Mittwoch, 11. Januar 2017

Black Spirit – Black Spirit




Black Spirit – Black Spirit


Besetzung:

Salvatore Curto – keyboards, lead vocals
Giovanni Granato – bass guitar
Nicola Cervolo – lead guitar
Johnny G. Pesce – drums


Gastmusiker:

G. Piras – percussion


Label: Brutkasten


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Rock, Psychedelic Rock


Trackliste:

1. Crazy Time (8:19)
2. Runk Rock’N Roll (6:30)
3. Nicolino (7:23)
4. Who Are You (2:39)
5. Old Times (12:14)

Gesamtspieldauer: 37:24




„Black Spirit“ heißt das Album der gleichnamigen Band aus dem Jahr 1978. Bei Black Spirit handelt es sich um eine Formation, bestehend aus vier Italienern, die alle in Nürnberg zu Hause waren. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1969 bis 1978 und wurden schließlich auch im Jahr 1978 auf dem Label Brutkasten veröffentlicht.

Nun, die Jungs lassen es ordentlich krachen auf dieser Scheibe. Die Lieder bestehen zu einem überwiegenden Teil aus langen Gitarren-Soli, manchmal gibt es auch ein Keyboard-Solo. Mitunter klingt das Ganze auch ein wenig nach einem ausufernden Gejamme, macht dabei aber durchaus Laune, wenn hier einfach und kompromisslos losgerockt wird. Werden bestimmte Parts immer und immer wieder wiederholt, kommt auch der psychedelische Ansatz in der Musik von Black Spirit nicht zu kurz. Das lässt sich alles ganz gut hören, wenn man denn auf ein klein wenig selbstverliebte, ellenlange Gitarrensoli steht, die dann meist auch im Bereich des Hard Rock angesiedelt sind.

Soweit, so gut könnte man meinen. Bis dahin klingt das alles noch völlig unaufgeregt und ganz nett. Nur dann macht die Band einen Fehler, indem sie die einzelnen Lieder auch noch mit Text untermalt. Denn leider kann Keyboarder Salvatore Curto so überhaupt nicht singen. Daran ändert sich auch überhaupt nichts, wenn man die Platte zum x-ten Mal aufgelegt hat. Jetzt klingt die Musik von Black Spirit nicht mehr spannend, sondern leider ein wenig schräg. Allerdings schräg in einer so gar nicht interessanten Art und Weise. Salvatore Curto war anscheinend auch für die Kompositionen zuständig, die sich auch gut anhören lassen, aber das Singen hätte er mal lieber Seinlassen sollen.

Fazit: „Black Spirit“ von Black Spirit ist ein Rock Album geworden, auf dem es nur so von langen Instrumentaleinlagen wimmelt. Das ist nichts Besonderes, schlecht klingt das allerdings auch nicht. Nicht mehr gut hört es sich jedoch an, wenn auch noch Gesang zu hören ist, dann erhört man nämlich sehr gut den nicht professionellen Ansatz dieses Albums. Aber irgendwie hat die Scheibe trotzdem was. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Nicolino



Kommentare:

  1. Ich war damals auf dem Uriah Heep Trip und das Cover hat mich fehlgeleitet. Dachte da kommt so ein Heep Sound auf mich zu...ja, anfangs...und dann die Stimme. Die Platte verstaubt seitdem im Schrank.

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  2. Yepp, über Black Spirit kann man stolpern...

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