Donnerstag, 2. Januar 2014

Patty Moon – Clouds Inside




Patty Moon – Clouds Inside


Besetzung:

Patty Moon – vocals


Gastmusiker:

Tobias Schwab – keyboards, guitar, bass, clarinet, melodica and percussion
Daniel Hansmann – drums (1, 4, 7, 8, 9 and 11)
Oliver Kaiser – drums (2, 5, 6, 10 and 12)
Isabel Eichenlaub – cello (5 and 8)
Holst Sinfonietta Freiburg – strings (2, 3, 10 and 12)
Götz Ertle – soprano saxophone (5 and 7)
Christian Simon – flugelhorn (5 and 7)


Label: Traumton Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Post Rock, ArtPop


Trackliste:

1. Mister Sky (3:32)
2. Second Winter (3:34)
3. Me and the Moon (3:17)
4. Borderline (4:28)
5. Humming (5:59)
6. Stop and Go (3:40)
7. Possibly Lucifer (3:25)
8. Composing (3:41)
9. Dragon Heart (5:20)
10. Harmony (3:44)
11. Marlena's Hand (4:56)
12. Horses Getting Weak (3:28)

Gesamtspieldauer: 49:05




Träumerisch, ein klein wenig verspielt, überaus harmonisch und melodiös, so präsentiert Patty Moon alias Judith Heusch ihre Musik auf dem Debut-Album mit dem Titel „Clouds Inside“. Im Jahre 2004 veröffentlicht, hält diese Scheibe einiges für den Hörer parat. Denn wenn man ein Synonym für schöne Musik suchen müsste, dann würde sich diese Platte hier bestens dazu anbieten, stellvertretend für viele andere Alben genannt zu werden - auf „Clouds Inside“ gibt es jede Menge „schöne“ Musik zu entdecken.

Judith Heusch hat beim Schreiben ihrer Lieder das Gespür für die eingängige Melodie, für die packende Harmonie, sodass ein Album entstand, welches durch seine überzeugende und warme Stimmung punkten kann, die auch am regnerischsten Tag des Novembers wirkt oder aber einen kalten Januar Morgen deutlich wärmer und angenehmer erscheinen lässt. Die Lieder auf „Clouds Inside“ klingen nach Melancholie und zudem nach Sehnsucht und sind dabei perfekt von Tobias Schwab in Szene gesetzt worden. Ob es nun das sanfte Piano, das ergreifende Cello oder gleich das ganze Orchester mit seinen Streichern ist, alles passt und untermalt immer wieder sehr schön die weiche und eindringliche Stimme der Patty Moon.

Doch trotz dieser Eingängigkeit und Melodiösität, punktet die Musik auf „Clouds Inside“ auch mit dem dann doch überraschenden Akkord, der erst nach mehrmaligem Hören perfekt in seine Umgebung hineinpasst. Dies lässt das Album zusätzlich an Spannung gewinnen und führt dazu, dass mit jedem neuen Einlegen der CD in den Player neue Facetten der einzelnen Lieder erhörbar werden.

Fazit: Patty Moon macht klasse Musik. Musik die mit ihrer Eingängigkeit punkten kann, ohne dabei platt und oberflächlich zu wirken. Sogar ganz im Gegenteil, hier gibt es nicht diesen „Ohrwurm“, der gleich beim ersten Hören von einem Besitz ergreift, auf „Clouds Inside“ wird eine warme und vertraute Stimmung entwickelt, die sich mit jedem weiteren Hören noch zu steigern weiß. Bei mir ist sie gerade bei elf Punkten angekommen. Ich bin gespannt, wie das noch weitergeht.

Anspieltipps: Humming, Marlena's Hand



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