Montag, 28. Dezember 2015

Agnes Obel – Aventine




Agnes Obel – Aventine


Besetzung:

Agnes Obel – vocals, piano and rhythms


Gastmusiker:

Mika Posen – violin and viola
Anne Müller – cello and violin
Robert Kondorossi – guitar
Gillian Fleetwood – harp


Label: Play It Again Sam


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Art Pop, Folk, Indie Pop


Trackliste:

1. Chord Left (2:30)
2. Fuel To Fire (5:29)
3. Dorian (4:48)
4. Aventine (4:08)
5. Run Cried The Crawling (4:26)
6. Tokka (1:30)
7. The Curse (5:53)
8. Pass Them By (3:31)
9. Words Are Dead (3:46)
10. Fivefold (1:59)
11. Smoke & Mirrors (2:57)

Gesamtspieldauer: 41:02




„Aventine“ nannte die Dänin Agnes Obel ihr zweites Album. Und genau wie ihr Debut-Werk „Philharmonics“ aus dem Jahr 2010, so ist auch die drei Jahre später erschienene zweite Platte der Sängerin und Pianistin angefüllt mit warmer und weicher, überaus melodiöser und immer sanfter Musik.

Auf „Aventine“ scheint die Zeit still zu stehen. Nichts ist hier schnell, laut, hektisch oder fordernd. Genau das Gegenteil ist der Fall. „Aventine“ ist beseelt von einer wunderbaren Ruhe, von sanften Tönen und von Harmonien im absoluten Überfluss. Wer es liebt, in Musik voll einzutauchen, diese in aller Ruhe auf seinem Lieblingsplatz zu genießen, für all jene hat Agnes Obel dieses Album geschrieben.

Natürlich steht neben dem intensiven Pianospiel wieder die sanfte Stimme der Dänin im Vordergrund, die, neben der ruhigen Musik, diese Atmosphäre der süßen Sentimentalität bis hin zur Melancholie vermittelt. Auch die Texte sind Agnes Obel dabei überaus gelungen, lyrisch, ganz ohne Kitsch und Schmusebotschaften. Immer wird alles nur sehr zart und zurückhaltend instrumentiert, neben dem Piano bleibt da kaum mehr Platz für andere Instrumente. Lediglich verschiedene Streicher machen das Gesamtbild oftmals noch runder, voller und intensiver.

Fazit: Ein Album zum Träumen hat Agnes Obel hier einmal mehr vorgelegt. Sehr, sehr weibliche Musik, sanft und warm und eindringlich. Ganz eindeutig Lieder, für die ruhigeren Stunden des Lebens, Musik zum Abschalten, zum Ausspannen, zum Eintauchen. Jeder Titel ist dabei äußerst melodiös und immer harmonisch. Macht einfach Laune, nach einem anstrengenden Tag – und nicht nur da. Elf Punkte.

Anspieltipps: Fuel To Fire, Tokka, Fivefold, Smoke & Mirrors



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