Mittwoch, 16. Juli 2014

Madness – The Rise And Fall




Madness – The Rise And Fall


Besetzung:

Suggs (Graham McPherson) – lead vocals
Mike Barson – keyboards, harmonica
Chris Foreman – guitar
Mark Bedford (Bedders) – bass
Lee Thompson – saxophones
Daniel Woodgate (Woody) – drums
Chas Smash (Cathal Smyth) – backing vocals, trumpet, lead vocals on track 13


Label: Stiff Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: Pop, Ska


Trackliste:

1. Rise And Fall (3:16)
2. Tomorrow's (Just Another Day) (3:10)
3. Blue Skinned Beast (3:22)
4. Primrose Hill (3:36)
5. Mr. Speaker (Gets The Word) (2:59)
6. Sunday Morning (4:01)
7. Our House (3:23)
8. Tiptoes (3:29)
9. New Delhi (3:40)
10. That Face (3:39)
11. Calling Cards (2:19)
12. Are You Coming (With Me) (3:17)
13. Madness (Is All In The Mind) (2:53)

Gesamtspieldauer: 43:04



„The Rise And Fall“ stellt das vierte Studio-Album von Madness dar und wurde im Jahr 1982 veröffentlicht. Madness stehen für Ska gemischt mit Pop. Auf „The Rise And Fall“ liegt der Fokus jedoch ein klein bisschen weniger auf der Ska-Musik, obwohl dieses Genre durchaus ebenfalls immer allgegenwärtig ist. Trotzdem, der Schwerpunkt der Musik von Madness auf „The Rise And Fall“ liegt in der Pop-Musik, wenn auch gleich mehrere musikalische Stile mit bedient werden, so ganz eindeutig ist das nie. Macht aber nichts, denn dies ändert auch nichts an der Tatsache, dass der britischen Band mit diesem Album eine richtig gute Platte gelungen ist, bei der das Zuhören einfach Spaß macht.

Die Titel auf „The Rise And Fall“ verbreiten einfach gute Laune. Alles klingt fröhlich, hell und auf seine Weise frei. Jedes Lied geht ziemlich schnell ins Ohr und vermag dort auch länger zu verbleiben. Dazu lohnt sich auch das Mitlesen der Texte, die einige nette und witzige Einfälle beinhalten. Festzuhalten bleibt dabei, dass die Titel auf der ehemals ersten Plattenseite noch einen Tick besser gelungen sind als jene, die sich eher am Ende des Albums befinden. Richtige Ausfälle gibt es zwar keine, trotzdem wirkt das alles zu Beginn noch ein wenig eingängiger, melodiöser und ausgereifter. Die Bläserpassagen sitzen, die Einfälle und Ideen sind bestens ausgearbeitet, die Musik lädt zum Mitwippen ein. Dies alles geht bei den späteren Liedern ein wenig verloren, die nicht mehr ganz so zu überzeugen wissen. Allerdings ist das auch ein wenig „Jammern“ auf hohem Niveau, denn mit jedem Hören wird einem die Musik vertrauter und entwickelt sich schließlich zu einem „guten, alten Bekannten“, den man immer wieder gerne trifft beziehungsweise in diesem Fall gerne auflegt und nicht mehr missen möchte.

Fazit: Spannend gemachten Pop mit Ska-Einflüssen bekommt man auf „The Rise And Fall“ zu hören. Dabei gibt es hier keine synthetischen Klänge zu hören, auch wenn ein Keyboard seinen Einsatz findet. Dieses klingt jedoch immer sehr viel mehr nach einem Piano, als nach Synthi-Pop. Auch sonst wirkt die Musik sehr „handgemacht“, was nicht zuletzt auch durch den Bläsereinsatz bewerkstelligt wird. Die meisten Lieder sind dabei durchaus auch tanzbar und finden auch ihren Einsatz bei diversen Ü30-Partys. Klassiker dabei ist sicherlich „Our House“, bei dem sich jede Tanzfläche schnell füllt. Sehr überzeugend. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Primrose Hill, Our House



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen