Montag, 17. Oktober 2016

Hamilton Leithauser + Rostam – I Had A Dream That You Were Mine




Hamilton Leithauser + Rostam – I Had A Dream That You Were Mine


Besetzung:

Rostam Batmanglij – backwards vocals, banjo, bass (electric), bass programming, celeste, drum programming, drums, guitar (acoustic), guitar (electric), harpsichord, horn, organ, organ (hammond), piano, programming, sampling, slide guitar, string arrangements, synthesizer, synthesizer strings, toms, vocals, vocals (background)
Hamilton Leithauser – bass (electric), guitar (acoustic), guitar (electric), guitar (nylon string), guitar (steel), horn arrangements, slide guitar, toms, vocals, vocals (background)


Gastmusiker:

Hamilton Berry – cello
Jonathan Chu – violin
Angel Deradoorian – vocals
Kevin Farzad – drums
Greg Leisz – pedal steel
Joe Santa Maria – saxophone
Wes Miles – vocals (background)
Steve Patterson – drums


Label: Glassnote Records


Erscheinungsdatum: 2016


Stil: Independent Rock


Trackliste:

1. A 1000 Times (4:08)
2. Sick As A Dog (4:33)
3. Rough Going (I Don't Let Up) (4:15)
4. In A Black Out (3:16)
5. Peaceful Morning (4:04)
6. When The Truth Is... (4:16)
7. You Ain't That Young Kid (5:04)
8. The Bride's Dad (2:23)
9. The Morning Stars (3:44)
10. 1959 (4:52)

Gesamtspieldauer: 40:39



„I Had A Dream That You Were Mine“ ist eine Platte, die aus der Zusammenarbeit von Hamilton Leithauser, früherer Frontman der Band „Walkmen“ und dem ehemaligen Vampire Weekend Multi-Instrumentalisten und Produzenten Rostam Batmanglij entstand. Veröffentlicht wurde das Album am 23. September 2016 auf dem Musiklabel Glassnote Records. Viele verschiedene musikalische Stile haben die beiden Musiker dabei auf dieser Scheibe vereinigt.

Zu hören gibt es auf „I Had A Dream That You Were Mine“ sanften Independent Rock, der nicht selten in das musikalische Genre des Folk hineinreicht. Und es klingt nostalgisch nach längst vergangenen Jahrzehnten und an der ein oder anderen Stelle durchaus auch mal ein klein wenig experimentell, sodass man eine Überschrift über dieses Album, welche das musikalische Genre wiedergeben würde, nur schwer definieren kann. Die vorherrschende Atmosphäre auf „I Had A Dream That You Were Mine“ ist eine eher düstere bis dunkle. Allzu oft klingen die Lieder der Scheibe traurig bis melancholisch – irgendwie perfekt für das jetzt einsetzende Herbstwetter, mit jeder Menge Dunkelheit, die den Tag zu einem dämmrigen Tag werden lässt. Viele der Lieder gehen dabei schnell ins Ohr und klingen länger nach, da sie melodiös und eingängig sind.

Die herausragende Nummer der Platte heißt „In A Black Out“, ein wunderschön melancholisches und herzergreifendes Lied. Ein Stück, welches absolut und ganz schnell überzeugt. Ebenfalls noch sehr gelungen ist die deutlich flottere Nummer „The Morning Stars“, sowie das wieder sehr getragene „1959“, bei dem Hamilton Leithauser gesangliche Unterstützung durch Angel Deradoorian erhält, die auch schon mit Rostam Batmanglij bei Vampire Weekend zusammenarbeitete.

Fazit: Ein schönes und sanftes Album ist „I Had A Dream That You Were Mine“ von Hamilton Leithauser und Rostam Batmanglij geworden. Die Stimmung darauf ist eine eher ruhige, nachdenkliche bis traurige. Einige der Titel lohnen sich wahrlich gehört zu werden, wenn man denn auf die sanfteren Töne in der Musik steht. Nicht alles auf der Scheibe überzeugt restlos, manches allerdings schon. Neun Punkte.

Anspieltipps: In A Black Out, The Morning Stars, 1959



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