Donnerstag, 5. Februar 2015

Porcupine Tree – Stupid Dream




Porcupine Tree – Stupid Dream


Besetzung:

Steven Wilson – vocals, guitars, piano, samples, bass on "Baby Dream In Cellophane" and "Stranger By The Minute"
Richard Barbieri – analogue synthesizers, hammond organ, mellotron, piano on "Even Less", glockenspiel on "Pure Narcotic"
Colin Edwin – bass guitar, double bass on "Stop Swimming"
Chris Maitland – drums, percussion, backing vocals on "Stranger By The Minute"


Gastmusiker:

Theo Travis – flute on "Tinto Brass" and "Don't Hate Me", saxophone on "Don't Hate Me"
East of England Orchestra – strings (conducted by Nicholas Kok)


Label: Snapper


Erscheinungsdatum: 1999 (wiederveröffentlicht mit Bonus DVD 2006)


Stil: Progressive Rock, Psychedelic Rock


Trackliste:

CD:

1. Even Less (7:11)
2. Piano Lessons (4:22)
3. Stupid Dream (0:28)
4. Pure Narcotic (5:02)
5. Slave Called Shiver (4:41)
6. Don't Hate Me (8:30)
7. This is No Rehearsal (3:27)
8. Baby Dream In Cellophane (3:13)
9. Stranger By The Minute (4:30)
10. A Smart Kid (5:21)
11. Tinto Brass (6:18)
12. Stop Swimming (6:54)

Gesamtspielzeit: 1:00:0258


DVD (nur bei der Wiederveröffentlichung 2006):

1. Das komplette Album im DTS 5.1-Surround-Mix / 24-bit stereo
2. Ambulance Chasing (5.1-Mix-Bonus Track) (6:41)
3. Even Less (full length version) (5.1-Mix-Bonus Track) (14:07)
4. Video: Piano Lessons
5. Photo Gallery
6. Lyrics
7. Links
8. Credits



„Stupid Dream“ ist das fünfte Studioalbum von den Porcupine Tree und wurde 1999 veröffentlicht. Konnte der Nachfolger dieses Albums, „Lightbulb Sun“, wirklich restlos überzeugen, so fällt die Meinung zu „Stupid Dream“ schon deutlich differenzierter aus. Dabei fängt die Platte mit „Even Less“ absolut überzeugend an. Richtig gut gemachte Rock Musik, mit einem Touch hin zum Progressive Rock. Auch richtig „schwere“ Gitarren sind hier mal zu hören, obwohl die Scheibe, als auch das Lied alles andere als ein Hard Rock Stück darstellt. Genauso gut geht es mit „Piano Lessons“ weiter. Guter Groove, eingängige Melodie, so klingt überzeugende Rock Musik.

Das Titellied „Stupid Dream“ ist dann eine Klangkollage von gerade mal 28 Sekunden Dauer. Sehr unaufgeregt, dieser kurze Augenblick. Dann folgen, beginnend mit „Pure Narcotic“, einige Titel, die allesamt ganz nett sind, jedoch auch ein wenig so vor sich hinschwimmen. Soll heißen, etwas Besonderes ist da nicht unbedingt mehr dabei. Mal schneller und rockiger, mal langsamer und getragener ziehen die Lieder so an einem vorüber. Klar „Don’t Hate Me“ ist ebenfalls ein guter Song, trotzdem will hier der letzte Funke einfach nicht so ganz überspringen. Erwähnenswert dabei vielleicht noch das etwas experimentelle Instrumentalstück „Tinto Brass“. Hier zumindest erklimmt man dann doch wieder ein wenig Neuland. Klasse dabei auch das Flötenspiel des Theo Travis, der ganz erstaunliche Klänge seinem Instrument zu entlocken versteht.

Die der remasterten Version beigelegte DVD enthält nochmals das gesamte Album, „Even Less“ in einer vierzehnminütigen Version sowie den Bonus Titel „Ambulance Chasing”. All diese Musik wird als 5.1-Surround-Mix geliefert. Leider kann ich dazu überhaupt nichts sagen, da ich entsprechende Anlage nicht mein Eigen nenne. Jedoch gibt es noch einen Videoclip und jede Menge ganz nette Bilder. Ob sich die Anschaffung also in dieser Form lohnt, kann ich hier nicht abschließend beurteilen.

Fazit: Nun ein gutes Album ist „Stupid Dream“ alleine schon deswegen, weil sich unter den zwölf Titeln kein einziger Aussetzer befindet. Das klingt alle irgendwie gut. Allerdings auch nicht überragend und absolut begeisternd. Es ist ein gutes Porcupine Tree geworden, nicht das beste Album, jedoch sicherlich auch nicht die schlechteste Platte der Band. Nun, wer auf gut gemachten Rock, mit einem Touch hin zum Progressive Rock steht, der kann mit „Stupid Dream“ absolut nichts falsch machen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Even Less, Piano Lessons, Tinto Brass



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen