Sonntag, 11. Mai 2014

Travis – The Boy With No Name




Travis – The Boy With No Name


Besetzung:

Fran Healy – lead vocals, guitar, harmonica, piano
Andy Dunlop – guitar
Dougie Payne – bass guitar, backing vocals
Neil Primrose – drums


Gastmusiker:

Julia Stone – backing vocals (“Battleships”)
KT Tunstall – backing vocals (“Under The Moonlight”)
Manon Morris – harp (“Colder”)
Sarah Clarke – clarinet (“New Amsterdam”)
Joby Talbot – string arrangement (“Selfish Jean”)
Chris Worsey – cello (“Selfish Jean”)
Ian Burdge – cello (“Selfish Jean”, “Closer”, “Battleships” and “My Eyes”)
Zoe Martlew – cello (“Selfish Jean”)
Lucy Wilkins – violin (“Selfish Jean”)
Louisa Fuller – violin (“Selfish Jean”)
Helena Wood – violin (“Selfish Jean”)
Rick Koster – violin (“Selfish Jean”)
Richard George – violin (“Selfish Jean”)
Louisa Aldridge – violin (“Selfish Jean”)
Jonathan Hill – violin (“Selfish Jean”)
Darragh Morgan – violin (“Selfish Jean”)
Jeff Moore – violin (“Selfish Jean”)
Natalia Bonner – violin (“Selfish Jean”)
Adrian Smith – viola (“Selfish Jean”)
Reiad Chibah – viola (“Selfish Jean”)
John Metcalfe – viola (“Selfish Jean”, “Closer” and “My Eyes”)
Rachel Robson – viola (“Selfish Jean”)
Sally Herbert – string arrangement and violin (“Closer”, “Battleships” and “My Eyes”)
Everton Nelson – violin (“Closer” and “My Eyes”)
Calina De La Mare – violin (“Battleships”)
Oli Langford – viola (“Battleships”)


Label: Independiente Music Ventures


Erscheinungsdatum: 2007


Stil: Indie Pop


Trackliste:

1. 3 Times And You Lose (4:15)
2. Selfish Jean (4:01)
3. Closer (4:01)
4. Big Chair (4:08)
5. Battleships (4:12)
6. Eyes Wide Open (2:59)
7. My Eyes (4:09)
8. One Night (4:00)
9. Under The Moonlight (4:01)
10. Out In Space (3:36)
11. Colder (4:07)
12. New Amsterdam (2:37)
13. Sailing Away [Hidden Track] (3:31)

Gesamtspieldauer: 49:35



Ursprünglich wurde Travis mal als Brit-Pop-Band gehandelt, dann entwickelte sich die Band ein wenig mehr in die Indie-Pop Richtung. Trotzdem lassen sich die musikalischen Wurzeln der Band auch hier, auf dem fünften Album der Band mit dem Titel „The Boy With No Name” nicht ganz verleugnen.

Sehr eingängigen Indie-Pop bekommt der Hörer auf dem 2007 veröffentlichten Album geboten. Alles ist melodiös, alles klingt harmonisch und die Musik geht gleich beim ersten Anhören, ohne jegliche Umwege, sofort ins Ohr. Dieser Weg wird schon zu Beginn durch den Eingangstitel „3 Times And You Lose“ vorbereitet. Eine tolle, zunächst recht verträumte Nummer, bis der Titel dann ein wenig Fahrt aufnimmt und durch eine wunderschön klingende akustische Gitarre getragen wird. „3 Times And You Lose“ enthält all das, was man sich von einem sehr guten Pop-Song wünscht: Schöne, einnehmende Melodie, alles perfekt arrangiert und durchaus auch spannend umgesetzt.

Weitere Höhepunkte sind das etwas treibendere „Big Chair“. Hier kommt dem Bass eine tragende Rolle zu, der den Song nach vorne schiebt. Und natürlich besitzt auch diese Nummer wieder eine sehr harmonische Melodie. Ebenfalls überaus gelungen ist Titel Nummer 9, „One Night”, selbige Zutaten, gleiches Ergebnis. Das ist Musik zum Entspannen und Genießen. Und dann ist da noch ein Lied, welches auf dem Cover jedoch gar nicht vermerkt ist, da es sich hierbei um einen sogenannten „Hidden Track“ handelt. Diese versteckten Songs nerven eigentlich immer, weil man sich fragt, was das soll. Hier ist das Ganze sogar noch ein wenig ärgerlicher, da „Sailing Away“ wahrlich überaus gelungen ist. Ein fröhliches Lied, welches Gute Laune produziert. Man muss gar nicht extra erwähnen, dass auch hier die Melodie und so weiter…

Fazit: Ein schönes und ruhiges Album ist „The Boy With No Name” geworden. Dem ein oder anderen ist das alles vielleicht ein wenig zu weichgespült, aber sowohl zum Nebenbeihören, als auch zum Genießen mit Kopfhörern auf einem bequemen Sofa bestens geeignet. Ein unaufgeregtes Entspannungsalbum. Zehn Punkte.

Anspieltipps: 3 Times And You Lose, One Night, Sailing Away