Freitag, 5. Februar 2016

Monster Magnet – God Says No




Monster Magnet – God Says No


Besetzung:

Dave Wyndorf – vocals, guitar & keyboards
Ed Mundell –guitar
Joe Calandra – bass
Jon Kleiman – drums
Phil Caivano – guitar
Tim Cronin – hallucination bombs and psychic pyro


Gastmusiker:

Jim McGillveray – additional percussion
Vince Jones – additional keyboards
Matt Hyde – additional keyboards and drum programming
Phil Western – additional drum programming and synthesizers


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Hard Rock, Stoner Rock


Trackliste:

1. Melt (5:44)
2. Heads Explode (3:48)
3. Doomsday (3:48)
4. God Says No (4:30)
5. Kiss Of The Scorpion (4:01)
6. All Shook Out (4:16)
7. Gravity Well (3:20)
8. My Little Friend (4:12)
9. Queen Of You (7:02)
10. Down In The Jungle (4:49)
11. Cry (7:23)
12. Take It (2:53)
13. Silver Future (4:58)

Gesamtspieldauer: 1:00:49




Da kann man denken wie und was man will. Die Musik von Monster Magnet klingt einfach cool. Nun, das Genre wird auch nicht ganz umsonst mit Stoner Rock umschrieben und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man normalerweise sehr relaxten, mitunter auch harten Rock von Monster Magnet zu hören bekommt. Nicht anders verhält sich das auch mit dem fünften Album der US-Amerikaner, welches im April 2001 auf A&M Records unter dem Titel „God Says No“ veröffentlicht wurde. Wieder einmal zeichnet sich Dave Wyndorf sowohl für die Musik wie für die Texte verantwortlich und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen oder besser noch hören lassen.

Sehr entspannten Rock gibt es auf „God Says No“ zu hören, wieder begleitet von der sehr „locker“ klingenden Stimme des Dave Wyndorf. Manches Mal erinnert die Musik hier auch erneut an Hawkwind, weist auf diesem Album allerdings auch ein paar, etwas künstlichere Töne auf. Neben all dem überzeugenden Gitarrenrock wirkt solch ein Titel wie „Take It“ schon etwas ungewöhnlich. Wie mit einem kleinen Casio-Synthesizer der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts instrumentiert, wird das Lied eingeleitet. Somit hätte die Nummer, zumindest zu Beginn, auch der Anfang eines der Stücke der Neuen Deutschen Welle sein können. Mit dem mehrmaligen Hören ändert sich dann jedoch die ursprüngliche „Überraschung“ beim ersten Antesten dieses Titels in eine nette, witzige und vertraute Auflockerung, denn plötzlich geht auch diese Nummer ins Ohr.

Auch „Gravity Well“ schlägt völlig aus der Reihe. Dieses Mal sind es allerdings eher sehr schräge Gitarrentöne, die hier aufhorchen lassen. Seltsame vokale Laute und eine etwas komisch klingende Gitarre leiten dieses Lied ein, welches dann mit einer spartanischen aber schrägen Instrumentierung weitergeführt wird. Irgendwie klingt das Ganze ein wenig nach Scherz und unterscheidet sich insofern vom Rest der Platte, dass dieses Lied eben kaum ins Ohr geht. Das ist ganz anders bei den restlichen Titeln der Scheibe. Diese sind sehr wohl eingängig, oftmals sogar sehr melodiös und harmonisch klingend aufgebaut, sodass sie bereits nach wenigen Durchläufen der Scheibe ihren festen Platz im Musikgedächtnis der Hörerin beziehungsweise des Hörers eingenommen haben. Lieder wie „Doomsday“, das Titelstück „God Says No“, „Queen Of You“ oder „Cry“ sind einfach überzeugende Beispiele, dieses musikalischen Genres und werden auch nach vielen Malen des Anhörens niemals langweilig – eher das Gegenteil ist hier der Fall, sie werden immer besser. Die Musik selbst ist allgemein gar nicht immer so „hart“ auf „God Says No“, deckt oftmals auch den mittleren Bereich der Rock Musik ab und kann dort ebenfalls punkten.

Fazit: Dave Wyndorf schafft es immer wieder mit seiner Band Monster Magnet eine sehr cool geratene Musik auf Schallplatte oder Compact Disc zu pressen. Diese ist eingängig, manchmal ein klein wenig experimentell, allerdings immer spannend und sie wächst auch, je öfter man sich diese anhört. Die allermeisten Lieder auf „God Says No“ sind eingängig und melodiös gehalten, ganz egal, ob das dann eher Hard Rock ist oder der entsprechende Titel sehr viel mehr im Mid-Tempo eingespielt wurde. Auch „God Says No“ ist wieder eine überzeugende Scheibe von Monster Magnet geworden, die sich lohnt gehört zu werden. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Doomsday, God Says No, Queen Of You, Cry



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