Donnerstag, 25. Juni 2015

Bread – The Best Of Bread




Bread – The Best Of Bread


Besetzung:

Mike Botts – drums, percussion
David Gates – guitar, bass, piano, violin
James Griffin – vocals, guitar
Larry Knechtel – keyboards, guitar, bass


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Soft Rock


Trackliste:

1. Make It With You (3:15)
2. Too Much Love (2:45)
3. If (2:33)
4. Let Your Love Go (2:25)
5. Everything I Own (3:06)
6. Been Too Long On The Road (4:49)
7. Baby I'm-a Want You (2:25)
8. Down On My Knees (2:44)
9. It Don't Matter To Me (2:41)
10. Mother Freedom (2:55)
11. Look What You've Done (3:10)
12. Truckin' (2:31)

Gesamtspieldauer: 35:19




Bread war eine Rockband aus Los Angeles, die zunächst in den Jahren zwischen 1968 und 1973 Platten veröffentlichte, sich dann auflöste. Zwischen 1976 und 1978 waren die Musiker noch mal aktiv und veröffentlichten eine neues Album. Schließlich gab es nochmals ein Aufleben von Bread in den Jahren 1996 und 1997, jedoch ohne weitere Plattenveröffentlichung. Inzwischen lebt von den ursprünglichen vier Band-Mitgliedern lediglich noch David Gates.

Diese vorliegende „The Best Of Bread“-Scheibe stammt aus dem Jahr 1972, auch wenn man manchmal im Internet das Datum 1973 lesen kann. Auf dieser Platte hört man also das Beste dieser Band und dies ist zu neunzig Prozent sehr sanfter Soft Rock, mit dem die vier Musiker allerdings durchaus Erfolg in ihrem Heimatland hatten. Immerhin konnten sie während ihrer Karriere dreizehn Titel in den US-Billboard Charts platzieren.

Nun, die- oder derjenige, der auf wahrlich sanften Rock steht, der manches Mal einen leichten Rock’n’Roll-Touch aufweist, ein anderes Mal Stilmittel der Country-Musik verwendet, die oder der könnten an solcher Musik beziehungsweise auch an dieser Scheibe durchaus Gefallen finden. Für jemanden, der auf Rock Musik steht, die auch mal das Tempo etwas anzieht, für die oder den könnten allerdings die 35 Minuten Laufzeit der Scheibe verdammt lang werden. Richtig überzeugend finde ich dabei auch nur einen Titel und dieser bildete den Abschluss der ehemaligen Seite 1 der LP: „Been Too Long On The Road“. Zwar ist auch diese Nummer weich, zieht das Tempo allerdings zumindest auch mal leicht an und verfügt über eine schöne Melodie, welche man auch nicht bei jeder der restlichen zwölf Nummern antrifft.

Fazit: Bread sind die Mitbegründer des Soft Rocks, obwohl es diesen Ausdruck Anfang der 70er Jahre noch gar nicht gab. Alles ist zart, sanft und weich. Muss man eben mögen – oder es wird sehr schwer. Die Scheibe gibt es inzwischen auch als remasterte CD Version, der noch weitere acht Titel hinzugemischt wurden. Für mich lohnt sich der Kauf nicht, denn so sehr überzeugt mich das Ganze dann doch nicht. Allerdings, schlecht ist auch was anderes, eher ist die Musik manchmal einfach etwas zu süßlich und irgendwann dann auch ein wenig langweilig. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Been Too Long On The Road



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