Sonntag, 2. April 2017

Fury In The Slaughterhouse – Acoustic Grand Cru Classé




Fury In The Slaughterhouse – Acoustic Grand Cru Classé


Besetzung (ohne Instrumentenangabe):

Gero Drnek
Christian Decker
Thorsten Wingenfelder
Rainer Schumann
Christof Stein
Kai Wingenfelder


Label: SPV


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Independent Rock (akustisch)


Trackliste:

CD1:

1. Every Generation Got Its Own Disease (5:47)
2. Afternoon In The Cemetery (4:13)
3. Bar des boulistes (2:47)
4. Candle In Your Window (3:58)
5. Fly, Sadness Fly (6:13)
6. Rainy April Day (3:33)
7. Killing Fountains (3:55)
8. Trapped Today, Trapped Tomorrow (3:47)
9. Eleonore (3:27)
10. Out On The Weekend (4:35)
11. Down There (4:12)
12. Hello And Goodbye (3:30)
13. Time To Wonder (4:11)


CD:2

1. Cry It Out (3:22)
2. Dancing In The Sunshine Of The Dark (3:39)
3. Around My World In 80 Days (3:24)
4. Welcome To The Other World (4:10)
5. Nada Es (4:20)
6. Pure Love (3:49)
7. Goodbye So Long (4:54)
8. When I'm Dead And Gone (3:56)
9. Won't Forget These Days (4:43)
10. Reprise (2:58)

Gesamtspieldauer CD1 (54:14) und CD2 (39:19): 1:33:33



Im Jahr 2005 veröffentlichten Fury In The Slaughterhouse ein rein mit akustischen Instrumenten eingespieltes Doppel-Album mit dem Namen „Acoustic Grand Cru Classé“. Die Aufnahmen stammen zum größten Teil von einem Konzert am 10.12.2004 im Pavillon in Hannover. Bei ein paar Liedern hört man danach keinen Applaus, was daran liegt, dass diese einen Tag später, um die Mittagszeit, am selben Ort und mit derselben Anlage nochmals eingespielt wurden, da die Aufnahme vom Vortag nicht so klang, wie sich das die Band erhofft hatte. Das kann man alles in dem beigelegten Booklet nachlesen, genau wie den Umstand, dass sich das Fender Rhodes-Piano am Abend zum Teil verabschiedete und man die Aufnahmen mit einem nur eingeschränkt funktionstüchtigen Instrument einspielte.

Auf der ersten CD hört man eher die ruhigeren Titel, sodass diese CD den Beinamen „Rotwein-CD“ erhielt. Etwas flotter geht es dann auf der zweiten, der „Bier-CD“ zu, hier sind die Titel etwas treibender. Nun, zum einen bietet dieses Album einen schönen Überblick über das Schaffen von Fury In The Slaughterhouse, zum anderen klingt es durchaus interessant, die Lieder der Band mal in neuen Versionen zu hören. Schade ist es allerdings natürlich, dass aufgrund der schlechten Aufnahmen einige Titel ausgeblendet werden, was den „Live“-Charakter des Albums an manchen Stellen durchaus etwas zerstört, denn Publikum ist dann natürlich gar nicht mehr zu hören.

Für meine Ohren deutlich besser gelungen ist die erste, die „Rotwein-CD“. Irgendwie schaffen es die sanfteren Balladen in diesen Versionen noch mehr zu überzeugen. Auch würde ich diese Platte nicht zum Einstieg in die Musik von Fury In The Slaughterhouse empfehlen, dafür klingt das Ganze dann doch etwas zu unterschiedlich zu den Studio-Versionen der Lieder. Im Großen und Ganzen scheint mir dieses Album somit eher eines für die Fans zu sein, die diese Live-Tour 2004 miterlebt haben und die hier in alten Erinnerungen schwelgen können.

Fazit: Lediglich mit akustischen Instrumenten eingespielten, eingängigen Independent Rock gibt es auf „Acoustic Grand Cru Classé“ zu hören. Ins Ohr geht da jede Menge und es macht Spaß hier zuzuhören, wenn man auf weichen, von der Akustik-Gitarre dominierten Rock steht. Ein wenig Schade ist es, dass der Live-Charakter des Albums nicht immer deutlich wird. Ansonsten überzeugt das Gehörte auf „Acoustic Grand Cru Classé“ schon. Neun Punkte.

Anspieltipps: Afternoon In The Cemetery, Down There, Won't Forget These Days



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