Donnerstag, 21. Mai 2020

Jasmin Tabatabai – Jagd auf Rehe




Jasmin Tabatabai – Jagd auf Rehe


Besetzung:

Jasmin Tabatabai – Gesang


Gastmusiker:

David Klein – Saxophon
Olaf Polziehn – Piano
John Goldsby – Bass
Hans Dekker – Schlagzeug
Bastian Stein – Trompete
Adam Taubitz – Violine
Basile Auslaender – Cello
Zhubin Kalhor – Kamanche


Label: Jadavi Records


Erscheinungsjahr: 2020


Stil: Chanson, Swing, Vocal Jazz


Trackliste:

1. Ständchen (5:06)
2. La Rose (4:27)
3. Anymore (4:00)
4. Sei Mal Verliebt (3:56)
5. Männer Im Baumarkt (4:53)
6. Mein Mann Ist Verhindert (4:03)
7. Nichts Haut Mich Um (6:20)
8. Zeit Für Lyrik (5:27)
9. Shekare Ahoo (5:46)
10. A Place For Lovers (5:29)
11. Hey Jude (5:53)
12. Why (4:54)
13. Riverman (4:28)
14. Lass Mich Bei Dir Sein (4:39)
15. Schlafen Gehen (2:31)

Gesamtspieldauer: 1:11:58



Morgen, am 22. Mai erscheint mit „Jagd auf Rehe“ bereits das dritte Album der deutsch-iranischen Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai. Erneut entstand das Album in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musiker, Komponisten und Produzenten David Klein. „Jagd auf Rehe“ wird auf dem Plattenlabel Jadavi Records veröffentlicht.

Auf dem Album hört man Chansons, Swing und Vocal Jazz, allesamt musikalische Genres, die Jasmin Tabatabai sehr ausdrucksstark und überzeugend zu interpretieren versteht. Die Musik auf „Jagd auf Rehe“ erklingt zum einen sanft und nachdenklich, wenn es allerdings swingt, dann nehmen die Lieder Fahrt auf, bewirken ein unweigerliches Mitwippen des Fußes. Die meisten Titel singt Jasmin Tabatabai auf Deutsch ein. Neben dem Französischen „La Rose“ und dem auf Farsi eingesungenen „Shekare Ahoo“ gibt es auch noch fünf englischsprachige Titel. Auch dies trägt zur Abwechslung auf „Jagd auf Rehe“ bei. Wo hört man auch schon eine Musikerin oder einen Musiker, die beziehungsweise der sich so sicher in den unterschiedlichsten Sprachen bewegt?

Genauso variabel wie die Texte, so ist es auch die Musik auf „Jagd auf Rehe“. Die Grundstimmung bleibt zwar immer eine entspannte, doch klingen die Lieder mal sanfter, melancholischer, ein anderes Mal beschwingter und losgelöster. Zwischen diesen Polen kreist die Musik auf „Jagd auf Rehe“. Melodiöse, eingängige Chansons und sehr viel losgelösterer, deutlich weniger eingeschränkter und deshalb swingender Vocal Jazz.

Fazit: Auf „Jagd auf Rehe“ hört man keinen Pop, schon gar keinen Rock, sondern zum Teil nachdenkliche, zum Teil „beswingte“ Musik. Für alle, die abseits des Mainstreams gerne Musik hören, dieses „Andere“ in der musikalischen Unterhaltung suchen, ist „Jagd auf Rehe“ sicherlich eine Empfehlung.

Anspieltipps: Ständchen, Shekare Ahoo, Riverman, Schlafen Gehen