Donnerstag, 7. August 2014

David Bowie – Labyrinth (Soundtrack)




David Bowie – Labyrinth (Soundtrack)


Besetzung:

David Bowie – vocals


Gastmusiker:

Trevor Jones – keyboards
Ray Russell – lead guitar
Albert Collins – guitar
Dann Huff – guitar
Paul Westwood – bass guitar
Will Lee – bass
Matthew Seligman – bass
Neil Conti – drums
Steve Ferrone – drums
Robbie Buchanan – keyboards, synthesizer
Brian Gascoigne – keyboards
David Lawson – keyboards
Ray Warleigh – saxophone
Maurice Murphy – trumpet
Robin Beck – background vocals
Chaka Khan – background vocals
Cissy Houston – background vocals
Danny John-Jules – background vocals
Fonzi Thornton – background vocals
Luther Vandross – background vocals


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1986


Stil: Pop, Ambient


Trackliste:

1. Opening Title (Including Underground) (3:21)
2. Into The Labyrinth (2:11)
3. Magic Dance (5:11)
4. Sarah (3:11)
5. Chilly Down (3:45)
6. Hallucination (3:02)
7. As The World Falls Down (4:52)
8. The Goblin Battle (3:32)
9. Within You (3:29)
10. Thirteen O'Clock (3:08)
11. Home At Last (1:47)
12. Underground (5:57)

Gesamtspieldauer: 43:26




Obwohl „Labyrinth“ den Soundtrack zum gleichnamigen Film darstellt und David Bowie lediglich an sechs der zwölf Titel beteiligt war, läuft die Platte in diversen Verzeichnissen als das siebzehnte Studio-Album Bowies. Im Grunde genommen ist es das aber natürlich nicht, da er an der Hälfte der Lieder überhaupt nicht beteiligt war  weder an deren Komposition, noch an ihrer Umsetzung. Deshalb wird es auf diesen Seiten auch nicht als Studioalbum gezählt, läuft allerdings unter der Überschrift "David Bowie". Trevor Jones steuerte die anderen sechs Lieder zum Soundtrack hinzu, die dann auch gar nicht mehr nach David Bowie Musik klingen, sondern Instrumentalstücke darstellen, auf die die Überschrift „Ambient“ durchaus zutrifft.

Ich muss gestehen, ich kenne den Film nicht, in zahlreichen Foren erhält dieser jedoch sehr gute Kritiken und wird dort oftmals sogar als einer der besten Fantasy-Filme aller Zeiten gehandelt. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Nachdenklich machen sollte einem allerdings, dass auch der Soundtrack zum Film häufig über den grünen Klee gelobt wird. Nun, da sollten jetzt allerdings alle Alarmglocken klingeln, denn dies ist definitiv nicht der Fall. Die Musik zum Film ist weder ein besonders gelungener Soundtrack, geschweige denn ein gutes David Bowie Album, was auch nur schwer verständlich wäre, wenn man sich ansieht beziehungsweise anhört, welch miserable Platten David Bowie in dieser Zeit sonst noch so veröffentlichte.

Nun, die Titel „Into The Labyrinth”, „Sarah”, Hallucination”, „The Goblin Battle”, „Thirteen O'Clock” und „Home At Last” sind alles mehr oder weniger flotte Instrumentalnummern, mal rhythmischer, mal eben ein wenig sphärischer. Alles überaus belanglos, lediglich das sehr kurze und sehr ruhige „Home At Last” klingt überzeugend und ist hörenswert. Auf den restlichen Nummern ist David Bowie als Sänger zu hören. All diese Titel sind so etwas von belanglos, discomäßig bis synthiepoppig, dass einem fast die Worte fehlen. Das klingt alles unglaublich billig und nach dem Fehlen jeglicher Idee. Dies soll einer der besten Soundtracks sein? Nie und nimmer! „Labyrinth“ ist wahrlich nicht gut, sondern sehr viel eher das genaue Gegenteil. Schlimm.

Fazit: Kann es sein, dass diese Titel nur in Verbindung zu den Bildern des Films funktionieren? Vielleicht ein wenig mehr, gut werden sie deshalb jedoch noch lange nicht. Allerbilligster Pop, der Null Nachhaltigkeit verströmt, weder etwas Interessantes, Spannendes und auch nichts Melodiöses in sich vereinigt. Da haben wir es, das schlechteste David Bowie Album, wenn es auch nur zur Hälfte von ihm „verbrochen“ wurde. Ein Punkt.

Anspieltipps: Home At Last



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