Sonntag, 24. Februar 2013

Queen – The Miracle




Queen – The Miracle


Besetzung:

Freddie Mercury – lead and backing vocals, piano, keyboards, synthesizers, programming
Brian May – electric and acoustic guitars, backing vocals, lead vocals on "I Want It All", synthesizers, programming
Roger Taylor – drums, electronic drums, backing vocals, lead vocals on "The Invisible Man", synthesizer, programming
John Deacon – bass guitar, electric guitars, backing vocals on "The Miracle", "I Want It All" and "Breakthru", keyboards, synthesizers, programming


Gastmusiker:

David Richards – additional keyboards


Label: Universal International Music


Erscheinungsdatum: 1989


Stil: Pop, Mainstream


Trackliste:

1. Party (2:24)
2. Khashoggi's Ship (2:47)
3. The Miracle (5:01)
4. I Want It All (4:40)
5. The Invisible Man (3:57)
6. Breakthru (4:08)
7. Rain Must Fall (4:23)
8. Scandal (4:42)
9. My Baby Does Me (3:22)
10. Was It All Worth It (5:47)

Gesamtspieldauer: 41:24




Drei Jahre nach „A Kind Of Magic“ erschien 1989 das dreizehnte Studioalbum von Queen. Gleichzeitig war es die sechste Studio-Platte, die Queen in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts veröffentlichte. Und leider sollte sich auch mit dieser Veröffentlichung bestätigen, dass Queen in den 80er Jahren zwar durchaus kommerziell erfolgreich war, jedoch musikalisch mit keinem Album mehr an die überzeugenden Platten der 70er Jahre heranreichte.

Etwas Neues gab es allerdings mit der Veröffentlichung von „The Miracle“ festzustellen, etwas, worauf das Cover bereits hinweist. Dort verschwimmen nämlich die Gesichter der vier Musiker zu einem einzigen. Und somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass in den Credits nur noch „Queen“ als Autor der einzelnen Stücke angegeben wird. Alle Lieder stellen also eine Gemeinschaftsproduktion aller Bandmitglieder dar.

Musikalisch hat sich leider nicht viel getan in Bezug zu den vorherigen Alben. Auf „The Miracle“ hört man Mainstream Pop bis Rock, wenn auch die etwas besseren Lieder hier wieder ein wenig an Anzahl zugelegt haben. Aber es gibt auch noch solch Tiefschläge wie „Rain Must Fall“. Und nein, ich mag meine Hüften nicht schwingen, wenn ich eine Queen Platte auflege oder die CD in den Player schiebe. Auch solche Nummern wie „My Baby Does Me“ oder „Party“ treiben mir Tränen des Entsetzens in die Augen.

Somit bleiben als etwas bessere Stücke „The Miracle“, das kraftvolle „I Want It All“, das überaus eingängige „Breakthru“, das wirklich gelungene „Scandal“ und „Was It All Worth It“. Letzter Song ist wieder ein wenig härter und kann vor allem über den Text punkten. Ob Freddie Mercury hier bereits seine Krankheit thematisiert?

Fazit: Queen war in den 80ern einfach nicht überzeugend. Da gibt es immer mal etwas, was einen aufhorchen lässt, aber dann auch wieder Stücke, die einen fast schon entsetzen - zumindest dann, wenn man mit Queen-Musik groß wurde. Dass es allerdings auch anders geht, das bewiesen die Musiker auf dem nächsten und letzten Album, was zu Freddie Mercurys Lebzeiten veröffentlicht wurde. Aber das waren dann schon die 90er Jahre und das ist eine andere, weitere Geschichte. Acht Punkte.

Anspieltipps: The Miracle, I Want It All, Breakthru, Scandal, Was It All Worth It




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