Sonntag, 29. Juli 2012

R.E.M. – Out Of Time





R.E.M.
– Out Of Time



Besetzung:

Michael Stipe – vocals
Mike Mills – bass, vocals, organ, piano
Bill Berry – drums, percussion, congas
Peter Buck – guitar, mandolin


Gastmusiker:

Peter Holsapple – bass, acoustic guitar
Mark Bingham – string arrangements
Kid Jordan – tenor & alto & baritone saxophones, clarinet
Scott Litt – echo-loop feed
Cecil Welch – flugelhorn
Kate Pierson – vocals
John Keane – pedal steel guitar


Label: Warner Bros. Records Inc.


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Alternative / Pop


Trackliste:

1. Radio Song (4:16)
2. Losing My Religion (4:29)
3. Low (4:57)
4. Near Wild Heaven (3:20)
5. Endgame (3:51)
6. Shiny Happy People (3:46)
7. Belong (4:07)
8. Half A World Away (3:28)
9. Texarkana (3:40)
10. Country Feedback (4:10)
11. Me In Honey (4:07)




Die Veröffentlichung ihres siebten Albums, “Out Of Time” bedeutete für die vier Amerikaner von R.E.M. den weltweiten Durchbruch. Bis heute hat sich das Album bereits über zehn Millionen mal verkauft und ist damit ihr zweiterfolgreichstes Werk. Und das Album bedeutete auch einen Wechsel in der Stilrichtung der Band. War sie in den früheren Veröffentlichungen noch im Alternative Rock beheimatet, so handelt es sich bei „Out Of Time“ um ein Pop Album.

Und auch Pop kann unterhaltend und gut sein, zumindest wenn dieser so gemacht wird wie von R.E.M. Stellvertretend dafür steht wohl der Song „Losing My Religion“, inzwischen bereits ein Klassiker. Und wenn irgendein DJ irgendwo auf der Welt seine Tanzfläche füllen möchte, so legt er dieses Lied auf…

Aber auch sonst befinden sich einige tanzbare Popstücke auf dem Album: „Radio Song“, „Near Wild Heaven“ und „Shiny Happy People“. Okay, zugegeben, alles drei keine besonders anspruchsvollen Nummern, aber manchmal genügt ja auch das Adjektiv „nett“.

Was hat das Album noch zu bieten? Da ist zum einen die schöne und schwebende Instrumentalnummer „Endgame“ oder aber „Half A World Away“, was für mich sogar in Richtung „Losing My Religion“ geht. Toll auch „Country Feedback“, welches eine schöne melancholische Stimmung transportiert. Den Abschluss bildet dann „Me In Honey“, klasse Rhythmus und Groove, ein würdiges letztes Lied auf der Scheibe.

Fazit: „Out Of Time“ ist ein schönes Album, was man auch sehr gut nebenbei oder aber während des Autofahrens hören kann. Es ist kein weltbewegendes Album, aber es enthält den Track „Losing My Religion“, was fast schon für sich alleine eine Kaufempfehlung darstellt. Wenn, ja wenn man eben auch ab und zu gerne Musik hört, die Mainstream ist und auch genau für die Masse produziert wurde. Mit ist das Album mit allen seinen tollen aber auch belanglosen Stücken acht Punkte wert.

Anspieltipps: Losing My Religion, Endgame, Half A World Away, Country Feedback, Me In Honey



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