Dienstag, 31. Mai 2016

Papa Roach – Lovehatetragedy




Papa Roach – Lovehatetragedy


Besetzung:

Jacoby Shaddix – lead vocals
Jerry Horton – guitar, backing vocals
Tobin Esperance – bass guitar, backing vocals
Dave Buckner – drums, percussion


Label: DreamWorks Records


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Nu Metal, Alternative Metal


Trackliste:

1. M-80 (2:26)
2. Life Is A Bullet (4:05)
3. Time And Time Again (2:58)
4. Walking Thru Barbed Wire (3:04)
5. Decompression Period (3:59)
6. Born With Nothing, Die With Everything (3:49)
7. She Loves Me Not (3:29)
8. Singular Indestructible Droid (3:48)
9. Black Clouds (4:01)
10. Code Of Energy (4:04)
11. Lovehatetragedy (3:13)


Bonus Tracks:

12. Gounge Away (2:07)
13. Never Said It (3:05)

Gesamtspieldauer: 44:16




„Lovehatetragedy“ nannte die US-amerikanische Hard Rock Band Papa Roach aus Vacaville, Kalifornien ihr drittes Studio-Album, welches im Juni 2002 bei DreamWorks Records veröffentlicht wurde. Die Scheibe war zwar längst nicht mehr so erfolgreich wie der Vorgänger „Infest“, erreichte allerdings in den USA, Kanada und Großbritannien immerhin noch Gold-Status. Grund hierfür war wohl, dass viele der Fans etwas enttäuscht waren, da dieser Mix aus HipHop und Rock nicht mehr allzu stark auf „Lovehatetragedy“ vertreten ist. Die Band bewegt sich mit diesem Album schon ein wenig mehr in den Weiten des Mainstream von Metal und hartem Rock.

Beim Hören von „Lovehatetragedy“ bekommt man ordentlich was auf die Ohren, denn Kompromisse wollten die vier Kalifornier anscheinend in Bezug auf die Härte der Musik dann doch keine eingehen. Papa Roach knallt einem fast schon die Akkorde entgegen, da wird gerockt und geschrien, was die Instrumente und die Stimmen eben hergeben. Waren Rap-Einlagen in der Musik von Papa Roach früher ein gängiges Stilmittel so wurde dies, wie bereits erwähnt, nun auf „Lovehatetragedy“ sehr weit zurückgefahren. Aggressiv und absolut energiegeladen klingt die Musik allerdings immer noch. Jedoch hört man auf dieser Scheibe nunmehr harten Gitarrenrock und deutlich weniger von diesem Rap-Metal-Rock-Mix. Somit ist die Platte eher was für die breitere Musikhörerschaft geworden, haben sich Papa Roach damit sicherlich neue Hörergruppen erschlossen, andere vielleicht verloren.

Gut, es knallt und fetzt auf „Lovehatetragedy“. Genau das möchte so mancher Headbanger auch hören. Allerdings fehlt mir dabei ganz klar die Abwechslung. Die einzelnen Lieder ähneln sich durchaus, zum Teil sogar sehr. Kann gut sein, dass dies damit zu begründen ist, dass ab einer gewissen Härte die Melodie dann doch etwas in den Hintergrund rutscht, auf diesem Album lässt sich das zumindest sehr gut nachvollziehen.

Fazit: Harter Sound, schnelle Riffs, oftmals schreiender Gesang. Das erwartet die Hörerin und den Hörer auf „Lovehatetragedy“. Sicherlich etwas für Freunde der aggressiven und kompromisslosen Töne und auch allgemein für Rock Fans durchaus geeignet. Leider ist das Ganze allerdings auch ein wenig langweilig geraten, da sich die Lieder schon ziemlich ähneln und letztendlich dann sogar ein wenig austauschbar klingen. Die Musik wirkt durchaus, jedoch hätte ich persönlich jetzt nicht allzu viel verpasst, wenn diese Scheibe an mir vorbeigegangen wäre, da es von Musik dieser Art durchaus eine ganze Menge gibt. Acht Punkte.

Anspieltipps: Decompression Period, Black Clouds



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