Samstag, 20. August 2011

Anthony Phillips – Missing Links Volume IV: Pathways & Promenades





Anthony Phillips – Missing Links Volume IV: Pathways & Promenades


Besetzung:

Anthony Phillips – all instruments


Label: Voiceprint


Erscheinungsdatum: 2.11.2009


Stil: Ambiente


Trackliste

1. The golden road to Samarkand (1:33)
2. Promenade (4:02)
3. Sceptred isle (2:46)
4. Danza cuccaracha (5:43)
5. Fallen idol (2:22)
6. Cascades (2:08)
7. Sky dawn (6:17)
8. Misty mountains (2:34)
9. It’s all Greek to me (2:27)
10. Haven from the sea (2:23)
11. Heavenly gene (2:18)
12. Ironclad (2:38)
13. Water gardens (2:36)
14. Night train (1:02)
15. Sleeping giant (1:39)
16. Sombrero (2:37)
17. Irish lament (1:26)
18. Aurora (3:03)
19. Without you (1:39)
20. Sad exodus (2:30)
21. Summer of love (3:10)
22. Light rain (3:20)
23. Halycon days (5:55)



Mit „Pathways & Promenades“ legte Anthony Phillips in seiner Reihe „Missing Links“, als vierte Veröffentlichung, eine reine Ambiente-Platte vor. Auf der CD ist Musik zu hören, die perfekt zu Yoga-Übungen oder aber zu einer Meditation passen würde. Spielt bei den ersten Tracks noch die Gitarre eine Rolle, so taucht sie bei den späteren Stücken auf der CD gar nicht mehr auf, diese Stücke sind reine Synthesizer-Kompositionen, die zwar sphärisch sind, jedoch meistens keine Melodieführung aufweisen. Diese Stücke können nur als Hintergrundmusik dienen oder, wie schon erwähnt, eine Meditation unterstützen. Mich würde es auch nicht wundern, wenn „Pathways & Promenades“ von einem Masseur bei seiner Tätigkeit aufgelegt werden würde.

Die Musik auf „Pathways & Promenades“ hat also nichts mit den ersten Veröffentlichungen Anthony Phillips zu tun, bei denen er sein früheres Engagement bei Genesis als Steve Hackett Vorreiter, nicht leugnen konnte.

Welche Titel sind auf der CD hervorzuheben, beziehungsweise stechen aus dem sphärischen Allerlei heraus? Das sind sicher die Titel, die zumindest noch über eine eigenständige Melodie verfügen, die Phillips auf der Gitarre spielt. Die da wären: „Promenade“, „Danza cuccaracha“ und „Sky dawn“. Auch noch gelungen sind die Tracks 6 und 13, „Cascades“ und „Water gardens“ sowie das kurze Klavierstück „Irish lament“. Der Rest der Stücke setzt einzig und allein auf, auf dem Synthesizer erzeugte Atmosphäre, die allerdings ein Klaus Schulze wesentlich besser zu produzieren versteht.

Fazit: Auch wenn die meisten Stücke sehr kurz sind, so schaffen sie es doch sehr oft Langeweile zu erzeugen. Die ist sicherlich kein Album, welches man intensiv hört, sondern eine CD, die größtenteils im Hintergrund läuft. Mit Genesis-Musik hat die Scheibe überhaupt nichts zu tun. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht meditiere, aber mir ist das ganze deutlich zu langatmig und langweilig geraten, das können die paar Highlights auch nicht ausbügeln. Mehr als fünf Punkte kann ich für „Pathways and Promenades“ nicht vergeben.

Anspieltipps: Die schon genannten Stücke mit etwas Abwechslung: Promenade, Danza cuccaracha, Sky dawn, Cascades, Water gardens und Irish lament. Der Rest ist „Sphäre“ pur.





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