Freitag, 27. Dezember 2013

Eagles – Eagles




Eagles – Eagles


Besetzung:

Glenn Frey – rhythm guitar, lead guitar, slide guitar, harmonica, keyboards, lead vocals
Don Henley – drums, guitar, lead vocals
Randy Meisner – bass guitar, guitar, lead vocals
Bernie Leadon – lead guitar, mandolin, banjo, lead vocals


Label: Warner Music Group


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Country Rock, Rock


Trackliste:

1. Take It Easy (3:33)
2. Witchy Woman (4:12)
3. Chug All Night (3:16)
4. Most Of Us Are Sad (3:36)
5. Nightingale (4:08)
6. Train Leaves Here This Morning (4:10)
7. Take The Devil (4:01)
8. Earlybird (3:00)
9. Peaceful Easy Feeling (4:18)
10. Tryin' (2:53)

Gesamtspieldauer: 37:07




Mal ein wenig rockiger, ein anderes Mal etwas mehr nach Country klingend, so gebiert sich das Debut Album der Eagles unter dem gleichen Namen aus dem Jahr 1972. Aber dem Abwechslungsreichtum ist noch kein Ende gesetzt, denn es gibt auch getragenere Stücke, wie zum Beispiel „Most Of Us Are Sad“, auf „Eagles“ zu hören. Und trotz dieser verschiedenen Musikstile klingt das Album sehr einheitlich, weist keine stilistischen Ausbrüche auf, die nicht in den Gesamtkontext dieses Albums passen würden.

Eines der bekanntesten Stücke der Eagles findet sich ebenfalls auf dem Album. Gleich zu Beginn ist „Take It Easy“ zu hören, welches Glenn Frey zusammen mit Jackson Browne komponierte. Und dieser Titel kann sogar ein wenig stellvertretend für die übrigen Lieder der US-Amerikaner auf ihrem Debut-Album stehen, denn die Zutaten Rock und Country sind in diesem Track bestens vereint.

Positiv herauszuheben ist auf „Eagles“ in jedem Fall der toll abgestimmte Gesang, der sich mehrstimmig perfekt arrangiert über das ganze Album hinwegzieht. Das war es dann aber auch schon mit den positiven Dingen, denn jetzt bricht unweigerlich meine europäische Herkunft durch, die die Eagles immer dann besser findet, wenn sie rocken und die nur sehr wenig mit diesen Country-Anleihen anzufangen weiß. Nicht weiter überraschend ist von daher, dass solch ein Song wie „Take The Devil“ bei mir noch am ehesten Verzücken hervorrufen kann. Zwar ebenfalls kein „Kracher“, allerdings eine schöne Rock-Nummer, mal etwas langsamer gehalten, dann wieder im Mid-Tempo angesiedelt mit einem klasse Gitarrensolo garniert.

Auch so ein Titel wie „Earlybird“, der nur so angefüllt ist mit Humor, der hat natürlich was. Und hier passt das Banjo jetzt natürlich hervorragend. Ein Instrument, welches ebenfalls ganz eindeutig dem Country zugerechnet werden kann und hier auch seinen ganz speziellen Reiz beweist.

Fazit: Nun, diese erste Platte der Eagles hat natürlich was. Und zwar immer dann, wenn es rockiger oder wie im Falle von „Earlybird“ etwas anders wird. Ansonsten gibt es hier jede Menge Sudstaaten-Country-Rock, den man einfach lieben muss – oder das einfach nicht kann. Ich gehöre da eher zur letzten Fraktion. Die Platte taucht in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten des Rolling Stones Magazine aus dem Jahr 2003 auf Platz 374 auf. Damit wäre es das zweitbeste Album der Eagles. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Take It Easy, Take The Devil, Earlybird



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