Dienstag, 20. November 2012

The Psychedelic Furs – Talk Talk Talk




The Psychedelic Furs – Talk Talk Talk


Besetzung:

Richard Butler – vocals
John Ashton – guitar
Roger Morris – guitar
Tim Butler – bass guitar
Vince Ely – drums
Duncan Kilburn – saxophones, keyboards


Label: Columbia / Sony BMG


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: Post Punk


Trackliste:

1. Dumb Waiters (5:04)
2. Pretty In Pink (3:58)
3. I Wanna Sleep With You (3:19)
4. No Tears (3:17)
5. Mr. Jones (4:03)
6. Into You Like A Train (4:35)
7. It Goes On (3:52)
8. So Run Down (2:54)
9. All Of This And Nothing (6:23)
10. She Is Mine (3:53)


Bonus Tracks:

11. Mr. Jones (Single Version) (3:26)
12. So Run Down (Early Version) (3:05)
13. All Of This And Nothing (Demo) (9:02)

Gesamtspieldauer: 56:51




Im Jahr 1981 veröffentlichte die britische Band The Psychedelic Furs ihr zweites Album. Dieses erhielt den Titel „Talk Talk Talk“ und auf dieser Platte kann man jede Menge New Wave Rock hören. Der Sound ist ganz typisch für die frühen achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts und es wird durchgehend gerockt. Langsamere Stücke sucht man deshalb auch vergebens auf „Talk Talk Talk“. Allen Liedern ist somit eines gemeinsam, sie haben dasselbe Tempo. Und dieses ist geradlinig nach vorne gerichtet, ohne Kompromisse, ohne große Variationen.

Und genau dieser Punkt ist auch das Manko der Scheibe. Denn diese Ähnlichkeit findet sich nicht nur im Tempo der Stücke, sondern die Ausprägung der Gleichförmigkeit setzt sich auch beim Klang der einzelnen Lieder fort. Alles klingt ähnlich bis fast schon gleich. Somit läuft die Musik durch und es ist manchmal gar nicht so einfach zu merken, wann ein Titel endet, der neue bereits anfängt. Besonders deutlich wird dies bei den Übergangen von „No Tears“ zu „Mr. Jones“ zu „Into You Like A Train“. Wenn, ja wenn da nicht diese eine Sekunde Stille zwischen den einzelnen Liedern wäre. Ansonsten wäre das wirklich schwierig, die Songs auseinanderzuhalten. Einzige Ausnahme bildet dabei der Auftakt zu „All Of This And Nothing“. Hier ist die Stimmung zunächst nachdenklich und das Tempo zieht erst im weiteren Verlauf an. Durchaus gelungen.

Das Album enthält auch den Song „Pretty In Pink“, wohl eines der bekanntesten Lieder der Band. Dieser Song inspirierte sogar John Hughes, der seinem 1986 gedrehten Film über eine Teenager-Romanze denselben Titel gab. Und dieses Lied ist auch einer der Höhepunkte des Albums, da sich dahinter auch eine Melodie versteckt, die wirklich länger hängenbleibt und nicht einfach nur so vorüberzieht.

Drei Zugaben gibt es in Form von Bonus Tracks auf der remasterten Fassung des Albums. Dabei handelt es sich allesamt um alternative Versionen bereits auf der Platte vorhandener Lieder. Die zweite Version von „All Of This And Nothing“ dauert dabei knapp vier Minuten und es ist anschließend Stille zu vernehmen. Ein Hidden Track folgt. Wenige Sekunden später spielt die Band noch mal „Into You Like A Train“ in einer leicht abgespeckten Version. Das Stück geht dann in „I Wanna Sleep With You“ über, welches wiederum in „Pretty In Pink“ mündet. Somit bekommt man am Ende der Platte noch mal eine Art Medley verschiedener Titel präsentiert.

Fazit: Keine schlechte Musik befindet sich auf „Talk Talk Talk“. Auf ihre Art typische Musik für die beginnenden 80er Jahre im 20. Jahrhundert. Allerdings klingt alles ein wenig ähnlich ist ein bisschen zu uniform. Und das bewirkt, dass dieses Album kein richtig gutes, sondern eher eine durchschnittliche Platte geworden ist. Acht Punkte.

Anspieltipps: Pretty In Pink, No Tears, All Of This And Nothing




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