Sonntag, 12. Juni 2016

Hans Platzgumer – Software




Hans Platzgumer – Software


Besetzung:

Hans Platzgumer – keyboards


Gastmusiker:

Anne Laplantine – vocals
Lady Saw – vocals


Label: Doxa Records


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Elektronische Musik


Trackliste:

1. Software (3:17)
2. Never Before (3:35)
3. Feeling The Ice (3:53)
4. No Tears (Hp Remix) (4:51)
5. Justified Reprise (4:36)
6. The Lions Jam (4:20)
7. Tc7 8 (4:41)
8. Chebba (3:57)
9. Unidentified Objex (4:20)
10. Pat Suzuki (4:52)
11. Soft Wah War - Electronical Remix (4:45)

Gesamtspieldauer: 47:13




Hans Platzgumer ist ein österreichischer Schriftsteller, Komponist und Musiker. Das Album „Software“ ist dabei sein bereits 14. musikalischer Output und erschien im Jahr 2002 bei Doxa Records. Ich kann nun die literarischen Werke des gebürtigen Innsbruckers nicht bewerten und kenne nur diese eine Scheibe von ihm aus seinem musikalischen Schaffen. Mehr wird es allerdings auch nicht werden, denn ich habe selten etwas Schlechteres gehört. „Software“ ist krass, krass schlecht.

Hans Platzgumer, der eigentlich Johann Platzgummer heißt, zeigt hier, dass nicht jeder, der einen Synthesizer bedienen kann, auch so vermessen sein sollte, eine CD zu veröffentlichen. Die Musik auf „Software“ ist so etwas von unfassbar nervig, dass das Hören der Scheibe mit Sicherheit zu den Momenten des Lebens gehört, die man rückblickend als verschwendet betrachten und einordnen muss. Zu hören gibt es hier redundante elektronische Klänge, mit ordentlich Rhythmus unterlegt, die weder interessant klingen, noch melodisch sind, noch sonst auf irgendeine Art und Weise überzeugen können. Alles klingt aufgesetzt, künstlich und absolut nervend. Sehr oft klingt das Ganze zudem so, als ob es gerade in diesem Moment entstand, um dann genau so festgehalten zu werden. Das war es. Keine Wiederholung möglich und auch gar nicht gewollt, es ist der Moment der Entstehung, der zählt… Aber das interpretiere ich gerade nur hinein…

Fazit: Es gibt definitiv kaum Musik, mit der man seine Zeit besser vergeuden könnte, als mit „Software“ von Hans Platzgumer. Es gibt so viel wunderschöne Musik auf dieser, unserer Welt. Warum sollte man sich da „Software“ reinziehen? Ich suche nach einem Grund nach lediglich einem einzigen Grund. Es tut mir leid, ich finde keinen. Null Punkte.

Anspieltipps: Egal



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