Sonntag, 4. September 2016

Muscadine – The Ballad Of Hope Nicholls




Muscadine – The Ballad Of Hope Nicholls


Besetzung (Ohne Instrumentenangabe):

Malcolm Walker
Benji Hughes
Stacey Leazer
Jonathan Wilson


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Sire Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1 Alice In Indieland (5:30)
2. Popsicles For Mummy (6:19)
3. Southern Belle (3:05)
4. Mon Petit Chou (2:11)
5. Analexis Dakota (4:06)
6. She Doesn't Want Me (2:41)
7. Saltwater Suntan (3:21)
8. Mr. Music (4:42)
9. Wind Up Doll (3:48)
10. Well (5:28)
11. Dignity (10:51)

Gesamtspieldauer: 52:06



Im Jahr 1995 gründeten die beiden Musiker Jonathan Wilson und Benji Hughes die Band Muscadine. Viel lässt sich über diese Formation nicht mehr herausfinden. „The Ballad Of Hope Nicholls“ war aber ihr erstes und wohl auch letztes Album und wurde im Jahr 1997 auf dem Label Sire Records veröffentlicht. Jonathan Wilson und Benji Hughes veröffentlichten nach ihrer Zeit mit Muscadine allerdings fleißig Solo-Alben.

Zu hören gibt es auf „The Ballad Of Hope Nicholls“ gut gemachten Gitarren-Rock, der im Bereich des Alternative Rock angesiedelt ist. Viele der Lieder gehen gut ins Ohr, am allerbesten dabei die sanfte Nummer „Well“, die auch längerfristig hängenbleibt und den Höhepunkt der Scheibe darstellt. Etwas experimentierfreudiger waren die vier Musiker beim letzten Stück, beim allerletzten, welches sich ziemlich zügig an „Dignity“ in Form eines Hidden Tracks anschließt. Die Pause zwischen beiden Nummern ist nicht sehr lange, nur wenige Sekunden und dann beginnt sie, die Kakophonie der schrägen Töne, die so gar nicht zum Rest der Platte passen will und sich deutlich von den eher melodischen Tönen absetzt.

Ansonsten sind die Lieder auf dem Album gut gemachte Stücke, die allerdings nicht allzu sehr aus dem Rahmen fallen. Mal klingt die Gitarre etwas schwerer, ein anderes Mal sind die Töne deutlich weicher gehalten. Melodiös und eingängig ist das fast immer, ohne dabei jedoch restlos zu überzeugen. Dazu sind die Lieder auf „The Ballad Of Hope Nicholls“ einfach zu sehr im Allgemeinen und Unspektakulären verwurzelt.

Fazit: Ein unaufgeregtes., mit ein paar Höhepunkten versehenes Album ist „The Ballad Of Hope Nicholls“ von Muscadine geworden. Freunde des Alternative Rock werden sicherlich Spaß an der Scheibe haben, die manchmal sehr überzeugt, manchmal allerdings einfach so an einem vorbeiläuft. Trotzdem, ganz sicher kein schlechtes Album. Neun Punkte.

Anspieltipps: Alice In Indieland, Well