Freitag, 1. Juli 2016

Red Fun – Red Fun




Red Fun – Red Fun


Besetzung:

Tomas Person − lead vocals, backing vocals, rhythm guitar & acoustic guitar
Kee Marcello – lead guitar, rhythm guitar, backing vocals, percussion
Tobbe Moen − bass guitar & backing vocals
Freddy von Gerber – drum, percussion, rhythm guitar, acoustic guitar & backing vocals


Gastmusiker:

Tommy Lucell – hammond organ & piano
Mats Hedström – keyboards, rhythm guitar & backing vocals
Janne Johansen – percussion & backing vocals
Dubben – slide guitar
Lotta Lundberg – backing vocals
Lena Wikström – backing vocals


Label: BMG Ariola


Erscheinungsdatum: 1993


Stil: Mainstream Rock, AOR


Trackliste:

1. My Baby's Coming Back (4:11)
2. Dr. Love (4:26)
3. Could Have Been Love (4:47)
4. Rock This Town (3:45)
5. Midnight Stranger (4:06)
6. My Babe (4:12)
7. Bad Reputation (3:55)
8. Don't Close Your Eyes (4:48)
9. Party (3:28)
10. Red Hot 'N' Ready (4:34)

Gesamtspieldauer: 42:13




Im Jahr 1992 löste sich die Band Europe auf, da es nach ihrem Erfolg mit „The Final Countdown“ deutlich schlechter lief und die Bandmitglieder wandelten schließlich auf Solo-Pfaden oder gründeten neue Bands. Im Falle des Lead Gitarristen von Europe, Kee Marcello, war dies die Band Red Fun, die dann im Jahr 1993 ihr erstes und selbstbetiteltes Album herausbrachte. Die übrigen Bandmitglieder waren Schweden, die vorher in der Hard Rock- / Metal-Szene engagiert waren.

Auf „Red Fun“ von Red Fun gibt es Mainstream Rock zu hören, der alles andere als innovativ klingt. Erfolgreich wurden Red Fun nie besonders, was einem nach dem Hören dieser Scheibe auch nicht mehr weiter überrascht. Hier gibt es katastrophal schlechte Texte zu hören, die nur so vor Schmalz und Süße triefen. Die Liebe steht also meist im inhaltlichen Fokus. Leider kann, neben den Texten, allerdings auch die Musik nicht überzeugen. Bei solchen Titeln wie zum Beispiel „Could Have Been Love“ rollen sich einem einfach die Zehennägel auf und man ist sehr überrascht, was erwachsene Männer so alles von sich geben.

Auf „Red Fun“ bekommen Hörerin und Hörer zehn Titel geboten, die allesamt, wenn nicht richtig schlecht, dann doch zumindest unfassbar langweilig geworden sind. Interessant ist hier nichts mehr, absolute 08/15-Musik, die es einfach nicht schafft, einen zu packen oder zu fesseln. Ist die erste Hälfte der Scheibe schon schwierig, so ist man doch einigermaßen überrascht, dass die zweite Albumhälfte noch schlechter gelungen ist. Und dabei kann man noch nicht einmal behauten, dass die vier Jungs es nicht drauf hätten oder zum Beispiel schlecht spielen würden. Allerdings ist das Ergebnis, was hier dargeboten wird, allenfalls dazu geeignet, irgendwo sehr leise im Hintergrund zu laufen.

Fazit: Es gibt wirklich Alben, die, warum auch immer, langweilen. Und zwar bis zur absoluten Schmerzgrenze. Eines davon ist „Red Fun“ von Red Fun. Angefüllt ist die Platte mit Mainstream Rock bis AOR, Adult Oriented Rock. Alles komponiert und produziert für die schnelle Eingängigkeit, versehen mit absolut lieblosen Texten. So kann es eben passieren, dass Musik, die im Grunde genommen schon etwas zum „Beuteschema“ passt, so absolut an den Ohren versagt. Vier Punkte.

Anspieltipps: Rock This Town, Midnight Stranger



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