Dienstag, 8. Oktober 2013

The Doors – Morrison Hotel




The Doors – Morrison Hotel


Besetzung:

Jim Morrison – lead vocals, maracas, tambourine
Ray Manzarek – tack piano on tracks 1, 3, 8, gibson g-101 organ on tracks 2, 5, vox continental organ on tracks 4, 6, 7, 10, piano on track 8, wurlitzer electric piano on track 9, fender rhodes piano bass on track 10, hammond c-3 organ on track 11
Robby Krieger – guitar
John Densmore – drums


Gastmusiker:

Lonnie Mack – bass guitar on tracks 1, 11
Ray Neapolitan – bass guitar on tracks 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
John Sebastian (as "G. Puglese") – harmonica on track 1


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1970


Stil: Rock, Blues, Psychedelic Rock


Trackliste:

1. Roadhouse Blues (4:03)
2. Waiting For The Sun (3:58)
3. You Make Me Real (2:53)
4. Peace Frog (2:51)
5. Blue Sunday (2:13)
6. Ship Of Fools (3:08)
7. Land Ho! (4:10)
8. The Spy (4:17)
9. Queen Of The Highway (2:47)
10. Indian Summer (2:36)
11. Maggie M'Gill (4:23)


Bonustitel der 40th Anniversary Edition:

12. Talking Blues (0:59)
13. Roadhouse Blues (Takes 1–3) (8:47)
14. Roadhouse Blues (Take 6) (9:26)
15. Carol (0:56)
16. Roadhouse Blues (Take 1) (4:32)
17. Money Beats Soul (1:04)
18. Roadhouse Blues (Takes 13–15) (6:21)
19. Peace Frog (False Starts & Dialogue) (2:00)
20. The Spy (Version 2) (3:48)
21. Queen Of The Highway (Jazz Version) (3:36)

Gesamtspieldauer: 1:19:25




Sehr viel rockiger und blueslastiger klingen die Doors auf ihrem fünften Album „Morrison Hotel“ aus dem Jahr 1970. Und mit „Roadhouse Blues“ wird man auch gleich entsprechend in die Platte eingeführt. Es folgt mit „Waiting For The Sun“ im Anschluss daran ein Klassiker der Band, der sehr viel melodischer wirkt, als noch der Opener des Albums.

Und mit diesen beiden Stilrichtungen der Musik, dem Blues und dem Rock wird auf „Morrison Hotel“ auch ordentlich „gespielt“. Treibendere Lieder wechseln sich mit langsameren Songs ab, sodass auf dem Album nie eine einheitliche Stimmung entsteht, jedoch immer für Abwechslung gesorgt ist. Das Songmaterial ist dabei allerdings nicht allzu eingängig, soll heißen, dass der Hörer einiger Durchläufe der Platte oder CD benötigt, um wirklich in diese eintauchen zu können und letztendlich in der Musik angekommen zu sein. Aber genau dieses immer wieder Hören der Platte erhöht hier sehr die Wahrscheinlichkeit, dass alles sehr viel runder und auch melodiöser wirkt. Die Melodien müssen im Ohr des Hörers reifen, benötigen dazu einige Zeit.

Zum 40. Jubiläum des Albums wurde auch wieder nicht mit ordentlich Zusatzmaterial gegeizt. Dabei handelt es sich dieses Mal allerdings hauptsächlich um alternative Version und etwas Studiounterhaltung. Für den Fan vielleicht interessant, ansonsten nicht unbedingt essentiell.

Fazit: „Morrison Hotel“ ist die erste Platte der Doors, die mich nicht mehr so richtig überzeugen kann. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass das Songmaterial sehr blueslastig geworden ist oder bei mir die Melodien auch nach dem „was weiß ich wievielten Mal“ des Hörens noch nicht so ganz angekommen sind. Einige Höhepunkte gibt es - für eine Platte, die ursprünglich aus elf Titeln bestand, jedoch definitiv zu wenige. Acht Punkte.

Anspieltipps: Waiting For The Sun, Ship Of Fools, The Spy, Maggie M'Gill





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