Donnerstag, 17. November 2016

R.E.M. – Eponymous




R.E.M. – Eponymous


Besetzung:

Keine Angaben


Gastmusiker:

Keine Angaben


Label: I.R.S. Records


Erscheinungsdatum: 1988


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Radio Free Europe (3:48)
2. Gardening At Night (3:30)
3. Talk About The Passion (3:21)
4. So. Central Rain (3:15)
5. (Don't Go Back To) Rockville (4:32)
6. Cant Get There From Here (3:40)
7. Driver 8 (3:24)
8. Romance (3:26)
9. Fall On Me (2:51)
10. The One I Love (3:17)
11. Finest Worksong (3:51)
12. It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine) (4:05)

Gesamtspieldauer: 43:06




„Eponymous“ ist das erste Greatest Hits- und das zweite Kompilations-Album der US-amerikanischen Alternative Rock Band R.E.M.. Veröffentlicht wurde die Scheibe im Oktober 1988 auf dem Musiklabel I.R.S. Records. Die Platte hatte verkaufstechnisch gesehen mittleren Erfolg, belegte Platz 44 der U.S. Billboard 200 sowie Platz 69 der UK Albums Charts.

„Eponymous“ enthält zum Teil neue Abmischungen der Lieder, was auf einem „Best Of…“-Album nicht unbedingt immer von Vorteil ist. Dazu gibt es hier allerdings auch den Titel „Romance“ zu hören, ein Lied, welches bisher nur auf dem Soundtrack zum Film „Made in Heaven“ veröffentlicht worden war. Solch eine Beimischung reizt den Fan natürlich, dieses Album trotzdem zu kaufen, obwohl sie oder er schon alles von R.E.M. besitzt. Insgesamt bietet „Eponymous“ einen ganz guten Überblick über das Werk von R.E.M. in den Anfangsjahren ihrer Karriere.

Die Musik lässt sich dabei auch entspannt hören, ist dabei allerdings nur an sehr wenigen Stellen mit jener zu vergleichen, für die die Band auf späteren Alben stehen sollte. Das bedeutet, dass das Songwriting hier noch nicht diese wunderschönen Lieder zutage förderte, für die R.E.M. zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Karriere stehen sollten. Die einzelnen Titel sind noch nicht so eingängig, haben noch nicht das Besondere inne, was vielen späteren Liedern anhaften sollte. Das bekannteste Stück der Band bis dahin, „The One I Love“, bildet da durchaus eine Ausnahme. Zu seiner Entstehungszeit sehr oft von den Radiostationen gespielt, hat diese Nummer durchaus einige Eigenschaften, die es zu einem Ohrwurm werden lassen. Ein wenig in diese Richtung geht auch noch der letzte Titel des Albums, „It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine“. Auch mit diesem Lied nehmen R.E.M. etwas von ihrer Zukunft vorweg, in der sie noch eingängiger klingen sollten. Allerdings sind diese beiden Stücke selbst hier, auf diesem „Greatest Hits Album“, diesbezüglich die Ausnahme.

Fazit: Die Übersicht über das frühe Werk von R.E.M. erhält man durchaus mit „Eponymous“. So richtig packen kann mich diese Musik allerdings nur an einigen wenigen Stellen, ansonsten plätschert das Ganze etwas durch. Kein schlechter Alternative Rock, natürlich nicht, allerdings einer, der nicht gerade aufregend klingt. Sieben Punkte.

Anspieltipps: The One I Love, It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)



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