Samstag, 29. Juni 2013

Johnny Cash – Unchained




Johnny Cash – Unchained


Besetzung:

Johnny Cash – vocals, acoustic guitar
Tom Petty – vocals, electric and acoustic guitars, bass, chamberlin
Mike Campbell – electric and acoustic guitars, bass, mandolin, dobro
Benmont Tench – piano, b3, vox continmental, harmonium, chamberlin
Howie Epstein – bass, acoustic guitar
Steve Ferrone – drums and percussion
Curt Bisquera – drums and percussion
Marty Stuart – acoustic and electric guitars, bass
Flea – bass
Lindsay Buckingham – acoustic guitar
Mick Fleetwood – percussion
Juliet Prater – percussion


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Country, Folk, Pop, Rock


Trackliste:

1. Rowboat (3:44)
2. Sea Of Heartbreak (2:43)
3. Rusty Cage (2:50)
4. The One Rose (That's Left In My Heart) (2:26)
5. Country Boy (2:31)
6. Memories Are Made Of This (2:20)
7. Spiritual (5:07)
8. The Kneeling Drunkard's Plea (2:33)
9. Southern Accents (4:41)
10. Mean Eyed Cat (2:34)
11. Meet Me In Heaven (3:21)
12. I Never Picked Cotton (2:39)
13. Unchained (2:52)
14. I've Been Everywhere (3:20)

Gesamtspieldauer: 43:40




„Unchained“ lautet der zweite Teil der „American Recordings“-Serie des Johnny Cash. Diese Veröffentlichung wirkt sehr viel kraftvoller, als noch der erste Teil „American Recordings“, was nicht zuletzt auch an der sehr viel aufwendigeren Instrumentierung der Titel liegt. Dabei holte sich Johnny Cash Unterstützung bei diversen Musikern, unter anderem von Tom Petty, Flea von den Red Hot Chili Peppers sowie Lindsay Buckingham und Mick Fleetwood von Fleetwood Mac.

„Unchained“ ist dabei das wohl amerikanischste Werk der Reihe geworden, ein kleiner Trip zurück zu den frühen Jahren des Künstlers, denn hier ist die Country Musik allgegenwärtig, obwohl auch Folk-, Pop- und Rock-Einflüsse unverkennbar sind – wenn auch nur ab und an. Drei Titel komponierte Johnny Cash dabei selbst, die restlichen elf Stücke sind Cover-Versionen diverser anderer Künstler. Über jedem Lied schwebt irgendwie ein musikalisch-amerikanischer Spirit, den man für sich entdeckt, ergründet und verinnerlicht haben muss, um mit den Titeln etwas anfangen zu können.

Fazit: „That’s not my cup of tea“ würden englischsprachige Menschen wohl mit einem Musikgeschmack sagen, deren Interessen deutlich links und rechts von Country Klängen liegen. Die Musik auf „Unchained“ ist überaus konsequent in die Richtung des Country driftend, sodass ich für mich nur ab und an etwas auf dem Album finde, was mich ganz einzunehmen weiß. Die Stimme Johnny Cashs ist allerdings natürlich wieder sonor, tief und auch immer wieder durchaus ergreifend, sodass jeder Hörer, der etwas mit amerikanischer Volksmusik anfangen an, genau mit dieser Konstellation auch für sich überaus fündig werden wird. Ich leider nur sehr selten. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Rusty Cage, Spiritual, Southern Accents, Unchained






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen