Dienstag, 1. März 2016

The Boomtown Rats – The Fine Art Of Surfacing




The Boomtown Rats – The Fine Art Of Surfacing


Besetzung:

Bob Geldof – vocals, saxophone
Pete Briquette – bass, vocals
Gerry Cott – guitar
Johnnie Fingers – keyboards, vocals
Simon Crowe – drums, vocals
Garry Roberts – guitar, vocals


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Pop, New Wave


Trackliste:

1. Someone’s Looking At You (4:22)
2. Diamond Smiles (3:49)
3. Wind Chill Factor (Minus Zero) (4:35)
4. Having My Picture Taken (3:18)
5. Sleep (Fingers’ Lullaby) (5:30)
6. I Don’t Like Mondays (4:16)
7. Nothing Happened Today (3:18)
8. Keep It Up (3:39)
9. Nice ‘N’ Neat (2:50)
10. When The Night Comes (5:00)

Gesamtspieldauer: 40:13




Die Boomtown Rats, jene Band, durch die Bob Geldorf bekannt wurde, bevor er sich mit den Live Aid Konzerten einen ganz andere Namen machte, veröffentlicht Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre insgesamt sechs Studioalben. „The Fine Art Of Surfacing“ ist die dritte Platte der Band, erschien im Oktober 1979 auf Columbia Records und bedeutete den endgültigen und internationalen Durchbruch für die Iren.

Dies liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an dem Stück „I Don’t Like Mondays“, welches in den britischen Chartds bis auf Platz 1 kletterte. Erzählt wird darin die wahre Geschichte der damals sechzehnjährigen Brenda Ann Spencer, die am 29. Januar 1979, einem Montag, aus dem Fenster ihres Elternhauses auf das gegenüberliegende Schulgelände schoss und den Schulleiter sowie den Hausmeister erschoss, zudem noch einen Polizisten und acht Schüler verletzte. Noch während der Tat wurde sie von einem Journalisten telefonisch kontaktiert, dem sie auf die Frage, warum sie dies gerade tue antwortete: „Ich mag keine Montage“.

„I Don’t Like Mondays“ ist eine tolle Nummer, die wirkt und klingt und auch mit großem Abstand das beste Lied der Platte. Die anderen neun Lieder können da bei weitem nicht mithalten, sind zum Teil ganz nette Pop bis New Wave Stücke, die auch immer wieder mit rockigeren Abschnitten ausgestattet wurden. All diesen Titeln ist allerdings gemein, dass sie eben nicht ganz so dominant hängenbleiben und laufen auf der Scheibe eher so ein klein wenig mit. Insgesamt hinterlassen die einzelnen Lieder zumeist einen sehr fröhlichen Eindruck und erzeugen gute Laune, das einzige wirklich etwas nachdenklichere Stück ist das bereits erwähnte „I Don’t Like Mondays“. Auch befindet sich auf der Scheibe kein wirklicher Ausfall, man muss den Plattenarm nicht weiterheben beziehungsweise kann auf die Fernbedienung des CD-Players gut verzichten. 

Fazit: Eine fröhliche, manches Mal sogar rockige Pop und New Wave Scheibe ist „The Fine Art Of Surfacing“ von den Boomtown Rats geworden. Höhepunkt der Platte ist gleichzeitig das bekannteste Lied der Band „I Don’t Like Mondays“. Auch die restlichen Stücke auf der Scheibe sind gut hörbar, wenn man auf eine gesunde Mischung von Pop und New Wave steht. Lohnt sich schon. Neun Punkte.

Anspieltipps: I Don’t Like Mondays, When The Night Comes



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