Sonntag, 22. September 2013

Æon Spoke – Æon Spoke




Æon Spoke – Æon Spoke


Besetzung:

Paul Masvidal – vocals, guitar
Sean Reinert – drums, percussion, keyboards & backing vocals
E. Van Orden “Evo” – guitar


Gastmusiker:

Stephen Gambina – bass


Label: SPV


Erscheinungsdatum: 2007


Stil: Pop, Art Rock


Trackliste:

1. Cavalry Of Woe (4:15)
2. No Answers (3:38)
3. Sand And Foam (3:20)
4. Nothing (5:23)
5. The Fisher Tale (5:25)
6. Emmanuel (4:32)
7. Grace (4:58)
8. Pablo At The Park (5:10)
9. Yellowman (3:46)
10. Silence (4:41)

Gesamtspieldauer: 45:07




Æon Spoke ist eine US-Amerikanische Band, die bisher genau zwei Alben auf den Markt brachte. Album Nummer 1 wurde 2004 unter dem Titel „Above The Buried Cry“ veröffentlicht. 2007 gab es dann das zweite Werk, was unter dem Bandnamen Æon Spoke erschien. Der Unterschied zwischen beiden Platten sind genau drei Titel. Die restlichen sieben befinden sich sowohl auf der Ausgabe aus dem Jahr 2004, wie auch auf der Veröffentlichung von 2007 – jedoch nun unter einem anderen Plattenlabel.

Eigentlich schade, dass die drei Musiker, der Bassist Stephen Gambina zählt anscheinend nicht zum offiziellen Line-Up der Band, keine weiteren Alben mehr veröffentlichten, denn die Musik auf Æon Spoke ist durchaus hörenswert. Eingängige Pop-Musik, die weit davon entfernt ist oberflächlich zu sein, gibt es auf der Platte zu hören. Gitarrenlastig, jedoch nie hart, immer melodisch, jedoch in keinster Weise platt und anbiedernd. Alles klingt und wirkt, unaufdringliche und angenehme Musik, die in der Gesamtheit eher ein wenig melancholisch denn übertrieben fröhlich wirkt.

Unter den zehn auf der Platte versammelten Titeln befindet sich kein Ausfall, jeder Song hat was, etwas, das ihn hörenswert macht. Meist im Mid-Tempo gehalten entwickelt sich ein voller Sound, der durch den kraftvollen Hintergrundgesang noch an Substanz gewinnt. Harmonisch fließen die Melodien ineinander über und entfalten eine irgendwie geartete wohlige Wärme, die schnell den Raum erfüllt.

Manches Mal erinnert die Musik ein wenig an Blackfield, von der Stimmung her passt das sogar überaus perfekt. Bestes Beispiel hierfür ist die Nummer „Emmanuel“, die durchaus eine Koproduktion von Aviv Geffen und Steven Wilson aus besagter Band sein könnte. Alles auf Æon Spoke von Æon Spoke wirkt schön, ein passenderes Wort für die Musik fällt mir da leider nicht ein.

Fazit: Wer auf ruhige und überaus melodische Musik steht, die eher sentimental als überschwänglich fröhlich ist, der wird mit Æon Spoke sehr viel Freude haben. Die Musik ist nichts Außergewöhnliches, allerdings auch nichts Alltägliches. Sanfte und ausgereifte Musik für die ruhigeren Stunden des Tages oder wahrscheinlich sogar eher etwas für den Abend, um den Tag sanft ausklingen zu lassen. Musik durchaus zum Träumen und sich fallen lassen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Cavalry Of Woe, Emmanuel, Silence





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