Sonntag, 7. August 2016

Rome – A Passage To Rhodesia




Rome – A Passage To Rhodesia


Besetzung:

All words and music written, arranged and performed by Jerome Reuter


Label: Trisol


Erscheinungsdatum: 2015


Stil: Neofolk


Trackliste:

1. Electrocuting An Elephant (3:12)
2. The Ballad Of The Red Flame Lily (4:38)
3. One Fire (3:43)
4. A Farewell To Europe (3:06)
5. The Fever Tree (3:20)
6. Hate Us And See If We Mind (4:21)
7. The River Eternal (3:35)
8. A Country Denied (4:04)
9. Lullaby For Georgie (4:06)
10. In A Wilderness Of Spite (7:58)
11. Bread And Wine (7:06)
12. The Past Is Another Country (2:32)

Gesamtspieldauer: 51:46




Jerome Reuter hat es wieder getan, erneut im Alleingang. Sein bereits zehntes Studioalbum heißt „A Passage To Rhodesia“, erschien im Jahr 2015 auf dem Label Trisol und behandelt inhaltlich die Zeit des Bürgerkrieges in Rhodesien, dem heutigen Zimbabwe, aus Sicht der weißen Siedler. NeoFolk und Dark Folk gibt es auf „A Passage To Rhodesia“ zu hören, Musik, die einen wieder packt, die ins Ohr geht und dort auch verbleibt.

Auf „A Passage To Rhodesia“ kann man erneut so herrlich eintauchen in diesen musikalischen Kosmos des Jerome Reuter alias Rome. Die Melodien umschmeicheln das Ohr, wirken intensiv und warm. Die Platte klingt in ihrer Gesamtheit aus Sprachfetzen und atmosphärischen Einlagen, die sich allesamt schwebend zwischen vielen eingängigen und melodiösen Liedern bewegen. Es ist dabei relativ schwierig, einen oder mehrere Titel besonders herauszuheben. Es ist das Album selbst, was überzeugend wirkt und welches so, in einem Zug, auch durchgehört werden kann und dabei begeistert.

Natürlich klingen dabei solch Titel wie „The Ballad Of The Red Flame Lily“, „A Farewell To Europe“, „A Country Denied“ oder „Bread And Wine“ sehr viel schöner im Ohr, als zum Beispiel ein Klanggebilde wie der Eröffnungstitel „Electrocuting An Elephant“, welches an diese Stelle gesetzt durchaus mutig ist, da es die Stimmung der Platte nicht unbedingt wiedergibt. Genauso wenig wie das etwas schräge Ende des Albums mit „The Past Is Another Country“. Allerdings in Verbindung mit den anderen Liedern, wirkt auch der seltsamste Ton auf „A Passage To Rhodesia“ – und das ist die eigentliche künstlerische Leistung des Jerome Reuter.

Fazit: Rome steht für begeisternde, unaufdringliche NeoFolk-Musik, die ins Ohr geht. Daran hat sich auch nichts auf dem elften Album geändert, welches Jerome Reuter dieses Mal im Alleingang eingespielt hat. Die Melodien klingen und schaffen es einen zu packen. Das meiste auf „A Passage To Rhodesia klingt wunderbar melodiös, manches auch experimentell. Der Verbund dieser Ansätze bildet ein sehr hörenswertes Album, was Freundinnen und Freunde der neueren Folk Musik begeistern dürfte. Elf Punkte.

Anspieltipps: A Farewell To Europe, A Country Denied, Bread And Wine



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