Freitag, 5. Oktober 2012

Foreigner - Double Vision




Foreigner – Double Vision


Besetzung:

Lou Gramm – vocals, percussion
Ed Gagliardi – bass, vocals
Ian McDonald – guitar, keyboards, vocals
Mick Jones – guitar, keyboards, piano, vocals
Dennis Elliot – drums, vocals
Al Greenwood – keyboards, synthesizer


Label: Warner Brother Records


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: AOR


Trackliste:

1. Hot Blooded (4:29)
2. Blue Morning, Blue Day (3:13)
3. You're All I Am (3:25)
4. Back Where You Belong (3:16)
5. Love Has Taken Its Toll (3:31)
6. Double Vision (3:44)
7. Tramontane (3:56)
8. I Have Waited So Long (4:07)
9. Lonely Children (3:37)
10. Spellbinder (3:52)

Gesamtspieldauer: 38:09




Noch ein wenig erfolgreicher, vor allem in den USA, war 1978 das zweite Album der Band Foreigner mit dem Titel „Double Vision“. Die Zutaten sind dabei allerdings die gleichen geblieben. Eingängiger und mainstreammäßiger Rock, der sich textlich hauptsächlich mit dem Thema „Liebe“ befasst. Und das wiederum kann ganz schnell auch mal peinlich werden wie beim Stück „You’re All I Am“. Hier schnulzt und schmust sich die Band durch fast dreieinhalb Minuten, dass einem fast die Haare zu Berge stehen. Dazu ist die Melodie, die dem Song zugrunde liegt, auch in keinster Weise packend, sondern vielmehr langweilig und ebenfalls überaus schmalzig, wenn die Synthesizer-Streicher das Ganze noch mit Volumen unterfüttern. Leider ist diese Nummer allerdings nicht die einzige, die auf der zweiten Platte der Band genau in diese Kerbe schlägt.

Foreigner sind auf „Double Vision“ immer dann gut, wenn sie rocken. Das Gespür für gute Rockmelodien kann man den New Yorkern nämlich wahrlich nicht absprechen. Das haben sie. Und diese wirklich guten Stellen tauchen bei dem Titelsong „Double Vision“ auf, genau wie zum Beispiel bei dem Rocker „Lonely Children“. Nicht unerwähnt bleiben sollte hier auch die Instrumentalnummer „Tramontane“, die eine schöne Abwechslung im sonstigen Songkatalog auf „Double Vision“ darstellt.

Fazit: Man findet die tollen Einfälle der Band zwar immer wieder auf dem Album, allerdings dann auch richtig schlechte Stücke, sodass ein etwas zwiespältiges Gefühl nach dem Hören übrig bleibt – oftmals liegt das wirklich an den zumeist grottenschlechten Texten. Klar hört man hier keine Musik, die man sofort auf der Fernbedienung weiterskippt. Immer wieder oder aber sehr oft hören möchte man diese Mucke allerdings auch nicht. Dazu ist das alles irgendwie zu alltäglich. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Blue Morning Blue Day, Double Vision, Tramontane, Lonely Children, Spellbinder





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