Mittwoch, 14. September 2016

Limp Bizkit – Greatest Hitz




Limp Bizkit – Greatest Hitz


Besetzung:

Titel 1–11

Fred Durst – vocals
Wes Borland – guitars
Sam Rivers – bass
John Otto – drums, percussion
DJ Lethal – turntables, samples, keyboards, programming, sound development


Tracks 12–17

Fred Durst – vocals, guitar, banjo
Mike Smith – guitar
Brian Welch – guitar on "Build a Bridge"
Sam Rivers – bass
John Otto – drums, percussion
DJ Lethal –turntables, keyboards, samples, programming, sound development


Label: Geffen Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Rap Metal, Nu Metal, Rock


Trackliste:

1. Counterfeit (4:48)
2. Faith (2:26)
3. Nookie (4:26)
4. Break Stuff (2:46)
5. Re-Arranged (5:54)
6. N 2 Gether Now (3:55)
7. Take A Look Around (5:19)
8. My Generation (3:41)
9. Rollin' (Air Raid Vehicle) (3:33)
10. My Way (4:33)
11. Boiler (5:44)
12. Eat You Alive (3:57)
13. Behind Blue Eyes (4:29)
14. Build A Bridge (3:56)
15. Why (4:05)
16. Lean On Me (4:27)
17. Home Sweet Home / Bittersweet Symphony (3:51)

Gesamtspieldauer: 1:11:59



Auf „Greatest Hitz“ von Limp Bizkit hört man eine Mischung aus Rap Matal und Nu Metal. Das Album stammt aus dem Jahr 205 und wurde auf dem Musiklabel Geffen Records veröffentlicht. Aber „Mischung aus Rap Matal und Nu Metal“? Nun, das stimmt doch auch nicht ganz genau, denn gerade jene Titel, die diesem Kompilationsalbum hinzugefügt wurden, die letzten drei der Scheibe, „Why“, „Lean On Me“ sowie „Home Sweet Home / Bittersweet Symphony“, gehören eher in die Rubrik Rock eingruppiert. Es ist natürlich eine Unsitte, einem „Best Of…“-Album neue Titel hinzuzufügen, damit der geneigte Fan auch dieses noch käuflich erwirbt. Besitzt man allerdings noch nichts von der Band, kann dies durchaus einen gewissen Mehrwert darstellen. Zumal, wenn – wie in diesem Fall – die Lieder dann sogar mit zu den Höhepunkten der Scheibe gehören. Gut gemachter Rock bis Pop ist das und die Verbindung von „Home Sweet Home“ der Mötley Crüe und „Bittersweet Symphony“ von The Verve ist dabei überaus gelungen.

Ansonsten gibt es jede Menge Abwechslung auf „Greatest Hitz“ zu hören. Da hört man krass abgefahrenen und explodierenden Nu Metal, genau wie Hard Core Rap. Und dazwischen betten Limp Bizkit immer wieder Lieder ein, wie das tolle „Re-Arranged“, die ebenfalls eher im Genre des Rock beheimatet sind, denn im Bereich des Nu Metal. Und natürlich darf auf dieser Zusammenstellung auch nicht „Take A Look Around“ vom 2000er Studioalbum „Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water“ fehlen, sicherlich eines der besten Stücke von Limp Bizkit überhaupt. Zentrales Element dieses Liedes ist das Riff, welches den meisten Hörerinnen und Hörern vom Film „Mission Impossible II“ bekannt sein dürfte und welches vom argentinischen Pianisten und Dirigenten Lalo Schifrin komponiert wurde. In dieser Version von Limp Bizkit ein absolut kraftvolles Stück, was begeistern kann und jederzeit und ohne Umwege ins Ohr geht.

Neben einigen guten Eigenkompositionen haben es Limp Bizkit auch immer geschafft, gut gemachte Cover-Versionen zu generieren. Eine weitere davon ist mit „Behind Blue Eyes“ von The Who ebenfalls auf dieser Scheibe vorhanden. Auch diese Version klingt sehr überzeugend, wenn sie auch nicht ganz die Wirkung des Originals erreicht. Ebenfalls noch sehr gelungen, dieses Mal allerdings eine Eigenkomposition, ist die Nummer „Build A Bridge“ vom Album „Results May Vary“. Und wer es mal so richtig krachen hören möchte, dem sei das Lied „Nookie“ der Platte „Significant Other“ empfohlen.

Fazit: Die Abwechslung wird groß geschrieben, auf dieser Scheibe der US-amerikanischen Band Limp Bizkit aus Jacksonville, Florida. Zu hören gibt es Nu Metal, Rock, Rap und auch Pop. Einige der Lieder knallen, andere überzeugen mit einer wirklich eingängigen Melodie. Und selbst diese Mischung aus New Metal und Rap kann da sogar manches Mal den Rock Freund überzeugen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Re-Arranged, Take A Look Around, Behind Blue Eyes, Build A Bridge



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