Donnerstag, 1. November 2012

Madonna – Like A Prayer




Madonna – Like A Prayer


Besetzung:

Madonna – vocals, background vocals, synthesizer


Gastmusiker:

Rev. Dave Boruff – brass
Stephen Bray – synthesizer
Luis Conte – percussion
Larry Corbett – cello
Andraé Crouch – choir
Andraé Crouch – choir
Sandra Crouch – tambourine
Paulinho Da Costa – percussion
Chuck Findley – brass
Bruce Gairsch – guitar
Dann Huff – guitar
Dick Hyde – brass
Randy Jackson – bass
Chester Kamen – guitar
Geary Lanier – clavinet
Patrick Leonard – clavinet, hammond organ, piano, synthesizer
Marcos Loya – guitar, background vocals
Steve Madaio – brass
Joseph Mayer – french horn
Jonathan Muffett – drums
Jeff Porcaro – drums, marimba
Guy Pratt – bass
Prince – vocals
John Roninson – drums
Richard Todd – french horn
David Williams – guitar
Jai Winding – synthesizer
Nadirah Ali – background vocals
Rose Banks – background vocals
Donna De Lory – background vocals
Lynne Fiddmont – background vocals
Nikki Harris – background vocals
Marilyn Martin – background vocals


Label: Warner Brothers Records Inc.


Erscheinungsdatum: 1989


Stil: Pop, Funk


Trackliste:

1. Like A Prayer (5:42)
2. Express Yourself (4:39)
3. Love Song (4:53)
4. Till Death Do Us Part (5:18)
5. Promise To Try (3:38)
6. Cherish (5:04)
7. Dear Jessie (4:21)
8. Oh Father (4:59)
9. Keep It Together (5:03)
10. Pray For Spanish Eyes (5:18)
11. Act Of Contrition (2:20)

Gesamtspieldauer: 51:14




Das vierte Album von Madonna erschien 1989 und wurde nach dem gleichnamigen Titel „Like A Prayer“ benannt. Deutlich ist auf der Platte ein Stilwechsel auszumachen. Diese Synthie-Pop-Klänge gehören zum größten Teil der Vergangenheit an. Madonna experimentiert mehr mit reinem Pop, Soul und Funk. Rockig klingt es überhaupt nicht – obwohl, ganz am Ende mal ganz, ganz kurz.
In diesen ersten Genres sollte man sich als Hörer auch wohlfühlen, wenn man mit dem Album etwas anfangen können will. Ich kann es nicht. Nach Disco klingt noch der Titelsong und „Express Yourself“, bei dem jetzt auch die Bläser ihren Auftritt haben. Da gibt es aber auch solche Stücke wie „Love Song“, soulig und funkig, ein Duett mit Prince, unbeschreiblich schlecht. Funkig bis poppig sind ebenfalls „Cherish“ und „Keep It Together“ – und leider auch unglaublich belanglos.

Dann haben wir da die ruhigeren Popnummern wie „Promise To Try“ und „Dear Jessie“, wobei letzteres Stück richtig gut gelungen ist. Schön melodiös und einige Spuren hinterlassend. Man hört jede Menge Streicher und eingängige Harmonien. Überaus orchestral beginnt dann „Oh Father“. Allerdings gleitet das Lied im weiteren Verlauf, der dann richtig poppig klingt, immer wieder ins allzu Seichte ab. Gut gelungen sind immer die Teile, in denen gerade nicht gesungen wird.

„Pray For Spanish Eyes“ ist eine ruhige Popnummer, in die wiederholt spanische Klänge einbettet werden. So hört man Kastagnetten und spanische Gitarren. Schließlich gibt es zum Abschluss noch das kurze „Act Of Contrition“. Was mit harten Gitarren beginnt, entwickelt sich zu einer Art Klangkollage, die dann aber wirklich auch kurz mal rockt.

Fazit: Einen Stilmix der besonderen Art gibt es auf „Like A Prayer“ zu hören. Wahrscheinlich wird jeder Hörer, egal von welcher musikalischen Seite er sich diesem Album auch nähert, Lieder haben, die ihm gut gefallen - genau wie andere, mit denen er nur ganz wenig anfangen kann. Die Platte ist sehr durchwachsen und kann nur an einigen wenigen Stellen wirklich überzeugen. In einem durchhören kann man sie auch nicht richtig, da der Stilmix einem dauernd aus irgendwelchen Stimmungen reißt – und sei das nur der Gedanke, wie grausam Musik manchmal sein kann. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Like A Prayer, Promise To Try, Dear Jessie, Oh Father




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