Freitag, 3. Februar 2017

Renegades Of Jazz – Moyo Wangu




Renegades Of Jazz – Moyo Wangu


Besetzung:

Unterschiedlich und durch diverse Abkürzungen nicht nachzuvollziehen


Label: Agogo Records


Erscheinungsdatum: 2016


Stil: Weltmusik, Jazz, Breakbeat


Trackliste:

1. Afro Cookie (4:14)
2. Moto Moto (4:55)
3. Beneath This African Blue (5:06)
4. Harambee (4:21)
5. Moyo Wangu (5:06)
6. Them Who Walk Slow (4:25)
7. Karibu Tena (4:12)
8. Zebra Talk (4:21)
9. Jamboree (3:23)
10. Majirani Yako Kelele (4:59)
11. Jazz Makossa (4:21)
12. Prison Island (3:56)

Gesamtspieldauer: 53:24




Renegades Of Jazz ist das Projekt des David Hanke. Dieser schrieb alle Titel auf dem Album „Moyo Wangu“, lediglich bei den Nummern „Moyo Wangu“ und „Zebra Talk“ bekam er Unterstützung von Hugo Kant beziehungsweise Ingo Möll. „Moyo Wangu“ ist bereits das dritte Album der Renegades Of Jazz und es wurde im September des Jahres 2016 auf dem Label Agogo Records veröffentlicht. Darauf zu hören bekommt man eine Art Fusion von afrikanischen Klängen, Breakbeat, Jazz und einer Prise Funk, welche dazu gedacht ist, die Tanzflächen dieser Welt zu füllen.

Viele Bläser klingen einem dabei in den Ohren und die Musik scheint wahrlich am ehesten für die Tanzfläche geeignet zu sein. Alles vibriert im Rhythmus und man kommt gar nicht umhin, an der ein oder anderen Stelle mitzuwippen, auch wenn es sich bei dieser Musik nicht um die eigene Lieblingsmusik handelt. Nun, diese Verbindung aus rhythmischen, elektronischen Beats, afrikanischer Musik, jazzigen Bläsern und Funk muss man von vorne herein mögen, um damit auch etwas anfangen zu können – das dachte ich zumindest, denn Renegades Of Jazz spielen auf einer absolut anderen musikalischen Baustelle, auf der ich mich bewege.

Doch hört man sich ein wenig in diese Takte, diese Akkorde, diese Beats hinein, findet sich auch der ein oder andere Titel, der plötzlich ganz interessant klingt. Mit jedem Durchlauf der Scheibe wird das ein wenig deutlicher und noch überzeugender. Man merkt den Musikern einfach an, dass sie Spaß an ihrer Musik haben und genau so klingt es dann auch, irgendwie fröhlich.

Fazit: Nun, die Musik groovt wahrlich. Leute, die gerne auf harten Beats abtanzen, werden die Scheibe sicherlich lieben, wenn sie auch noch ein offenes Ohr für afrikanische Klänge haben. Mit Rock Musik hat das natürlich nur am Rande zu tun, doch mich begeistert es immer, wenn man hört, mit wie viel Leidenschaft Menschen ihr Projekt verfolgen, ihre Musik darbieten. Das meine ich auf „Moyo Wangu“ von Renegades Of Jazz heraushören zu können. Nicht meine Musik, trotzdem sieben Punkte.

Anspieltipps: Afro Cookie, Beneath This African Blue, Moyo Wangu, Zebra Talk, Jazz Makossa



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