Montag, 31. Oktober 2016

Thirty Seconds To Mars – A Beautiful Lie




Thirty Seconds To Mars – A Beautiful Lie


Besetzung:

Jared Leto – vocals, guitar, programming
Shannon Leto – drums, percussion
Tomo Miličević – guitar, synthesizer
Matt Wachter – bass guitar, synthesizer


Gastmusiker:

Miguel Atwood-Ferguson – viola on track 10
Caroline Campbell – violin on track 10
Steve Dress – strings contractor and double bass on track 10
Vanessa Freebairn-Smith – cello on track 10
Oliver Goldstein – additional synthesizer on tracks 1, 6–7
Neel Hammond – violin on track 10
Wataru Hokoyama – string arranger on track 10
Jeremy Rubolino – programming on track 12
Matt Serletic – piano on track 3


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Attack (3:09)
2. A Beautiful Lie (4:05)
3. The Kill (3:51)
4. Was It A Dream? (4:15)
5. The Fantasy (4:29)
6. Savior (3:24)
7. From Yesterday (4:08)
8. The Story (3:55)
9. R-Evolve (3:59)
10. A Modern Myth (Includes Hidden Track "Praying For A Riot") (14:14)

Bonus Tracks:

11. Battle Of One (2:47)
12. Hunter (3:54)

Gesamtspieldauer: 56:14




„A Beautiful Lie“ heißt das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Alternative Rock Band Thirty Seconds To Mars. Veröffentlicht wurde die Platte am 30. August 2005 in den USA und Kanada auf dem Musiklabel Virgin Records. In Deutschland erschien „A Beautiful Lie“ allerdings erst im Frühjahr 2007. Vier Singles wurden aus dem Album ausgekoppelt, die da wären „Attack“, „The Kill“, „From Yesterday“ sowie der Titeltrack „A Beautiful Lie“. Die Musik zum Album wurde auf vier verschiedenen Kontinenten und in fünf verschiedenen Ländern eingespielt, dies alles über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg. Diese Vorgehensweise war notwendig aufgrund der Schauspielkarriere von Sänger Jared Leto, der sich zu Film-Aufnahmen immer wieder an anderen Orten aufhielt.

Die Musik der Band hatte sich zum Vorgänger- und Debut-Album verändert. Sie war geradliniger geworden, durchaus härter, sodass man bei vielen Titeln gar nicht mehr von Alternative Rock sprechen kann, sondern bereits Hard Rock hört. Das Album ist von Josh Abraham perfekt produziert worden, der sich vorher schon Linkin Park angenommen hatte. Alles passt diesbezüglich und auch die Musik klingt kraftvoll, die zumeist von Jared Leto geschrieben wurde. An vielen Stellen gehen die einzelnen Titel sofort ins Ohr. Dies übrigens schon beim ersten Mal des Hörens. Die Produktion ist dabei fast zu perfekt geraten, sodass das ein oder andere Lied Gefahr läuft, auch mal ein klein wenig steril zu klingen. Allerdings nur fast, denn ein „Überproduzieren“ von „A Beatiful Lie“ haben die Band wie Produzent noch verhindert.

Einzelne Lieder besonders hervorzuheben scheint hier fasst sinnlos, denn die Titel verfügen über eine gleichleibende, gelungene Qualität. Die beiden bekanntesten Nummern des Albums dürften die Stücke „The Kill“ und vor allen Dingen „From Yesterday“ sein. Gerade letztgenanntes Lied hat viel zum Erfolg des ganzen Albums, als auch zum endgültigen Durchbruch der Band beigetragen.

Fazit: Alternative Rock bis Hard Rock gibt es auf „A Beautiful Lie“ von Thirty Seconds To Mars zu hören. Dieser ist, bei aller Härte, immer auch sehr melodiös gehalten und geht ins Ohr. Dieses Album bewirkte den Aufstieg der Band, die von nun an auch die großen Hallen problemlos füllen konnte. Etwas Neues gibt es auf „A Beatiful Lie“ nur in Bezug auf die Band selbst zu hören, da sich ihr Stil gegenüber dem Debut-Album noch mal verändert hat. Ansonsten nichts Neues, das allerdings gut gemacht. Neun Punkte.

Anspieltipps: From Yesterday



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