Dienstag, 30. Dezember 2014

The Police – Synchronicity




The Police – Synchronicity


Besetzung:

Sting – bass guitar, keyboards, lead and backing vocals, oboe, drum machine on "Synchronicity I", saxophone on "O My God"
Andy Summers – electric guitar, backing vocals, keyboards, lead vocals on "Mother"
Stewart Copeland – drums, xylophone, miscellaneous percussion


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Rock


Trackliste:

1. Synchronicity I (3:23)
2. Walking In Your Footsteps (3:36)
3. O My God (4:02)
4. Mother (3:05)
5. Miss Gradenko (2:00)
6. Synchronicity II (5:00)
7. Every Breath You Take (4:13)
8. King Of Pain (4:59)
9. Wrapped Around Your Finger (5:13)
10. Tea In The Sahara (4:19)

Gesamtspieldauer: 44:32




„Synchronicity“ nannten The Police ihr fünftes Album aus dem Jahr 1983. Danach war dann erst mal Sendepause, denn vor allem Sting, der bei Police für die allermeisten Kompositionen zuständig war, wollte nun seine Solo-Karriere voranbringen. Hier auf „Synchronicity“ stammen erneut acht der zehn Lieder aus der Feder Stings. Die Nummer „Mother“ kommt von Andy Summers und Stuart Copeland zeichnet sich für „Miss Gradenko“ verantwortlich.

Nun, „Synchronicity“ ist das wohl poppigste Album von Police geworden, obwohl viele Käufer der Scheibe gerade mit der ehemaligen ersten Plattenseite nur sehr wenig anfangen konnten. Die reichte von „Synchronicity I“ bis „Synchronicity II“ und war vielen Leuten dann zu langweilig, zu punkig oder was weiß ich. Aber genau diese erste Seite macht auch viel von dem Flair der Platte aus. Knallt „Synchronicity I“ noch und streift sogar ein wenig die Punk-Wurzeln der Band, so lebt „Walking In Your Footsteps“ vom Rhythmus, kommt ziemlich ohne Melodie aus und ist fast schon ein wenig experimentell. Noch herauszuheben, auf dieser ehemaligen ersten Seite, ist das bereits erwähnte „Mother“. Eine witzige, treibende und wohl nicht ganz ernst gemeinte Nummer – aber irgendwie gut. Mit „Synchronicity II“ folgt schließlich eine tolle Rock-Nummer, die einfach Spaß macht. Für mich sogar der Höhepunkt der ganzen Platte. Eingängiger und treibender Rock, Musikfreund, was willst Du mehr?

Die ehemalige zweite Seite startet nun mit einem der bekanntesten Lieder von The Police: „Every Breath You Take”. Ein wahrlich tolles Lied, eine der entspanntesten Nummern, die ich kenne. Klar, absoluter Ohrwurm. Bei „King Of Pain” klingen Police dann noch mal so wie auf den vorherigen Alben. Unverwechselbarer Sound und ebenfalls sehr melodiös. Gleiches gilt für „Wrapped Around Your Finger“. Und jetzt ist es auch kein Wunder mehr, dass diese ehemalige zweite Seite des Albums bei den Fans besser ankam.

Fazit: Eine schöne und spannende Platte ist „Synchronicity” geworden. Entsetzen herrschte bei den Fans, als die Band nach der anschließenden Tournee verkündete, dass sie als Musiker erst mal eine Auszeit von Police nehmen wollten. Wirklich schade, denn auch „Synchronicity” lohnt sich und wer weiß, was da noch gekommen wäre. Zwar ist der Stil der Band deutlich kommerzieller geworden, jedoch sind die Musik und der Sound weiterhin unverwechselbar der von Police. Viele der Titel gehen schnell ins Ohr und auch die Füße wollen laufend mitwippen. Leider blieb es bei dieser fünften und letzten Platte, auch wenn die drei Musiker sich nochmals für eine Tournee in den Jahren 2007 und 2008 gemeinsam auf die Bühne stellten – danach jedoch die Band endgültig auflösten. Elf Punkte.

Anspieltipps: Synchronicity II, Every Breath You Take



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