Samstag, 9. November 2013

Neil Young – Harvest




Neil Young – Harvest


Besetzung:

Neil Young – vocals, guitar, piano, harmonica


Gastmusiker:

Ben Keith – pedal steel guitar
Jack Nitzsche – piano, slide guitar
Tim Drummond – bass
Kenny Buttrey – drums
John Harris – piano
Teddy Irwin – guitar
James McMahon – piano
James Taylor – banjo-guitar, backing vocal
David Crosby – backing vocals
Graham Nash – backing vocals
Linda Ronstadt – backing vocals
Stephen Stills – backing vocals


Label: Reprise Records


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Folk Rock


Trackliste:

1. Out On The Weekend (4:34)
2. Harvest (3:12)
3. A Man Needs A Maid (4:06)
4. Heart Of Gold (3:07)
5. Are You Ready For The Country? (3:33)
6. Old Man (3:25)
7. There's A World (2:59)
8. Alabama (4:02)
9. The Needle And The Damage Done (2:03)
10. Words (Between The Lines Of Age) (6:47)

Gesamtspieldauer: 37:48




„Harvest“ betitelte Neil Young sein viertes Album aus dem Jahr 1972. Und diese Platte sollte für Neil Young die erfolgreichste seines Schaffens werden - zumindest wenn man sich die Verkaufszahlen des Albums ansieht. Musikalisch ist „Harvest“ allerdings ebenfalls richtig gut gelungen und wenn ein Musikhörer auf eingängige und melodiöse Musik steht, dann kann er hier seine Erfüllung finden.

Vielleicht liegt dieser Erfolg der Platte auch ein klein wenig mit an der Abwechslung der Musik, die es auf „Harvest“ zu hören gibt. Das ist zwar in erster Linie melodischer Folk gepaart mit der sicherlich nicht alltäglichen Stimme des US-Amerikaners – allerdings nicht nur. Da gibt es dieses Mal auch etwas „weicheren“ Rock zu hören und bei den Titeln „A Man Needs A Maid“ und „There's A World“ setzt ein ganzes Orchester die Musik Neil Youngs um. Und dies überaus gelungen.

Auch eines der wohl bekanntesten Lieder Neil Youngs ist auf dem Album zu hören: „Heart Of Gold“. Ich kenne diesen Titel sicherlich schon dreißig Jahre und er ist in keinem dieser Jahrzehnte auch nur einen Deut schlechter geworden. Einfach ein tolles Lied, das man immer wieder gerne hört. Genauso wie das etwas melancholische und sentimentale „Old Man“. Einen sehr schönen Text hat Neil Young dazu komponiert und fertig ist ein Lied, welches einen deutlich länger als nur die Zeit des Hörens begleitet.

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch das letzte Stück der Platte „Words (Between The Lines Of Age)“. Regelrecht episch wird das Album mit diesem Titel beschlossen. Eine klasse Nummer, einer jener Titel, die mit jedem Hören noch mal ein klein wenig wachsen.

Fazit: Auf „Harvest“ gibt es einige Höhepunkte zu erhören. Die Platte ist abwechslungsreich, quillt über vor tollen Melodien und schöne Einfällen. Die Texte lohnen sich hier ebenfalls mitgelesen zu werden. Somit wird dieses Album zu einem Begleiter durch die Zeit, den man immer wieder gerne auf- und einlegt, der nie langweilig wird und es immer wieder schafft, beim Hörer ein wohliges Gefühl hervorzuzaubern. Würde ich mal ausprobieren. Elf Punkte.

Anspieltipps: Heart Of Gold, Old Man, There's A World, Words





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