Sonntag, 29. Mai 2016

Great White – Let It Rock




Great White – Let It Rock


Besetzung:

Jack Russell – lead and backing vocals
Mark Kendall – guitars, backing vocals
Michael Lardie – guitars, keyboards, banjo, flute, backing vocals
Audie Desbrow – drums


Gastmusiker:

Dave Spitz – bass
Cody McDonald – harmonica
Steffen Pressley – alto sax
Lovely Previn – violin
Don Teschner – viola
Martin Tillman – cello


Label: Imago Records


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Hard Rock, AOR


Trackliste:

1. My World (5:26)
2. Lil Mama (4:26)
3. Where Is The Love (4:23)
4. Hand On The Trigger (5:18)
5. Easy (4:26)
6. Pain Overload (4:40)
7. Lives In Chains (6:16)
8. Anyway I Can (6:05)
9. Man In The Sky (4:38)
10. Ain't No Way To Treat A Lady (2:45)
11. Miles Away (5:32)

Gesamtspieldauer: 53:59




„Let it Rock“ heißt das achte Studioalbum der US-amerikanischen Hard Rock Band Great White. Im Mai des Jahres 1996 wurde es auf dem Label Imago veröffentlicht. Angefüllt ist die Scheibe mit Hard Rock, der absolut unter der Überschrift „Mainstream“ einzuordnen ist. „Adult Oriented Rock“, also Rock-Musik für den jungen amerikanischen Mann, ist auf „Let It Rock“ zu hören. Geradlinig und sehr angepasst das Ganze.

Das wiederum bedeutet, wer hier auf etwas Besonderes in der Musik von Grat White wartet, die oder der dürfte schwer enttäuscht werden. Die Musik der Band läuft so mit und auch nach vielen Durchläufen der Scheibe ändert sich daran wenig. Kaum ein Lied, welches einen mal Aufhorchen lässt. Dabei ist die Musik von Great White noch nicht mal schlecht, allerdings leider irgendwie belanglos und langweilig.

Die einzelnen Melodien gehen zwar ins Ohr, verabschieden sich daraus aber sofort nach dem Ausklang des entsprechenden Liedes wieder. Leider gilt das für ziemlich jeden Titel auf „Let It Rock“. Nun, und auch die unfassbar langweiligen Texte, bei denen das Thema „Liebe“ „innovativ“ und ziemlich gründlich von allen Seiten beleuchtet wird, tragen nicht gerade dazu bei, hier eine Hochstimmung oder eine gewisse Neugier aufkommen zu lassen. Noch am ehesten gelungen sind das über sechsminütige und dieses Mal sogar etwas abwechslungsreiche „Anyway I Can“, sowie der darauf folgende und deutlich sanftere Titel „Man In The Sky“. 

Fazit: Ein Mainstream-Hard-Rock-Album ist „Let It Rock” von Great White geworden. Wer hierauf etwas Neues oder Spektakuläres erwartet, dürfte nicht fündig werden. Aber natürlich hat die Scheibe durchaus einen gewissen Unterhaltungswert und Freunde des Hard Rock dürften darauf auch den einen oder anderen Titel für sich entdecken. Für mich klingt das allerdings jedoch irgendwie langweilig, auch wenn die Musik von Great White sicherlich keine schlechte ist. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Anyway I Can, Man In The Sky



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