied ist, die hört man bei Leonard Cohen, sondern sich im Mid-Tempo bewegtt. Ansonsten wird gerockt - ohne jegliche Kompromisse. Die Texte handeln von „Sex and Drugs and Rock’n’Roll“. Von was auch sonst müsste man eigentlich fragen. Und das was man da hört ist wahrlich oft mitreißend. Eindrucksvoll natürlich das Gitarren-Spiel und dieser doch irgendwie seltsame Gesang des Axl Rose. Absoluter Wiedererkennungswert garantiert.

Dazu gesellen sich auch immer wieder klasse Melodien (trotz all der Härte), tolle Soli, super getimte Breaks und eine wachrüttelnde Stimmung. Axl Rose brüllt seine Botschaften raus und wenn man als Musikhörer eine Ader für diese Art der Musik hat, kann man bei den Rhythmen und Tempi kaum die Füße still halten. Head-Banging nicht ausgeschlossen.

Fazit: „Appetite For Destruction“ ist das bisher erfolgreichste Debut-Album. Ob es auch die beste Debut-Platte ist liegt natürlich ganz im und am Ohr des Hörers. Mir gefällt das, was ich da zu hören bekomme auch, wenn ich für mich noch bessere Musik kenne, die dann doch ein wenig abwechslungsreicher ist. Die Zeit muss schon reif sein für „Appetite For Destruction“, denn entspannen kann zumindest ich dabei nicht. Viel zu aufregend die Musik. Aber die Platte ist gut, klasse gemachter Hard Rock. Nicht das beste Debut, allerdings das erfolgreichste. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Welcome To The Jungle, Paradise City, Think About You, Sweet Child O' Mine