Mittwoch, 27. Juli 2016

I Heart Hiroshima – The Rip




I Heart Hiroshima – The Rip


Besetzung (keine genauen Angaben):

Susie Patten – vocals, drums
Matthew Somers – vocals, guitar
Cameron Hawes – guitar, keyboards


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Valve Records


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Indie Rock


Trackliste:

1. Count Me In (2:12)
2. Got Out (2:52)
3. Shakeytown (3:32)
4. South (3:30)
5. Old Tree (4:33)
6. The Corner (2:33)
7. Four Sails (3:30)
8. River (2:52)
9. Ocean (4:34)
10. Well (3:58)
11. Here It Comes (3:31)
12. Who I Was (2:57)
13. Listen (3:04)
14. Sisters (3:04)

Gesamtspieldauer: 46:48




„I Heart Hiroshima“ waren ein Trio aus Australien, welches im Jahr 2009 ihre erste und wohl auch letzte internationale Platte veröffentlichte. Zuvor gab es 2007 bereits eine Veröffentlichung, die allerdings nur in Australien käuflich zu erwerben war. Da sich danach musikalisch nichts mehr tat, die Musiker alle Solo-Projekten nachgehen und auch auf der Homepage der Band der letzte Eintrag am 24. Dezember 2012 getätigt wurde, wird „The Rip“ wohl auch die letzte Scheibe der Australier bleiben.

Zu hören gibt es darauf frischen und jungen Indie Rock, der vom Wechselgesang der Susie Patten und des Matthew Somers lebt. Die Musik von „I Heart Hiroshima“ ist stark Gitarren-lastig und klingt frisch und frech. Vor allen Dingen zu Beginn der Scheibe gibt es einige sehr hörenswerte Nummern, die sich absolut lohnen gehört zu werden. „Got Out“, „Shakeytown“ und „Old Tree“ sind richtig tolle und lebendige Lieder, die sehr schnell ins Ohr gehen. Das klingt alles so wunderbar unkompliziert und unangepasst, macht einfach Spaß und lässt die Sonne noch ein wenig schöner scheinen.

Die restlichen Nummern bergen ebenfalls eine gewisse unbekümmerte Frische in sich, auch wenn sie vielleicht nicht mehr ganz diesen Wiedererkennungswert besitzen, wie die bereits erwähnten drei Stücke. Auf ihre Art machen sie allerdings ebenfalls Spaß in ihrem simplen und doch nie langweiligen Aufbau und entsprechender Melodieführung und Instrumentierung. Die drei Musiker schaffen es gut, alles auf den Punkt zu bringen, die Musik – ohne jeglichen Schnickschnack – in das Zentrum zu rücken.

Fazit: Musik muss nicht kompliziert sein, um zu gefallen. Das fängt bei „I Heart Hiroshima“ bei der CD-Verpackung an, die stark nach recyceltem Papier aussieht und setzt sich dann in der Musik fort. Die Lieder der Australier klingen frisch und unbekümmert, gerade recht gemacht für sonnige Sommertage. Der weiblich / männliche Wechselgesang macht dabei auch jede Menge Laune. Durchaus lohnenswert. Neun Punkte.

Anspieltipps: Got Out, Shakeytown und Old Tree



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