Samstag, 11. Mai 2013

Golden Earring – Seven Tears




Golden Earring – Seven Tears


Besetzung:

George Kooymans – guitar, vocals
Rinus Gerritsen – bass guitar, keyboards
Barry Hay –flute, vocals
Cesar Zuiderwijk – drums


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1971


Stil: Rock, Blues


Trackliste:

1. Silver Ships (5:42)
2. The Road Swallowed Her Name (4:09)
3. Hope (4:47)
4. Don't Worry (3:22)
5. She Flies On Strange Wings (7:23)
6. This Is The Other Side Of Life (3:21)
7. You're Better Off Free (6:45)

Gesamtspieldauer: 35:27




Mit rockigem Blues kann man die Musik auf dem siebten Album von Golden Earring wohl am besten beschreiben. Auch wenn einige Liedlängen auf das Genre Progressive Rock hinweisen, in dem sich Golden Earring mitunter auch bewegte, so hört man diesen hier wirklich nur ganz peripher und höchstens angedeutet.

Neben dem Blues-Rock, der hier allgegenwärtig ist, gibt es dann auch so einen „Spaß“ wie „This Is The Other Side Of Life“ auf „Seven Tears“, bei dem zu Beginn der Gesang rückwärts eingespielt wurde und der Hintergrundgesang im Refrain mit seinen „Ja-Ja-Ja’s“ zumindest etwas seltsam klingt. Aber immerhin hat das Lied einen absoluten Wiedererkennungswert und hebt sich damit auch von vielen der anderen Songs ab. Gut gelungen ist auch noch der Opener „Silver Ships“, der sehr langsam mit akustischer Gitarre und Querflöte eingeleitet wird. Das Tempo wird nun auch über die gesamte Länge des Titels beibehalten. Normalerweise enden Platten häufig mit einer Ballade, hier hat Golden Earring mal den genau umgekehrten Weg gewählt.

Höhepunkt ist sicher das längste Stück der Platte „She Flies On Strange Wings“. Auch ein Blues-Rock-Stück mit dieses Mal allerdings wirklich kleinen progressiven Ansätzen. Das Lied fängt langsam an und entwickelt sich dann zu einem guten Rock-Lied, welches sich durchaus positiv vom Rest der Platte abhebt.

Fazit: „Seven Tears“ ist arm an Höhepunkten. Wer rockigen Blues mag, der wird hier sicher was für sich finden. Auch die Gitarren-Soli auf manchen Stücken klingen ganz gelungen, ansonsten fehlt dem Album vor allem das „Besondere“ beziehungsweise die „richtigen“ Höhepunkte. Die einzelnen Stücke rauschen so an einem vorbei, ohne groß Aufsehen zu erregen und wenn man mit Blues auch nicht ganz so viel anfangen kann, dann wird es schwer mit dieser Platte. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Silver Ships, She Flies On Strange Wings, This Is The Other Side Of Life





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