Freitag, 9. September 2016

Marilyn Manson – Eat Me, Drink Me




Marilyn Manson – Eat Me, Drink Me


Besetzung:

Marilyn Manson – vocals, percussion
Tim Sköld – guitars, bass, keyboards


Label: Interscope Records


Erscheinungsdatum: 2007


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. If I Was Your Vampire (5:56)
2. Putting Holes In Happiness (4:31)
3. The Red Carpet Grave (4:05)
4. They Said That Hell's Not Hot (4:17)
5. Just A Car Crash Away (4:55)
6. Heart-Shaped Glasses (When The Heart Guides The Hand) (5:05)
7. Evidence (5:19)
8. Are You The Rabbit? (4:14)
9. Mutilation Is The Most Sincere Form Of Flattery (3:52)
10. You And Me And The Devil Makes 3 (4:24)
11. Eat Me, Drink Me (5:40)


Bonus Track:

12. Heart-Shaped Glasses (When The Heart Guides The Hand) (Inhuman Remix) (4:07)

Gesamtspieldauer: 56:30




„Eat Me, Drink Me“ ist das sechste Studio-Album der US-amerikanischen Rock Band Marilyn Manson. Auf den Markt kam die Platte im Juni 2007 beim Majorlabel Interscope Records. Aufgenommen wurde das Album durch ein Duo, bestehend aus Sänger Marilyn Manson und Bassist und Gitarrist Tim Sköld, die die Platte auch zusammen produzierten. Zu hören gibt es darauf den altbekannten Marilyn Manson Sound, der durchaus eingängigen Rock bis in die härteren Gefilde aufzuweisen hat, garniert mit der so markanten Stimme des Marilyn Manson, der in einem Interview angab, den größten Teil der Lieder liegend, auf dem Studioboden, mit den Händen auf dem Mikrophon eingespielt zu haben. Dadurch sollte wohl ein ganz besonderer Gesangssound kreiert werden, von dem allerdings wohl nur die oder der etwas hört, wenn sie oder er etwas von dieser Geschichte weiß – ich höre davon nichts. Die Scheibe wurde durchaus von Kritikern und Fans gelobt, konnte jedoch nicht mehr an die Verkaufszahlen früherer Werke anknüpfen.

Spaß macht die Musik allerdings schon auf „Eat Me, Drink Me“. Solch Titel wie „They Said That Hell's Not Hot“ oder „Just A Car Crash Away“ gehen superschnell ins Ohr und verbleiben dort auch durchaus länger. Dies gilt auch ganz besonders für das Titellied „Eat Me, Drink Me“, mit dem die Musiker ein weiteres Mal die Verbindung zwischen dieser etwas mystischen Atmosphäre in einem Lied, der Eingängigkeit der Melodie und dem durchaus etwas härteren Rock perfekt umzusetzen verstehen. Das klingt und wirkt.

Schließlich funktioniert dieses Konzept auch bei den anderen Titeln auf der Scheibe. Allzu viele Durchläufe benötigt man zumindest nicht dafür, um mit der Musik von Marilyn Manson auf „Eat Me, Drink Me“ etwas anfangen zu können – immer unter der Voraussetzung, dass man eben auch mit der Stimme des Marilyn Manson zurechtkommt, die wahrlich so nicht dem Durchschnitt entspricht – unabhängig davon, ob liegend, sitzend oder stehend eingespielt. Neben den bereits genannten drei Höhepunkten, gibt es gegen Ende der Platte zwar einige nicht ganz so gelungene Nummern, bei denen man allerdings noch nicht gleich von „Ausfall“ sprechen kann. Dieser findet sich schließlich jedoch in Form eines Bonus Tracks am Ende der Scheibe. Es ist ein Remix des sowieso etwas schwächeren Stücks „Heart-Shaped Glasses (When The Heart Guides The Hand)”, welcher nun den Beinamen „Inhuman Remix” trägt. Und diese Mischung aus New Wave – Techno und Rock klingt wahrlich inhuman und hätte sicher nicht mehr sein müssen.

Fazit: Ein für Marilyn Manson typisches Album ist die sechste Scheibe der Band mit dem Titel „Eat Me, Drink Me“ geworden. Zu hören gibt es darauf die unverwechselbare Stimme des Marilyn Manson gepaart mit zumeist ins Ohr gehendem Rock. Diese Kombination schafft eine unverwechselbare Atmosphäre, die ebenfalls nur dieser Band zuzuschreiben ist. Durchaus gelungen. Neun Punkte.

Anspieltipps: They Said That Hell's Not Hot, Just A Car Crash Away, Eat Me, Drink Me



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