Samstag, 16. Januar 2016

Michael Jackson – Invincible




Michael Jackson – Invincible


Besetzung:

Michael Jackson – vocals, multiple instruments, programming


Gastmusiker:

Rodney Jerkins – programming, multiple instruments
Marsha Ambrosius – additional vocals
Maxi Anderson – additional vocals
Gloria Augustus – vocals
Babyface – guitar (acoustic and bass), keyboards, additional vocals, drum programming
Tom Bahler – choir, chorus
Emanuel Baker – drums
Daniel Barrera – choir
Edie Lehmann Boddicker – choir, chorus
Robert Bolyard – choir, chorus
Brandy – additional vocals, background vocals
Stuart Brawley – whistle (human and instrument)
Mary Brown – background vocals
Tim Fulford Brown – vocals
Brad Buxer – keyboards, programming, drum programming, keyboard programming
Matt Cappy – horn
Paulinho da Costa – percussion
LaShawn Daniels – background vocals
Valerie Doby – vocals
Dr. Freeze – background vocals, multiple instruments
Kevin Dorsey – vocals
Nathan East – bass guitar
Jason Edmonds – choir, chorus
Tess Escoto – choir
Voncielle Faggett – vocals
Lynn Fiddmont – choir, chorus
Kirstin Fife – violin
Paul Foley – digital editing
Judy Gossett – vocals
Harold Green – vocals
Justine Hall – choir, chorus
Scottie Haskell – choir, chorus
Micha Haupman – choir, chorus
Gerald Heyward – drums
Tabia Ivery – choir, chorus
Luana Jackman – choir, chorus
Prince Jackson – narrator
Tenika Johns – vocals
Andraé Crouch – vocals
Sandra Crouch – vocals
Brandon Lucas – choir, chorus
Jonathon Lucas – choir, chorus
Ricky Lucchse – choir, chorus
Melissa MacKay – choir, chorus
Angela Johnson – vocals
Late Great Daniel Johnson – vocals
Zaneta M. Johnson – vocals
Laquentan Jordan – vocals
Peter Kent – violin
Gina Kronstadt – violin
Michael Landau – guitar
Slash - guitar solo
James Lively – choir, chorus
Robin Lorentz – violin
Rob Lorentz – violin
Jeremy Lubbock – orchestral arrangements
Howard McCrary – vocals
Linda McCrary – vocals
Sam McCrary – vocals
Alice Jean McRath – vocals
Sue Merriett – vocals
Mischke – background vocals
Patrice Morris – vocals
Kristle Murden – vocals
The Notorious B.I.G. – rap
Novi Novog – viola, contractor
Nora Payne – background vocals
Seth Riggs – vocal consultant
Teddy Riley – multiple instruments, digital drums
John "J.R." Robinson – drums
Carlos Santana – guitar, whistle (human, instrument), soloist
Andrew Snyder – choir, chorus
Sally Stevens – choir, chorus
Richard Stites – background vocals
Thomas Tally – viola
Brett Tattersol – choir, chorus
Ron Taylor – vocals
Michael Hart Thompson – guitar
Michael Thompson – guitar
Mario Vasquez – background vocals
Nathan Walton – choir, chorus
Rick Williams – guitar
Yvonne Williams – vocals
Zandra Williams – vocals
John Wittenberg – violin


Label: Epic Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Rhythm & Blues, Pop


Trackliste:

1. Unbreakable (6:26)
2. Heartbreaker (5:09)
3. Invincible (4:46)
4. Break Of Dawn (5:32)
5. Heaven Can Wait (4:50)
6. You Rock My World (5:39)
7. Butterflies (4:40)
8. Speechless (3:18)
9. 2000 Watts (4:24)
10. You Are My Life (4:33)
11. Privacy (5:05)
12. Don't Walk Away (4:24)
13. Cry (5:00)
14. The Lost Children (4:00)
15. Whatever Happens (4:56)
16. Threatened (4:18)

Gesamtspieldauer: 1:17:08




Etwas, was man Michael Jackson wahrlich auch nicht auf seinem zehnten und letzten Studioalbum absprechen kann ist, dass er kein Herz für seine Fans hätte, denn auch diese Scheibe ist wieder randvoll mit Musik bestückt. Auch dieses Mal, auch bei „Invicible“, hat Michael Jackson die Laufzeit einer Compact Disc wieder fast vollständig ausgenutzt und mit Musik gefüllt.

Der Unterschied zu früheren Michael Jackson liegt allerdings darin, dass diejenigen Musikhörer wohl eher enttäuscht sein werden, die vor allen Dingen die Musik des gebürtigen US-Amerikaners aus Gary, Indiana dann schätzten, wenn sie rockiger und weniger poppig klingt. Andererseits dürften Freunde des Rhythm & Blues hier voll auf ihre Kosten kommen. Die Haut des Michael Jackson war zu dieser Zeit bereits, aus welchen Gründen auch immer, sehr hell geworden, seine Musik ist allerdings tiefschwarz, sehr viel mehr, als bei den Alben zuvor. Und damit ist ausdrücklich auch „Thriller“ mit eingeschlossen.

Bei Kritikern stieß die Platte auf ein zweigeteiltes Echo und kam auch bei den Fans nicht mehr ganz so gut an. Sie verkaufte sich deutlich schlechter, als alle Alben die einschließlich und seit „Off The Wall“ erschienen, also jener Platte, die vor seinem „Thriller“ erschien. Das mag wirklich daran liegen, dass „Invincible“ auf seine Art sehr einseitig geworden ist. Hier gibt es nicht mehr die Auswahl, diesen Titel mag ich, jenen weniger. Entweder man mag diese Musik, oder man kann sehr wenig damit anfangen. Alles ist in etwa im selben Stil gehalten, sehr viel Schmalz gibt es da zu hören und eben Rhythm & Blues, mit dem man eben etwas anzufangen wissen muss. Ich persönlich kann dies in dieser, hier zu hörenden Art und Weise überhaupt nicht. Solch Titel wie zum Beispiel „Butterflies“ klingen für mich nach Katzengejammer oder Siechtum. Da dies allerdings nicht das einzige Stück in diesem Stil ist, könnte man auch auf die Idee kommen, die ganze Platte einfallslos und irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig zu nennen und zu finden.

Melodien, die ins Ohr gehen? Absolute Fehlanzeige! Etwas Überraschendes, was einen aufhorchen lässt? Absolute Fehlanzeige! Etwas Spannendes, bei dem man interessiert zuhört? Absolute Fehlanzeige! Irgendetwas, was einem im Ohr hängenbleibt? Absolute Fehlanzeige! Irgendetwas, an das man sich überhaupt erinnert von diesem Album? Absolute Fehlanzeige! Und dass diese Aussagen nicht ganz so von der Hand zu weisen sind zeigt sich auch daran, dass „Invincible“, wieder seit einschließlich „Off The Wall“, das erste Album des Michael Jackson ist, welches eben keinen „Hit“ mehr hatte. Kein Lied, welches sich einem eingeprägt hat. Und egal, wie man allgemein zu der Musik des „King Of Pop“ auch immer stehen mag, man kannte seine Musik zumindest. „Invincible“ kennt man nicht.

Fazit: Ein sehr schwaches Album ist jenes geworden, welches den musikalischen Abschied des Michael Jackson darstellte. Klar, eingefleischte Michael Jackson Fans können das durchaus anders sehen. Ich habe mir das Album deutlich nach dem Veröffentlichungstermin zugelegt und war überrascht, dass ich davon bisher noch keinen Titel kannte. Und auch wenn das nicht ganz meine Musik ist, bei den vorherigen Alben war das deutlich anders, dort fand ich schon auch was, was mich packte, was mir gefiel. „Invincible“ kennt man nicht – und ganz ehrlich, muss man auch nicht unbedingt kennen. Zwei Punkte.

Anspieltipps: Was ihr wollt



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