Dienstag, 16. Februar 2016

Cat Stevens – Tea For The Tillerman




Cat Stevens – Tea For The Tillerman


Besetzung:

Cat Stevens – classical guitar, acoustic guitar, keyboards, lead vocals


Gastmusiker:

Alun Davies – acoustic guitar, backing vocals
Harvey Burns – drums, congas, tambourine
John Ryan – double bass
Del Newman – string arrangements
Jack Rothstein – violin


Label: Island Records


Erscheinungsdatum: 1970


Stil: Folk Rock


Trackliste:

1. Where Do The Children Play? (3:52)
2. Hard Headed Woman (3:47)
3. Wild World (3:20)
4. Sad Lisa (3:45)
5. Miles From Nowhere (3:37)
6. But I Might Die Tonight (1:53)
7. Longer Boats (3:12)
8. Into White (3:24)
9. On The Road To Find Out (5:08)
10. Father And Son (3:41)
11. Tea For The Tillerman (1:01)

Gesamtspieldauer: 36:49




Sanften, entspannten und sehr melodiösen Folk Rock bekommt man auf dem vierten Album des Cat Stevens mit dem Titel „Tea For The Tillerman“ geboten. Diese Platte war nach „Mona Bone Jakon“ bereits seine zweite Veröffentlichung im Jahr 1970. Im November 1970 erschien „Tea For The Tillerman“ auf dem Label Island Records und hält einige der bekanntesten Stücke des Briten und Sohn eines Griechen und einer Schwedin für seine Hörer parat.

„Hard Headed Woman“, „Wild World”, „Father And Son” und vor allen Dingen das wunderschöne „Sad Lisa” sind auf dieser Platte vertreten, die allein in den USA mit drei Mal Platin ausgezeichnet wurde. Dies sind die bekannteren Lieder des Cat Stevens, die sich durchaus auch deutlich vom Rest der Scheibe abheben. Die restlichen Titel auf „Tea For The Tillerman“ sind zwar zum Teil auch noch durchaus gelungene Folk Rock Nummern, gehen jedoch nicht mehr ganz so ins Ohr, wie die bereits erwähnten Stücke.

Entspannt anhören kann man die Platte allerdings allemal. Alles wirkt hier sanft und weich, etwas „härtere“ Töne würden der Stimmung, die „Tea For The Tillerman“ transportiert auch durchaus schaden und den Gesamteindruck des Albums in diesem Fall sogar ein wenig schmälern. Von ihrer Machart her unterscheiden sich lediglich zwei Titel vom Rest der Platte. Da ist zum einen „Miles From Nowhere“, bei dem zumindest im Mittelteil mal die „Bremse etwas gelöst“ wird. Somit klingt das Stück gleich ein klein wenig rockiger. Und schließlich gibt da noch das Lied „Longer Boats“, bei dem man am Anfang glaubt, dies sei ein Titel des Harry Belafonte. Klingt am Anfang ein wenig karibisch, bleibt schließlich jedoch – trotz dieses leichten Einschlags – ein Folk Lied.

Fazit: Ein ruhiges und sehr relaxtes Folk Rock Album ist „Tea For The Tillerman“ geworden. Musik, sehr viel eher zum Träumen als zum Mitwippen geeignet. Ganz sicher etwas für die ruhigeren Stunden des Tages. Musik auch, die mit zumeist schönen und zum Nachdenken anregenden Texten ausgestattet wurde. Damit wäre über dieses Album praktisch bereits alles Wesentliche gesagt. Acht Punkte.

Anspieltipps: Sad Lisa, Father And Son



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