Donnerstag, 28. April 2016

Shoc Corridor – Train Of Events




Shoc Corridor – Train Of Events


Besetzung (Ohne Instrumentenangabe):

Andy Garnham
Paul Humphries
Paul O'Carroll
Sarah Panton


Gastmusiker:

John Du-Prez – brass
Nick – drums
Dids – percussion
Peter Griffiths – synthesizer


Label: Quiet Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: Synthie Pop


Trackliste:

1. Garden Of Eden (3:20)
2. The Legendary Gertie (2:55)
3. My Secret In The East (5:41)
4. Nightshift Moves (2:25)
5. Holding Treasure (3:41)
6. Green Silence (2:28)
7. Almost In Walking Distance (3:12)
8. Fever (4:02)

Gesamtspieldauer: 27:44




Shoc Corridor war eine Anfang der 80er Jahre in London gegründete Synthie Pop bis New Wave Formation, die 1983 und 1984 insgesamt zwei Platten in unterschiedlichen Band-Zusammensetzungen veröffentlichte und sich 1984, nach dem Erscheinen von „Train Of Events“ und dem Selbstmord des Paul Humphries wieder auflöste.

Manchmal bin ich wahrlich überrascht, was ich da alles im Plattenschrank herumstehen habe, bei völliger geistiger Verfassung scheine ich jedoch nicht gewesen zu sein, als ich diese Platte erwarb. Wahrscheinlich war sie aber ein Geschenk, denn der hier zu hörende Synthie Pop mag zwar ganz passend für die 80er Jahre sein, jedoch trifft dies null mein musikalisches Beuteschema – und an ein aktives Kauferlebnis kann ich mich in diesem Fall auch nicht erinnern.

Auf „Train Of Events“ hört man Synthie Pop in Reinkultur. Leider verfügen diese Nummern noch nicht einmal über Melodien, die sich lohnen würden, um die Platte anzuhören. Mit nicht einmal 28 Minuten Spieldauer ist das auch eher eine EP, denn eine ganze LP. Schlimm und künstlich klingt das alles. Zwei Titel möchte ich allerdings trotzdem positiv herausheben. Zum einen das sehr esoterische „Green Silence“, ein Instrumentalstück, wie geschaffen für die Massagebank. Und dann ist da noch das ganze nette „Holding Treasure“, was jetzt wirklich mal über eine eingängige Melodie verfügt und in dem John Du-Prez mit seiner Trompete das Stück zusätzlich aufwertet.

Fazit: Synthie Pop Fans und Freunde künstlicher Musik können hier voll drauf einsteigen. Für alle anderen wird das deutlich schwieriger. Musik, fest verwurzelt in den 80er Jahren. Alles musste damals unfassbar elektronisch klingen und macht es im Fall von Shoc Corridor mit „Train Of Events“ auch. Alles sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man auch mal den Klang einer Gitarre mag. Dazu ist die ganze Platte auch sehr kurz geraten. Vier Punkte.

Anspieltipps: The Legendary Gertie, Holding Treasure, Green Silence



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